4. Advent – musikalisch-meditatives MORGENLOB

u.a. mit Liedern aus unseren Adventskalender-Türchen der vergangenen Woche

Heute geht es einmal ganz bewusst ums (Zu-) Hören und Schauen, wie bei Maria.

Als der Engel Gabriel zu ihr kam und irgendwann wieder verschwand, konnte auch sie das von ihm Gesagte nicht noch einmal nachlesen …

Lassen wir uns darauf ein?

Die Glocken der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach rufen uns zum Morgenlob:

Das folgende impulsive Stück hat Monika Bojanowski auf youtube entdeckt, es kommt nicht aus der vergangenen Woche, aber es ist besonders und begeistert….  Im ersten Moment stutzt Ihr vielleicht.

Hat nicht auch Maria damals gestutzt, als ihr der Engel Gabriel erschien?

Fünfunddreißigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

„Leuchte, leuchte auf
Als ob du eine Wahl hättest
Auch wenn du meine Stimme nicht hören kannst
Liebling, ich werde eng an deiner Seite sein.“

Dieser Refrain aus dem Lied, das Jana, Annette und Norbert uns in der vergangenen Woche geschenkt haben ….

Könnte dieser Refrain nicht auch ein Zuruf und eine Zusage Gottes an mich sein? 

„Run“ Gesang: Jana und Annette Fuhrmann / Gitarre: Norbert Zimmermann

Zünden wir mit Ida zusammen die Kerzen an unseren Adventsgestecken an:

Ida zündet die 4. Kerze am Adventsgesteck vor dem Kirchentor in Niederheckenbach an.
Wir sagen Euch an den lieben Advent / 4. Strophe / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine und Jörg Marienfeld

Hören wir nun das Evangelium zum 4. Advent

Liedruf vor dem Evangelium / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Evangelium zum 4. Advent / gelesen von Anja Neißner

Zur Verdeutlichung, dass der Engel einfach unerwartet und unangekündigt in Marias Alltag, wie er auch unserer hätte gewesen können, herein kam,

hat Annemie eine Version des Evangeliums noch einmal in Hönninger Platt gelesen. 

Mundart-Evangelium zum 4. Advent / gelesen von Annemie Ulirch
Liedruf vor dem Evangelium / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Diese Bibelstelle ist uns allen bekannt.

Der Engel kommt zu Maria. „Gegrüßet seist du, Maria….“
So oft schon gebetet. Wie stelle ich mir das vor? Sie war ein junges Mädchen, mit Träumen und eigenen Vorstellungen über ihr zukünftiges Leben. Maria hatte sicherlich nicht mit einem Engel gerechnet. Er hat sie überrascht, vielleicht sogar überrumpelt.

Diese Begegnung fand im normalen Alltag statt. Maria, mit der Hausarbeit oder anderen alltäglichen Dingen beschäftigt, vielleicht beim Kochen oder, wie in der Figurenszene dargestellt, beim Putzen des Fußbodens.

Sie wird von einem Moment auf den anderen aus ihrer Alltäglichkeit herausgerissen und nimmt dies an, „Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“. Danach ist nichts mehr so, wie es vorher war. Ihr Leben verläuft von diesem Tag an in ganz anderen unvorstellbaren Bahnen.

Annemie Ullrich

Ave Maria / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Beten wir jetzt gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Advent ist ein Leuchten / Schulchor Erich-Klausener-Gymnasium / Leitung: Christof Wehren

Gott segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Mit den besten Grüßen,

auch an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Und jetzt trinken wir wieder einen Advents-Kaffee!

Hier geht es weiter 

an den Weihnachtstagen mit unterschiedlichen Impulsen

und 

täglich bis einschließlich 06. Januar 2021 ab 7 Uhr

mit dem Öffnen der Türen unseres

Adventskalenders, der ab Weihnachten ein nachadventlicher Kalender sein wird!

Wir freuen uns wieder sehr auf die tägliche Verbundenheit mit Euch, in der schönsten Zeit im Jahr, und die vielen kleinen und großen Überraschungen, die sich hinter den Türen verbergen und die von uns entdeckt werden wollen …

Erika Henßen/ Gitarre und Heike Hadenfeldt/Akkordeon

3. Advent – musikalisch-meditatives MORGENLOB

Wer möchte,

ist herzlich eingeladen, vor dem Morgenlob mit dieser 4-minütigen Meditation zu den obigen Motiven auf den Kirchenfenstern zu beginnen:

Meditation zu den Kirchenfenstern gesprochen von Joachim Hölle-Gindorf

Die Glocken der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach rufen uns zum Lob Gottes:

Video: Paul Schier

Vierunddreißigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da.

Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Zu Beginn wollen wir alle gemeinsam mit Ida, die die 3. Kerze vor dem Kirchentor in Niederheckenbach entzündet, auch die Kerzen an unseren Adventsgestecken zum Lob Gottes zum Leuchten bringen:

Wir sagen Euch an, den lieben Advent 3. Strophe / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine und Jörg Marienfeld

Hören wir nun das Evangelium zum 3. Advent:

Liedruf vor dem Evangelium / Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Audio – Evangelium zum 3. Advent / Anja Neißner
Liedruf nach dem Evangelium / Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Annemie Ulrich hat nach dem Lesen des Evangeliums dieses wieder mit den Egli-Figuren dargestellt. Hier nun ihre Gedanken dazu:

Wir sehen Johannes bei der Befragung durch die Priester und Leviten.


Die Juden, die sie geschickt haben, können Johannes nicht einordnen, denken in den ihnen
bekannten Strukturen, sehen diesen Johannes vielleicht sogar als Bedrohung an, der alles über den Haufen werfen könnte und ihre Macht gefährdet. Sie sind verunsichert und gehen der Sache auf den Grund.

So fragen sie: „Wer bist du?“
„Ich bin die Stimme des Rufers in der Wüste:
Ebnet den Weg für den Herrn!,
wie der Prophet Jesája gesagt hat.“

Johannes steht in der Figurenszene genau auf der Schwelle, das braune Tuch für die Vergangenheit, das gelbe Tuch für die Zukunft. Er weist auf Jesus hin, hat einen Fuß bereits in Richtung Jesus gesetzt, der andere steht noch bei den Priestern und Leviten.

Er verbindet das erste mit dem zweiten Testament.

Er markiert den Übergang in eine neue Zeit.

Er ist dazu berufen, Wegbereiter und Türöffner für Jesus und diese neue Zeit zu sein.

Dieser besonderen Berufung ist er sich bewusst und er erfüllt sie treu bis zum Ende.

Das blaue Tuch steht für den Jordan, an dessen jenseitigen Ufer diese Szene spielt. Das Wasser des Jordan fließt, ist in Bewegung. So ist es Symbol für die anstehenden Veränderungen. Durch die Menschwerdung Jesu gerät alles unaufhaltsam „in Fluss“.

Leise rieselt der Schnee „acapella“ – Kinder des Kindergartens Wibbelstätz in Hönningen

Beten wir jetzt gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Gott segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Hören wir noch einmal – wie schon im heutigen Türchen des Adventskalenders – die von Organist Markus Prange aus unserer Pfarreiengemeinschaft Altenahr gespielte Bearbeitung von „Tochter Zion“ von Alexandre Guilmant (1837-1911) an der Klais-Orgel in Dernau:

Bearbeitung von Tochter Zion von Alexandre Guilmant (1837-1911) an der Klais-Orgel in Dernau / Orgel: Markus Prange aus der Pfarreiengemeinschaft Altenahr – Aufnahme für das Kirchencafé

Mit den besten Grüßen,

auch an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Und jetzt trinken wir einen Advents-Kaffee!

Hier geht es weiter heute und

4. Advent mit einem verkürzten Morgenlob jeweils ab 9.30 Uhr

und 

täglich bis 06. Januar 2021 ab 7 Uhr

mit dem Öffnen der Türen unseres

Adventskalenders!

Wir freuen uns wieder sehr auf die tägliche Verbundenheit mit Euch in der schönsten Zeit im Jahr und die vielen kleinen und großen Überraschungen, die sich hinter den Türen verbergen und die von uns entdeckt werden wollen …

Thomas Kutsch

Coronabedingt müssen die geplanten Abendlobe in der Kirche in Hönningen leider entfallen!

2. Advent – MORGENLOB

Die Glocken der Kirche St. Josef in Hochkirchen rufen uns zum Lob Gottes

Video: Pia Sonntag

Dreiunddreißigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Bläserorchester der Familie Marienfeld

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Zu Beginn wollen wir alle gemeinsam mit Ida, die die 2. Kerze vor dem Kirchentor in Niederheckenbach entzündet, auch die Kerze an unseren Adventsgestecken zum Lob Gottes zum Leuchten bringen:

Ida zündet die zweite Kerze am Adventsgesteck an / Gestaltung: Melanie Welter
Wir sagen Euch an den lieben Advent / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine u. Jörg Marienfeld

Liebe Kirchencafé-ler,

wir begrüßen Euch alle von Herzen an diesem 2. Adventssonntag!

Ihr habt es gehört und gesehen, heute haben nicht die Glocken der Kirche von Niederheckenbach geläutet, sondern die Glocken der Kirche St. Josef in Hochkirchen.

Der Vater meiner lieben Freundin, Pia Sonntag,

Herr Franz-Josef von Wirth,

ist am Mittwoch, den 02.12.2020 abends verstorben und die Glocken sind die seiner sehr geliebten Heimatkirche. Der vertraute Klang der Glocken soll ihn, mit all unseren guten Gedanken, bis zu seiner Beisetzung begleiten.

So möchten wir heute tröstend und mitfühlend die ganze Familie um Franz-Josef herum und alle Freunde, Bekannte und Verwandte, die aus der Ferne an ihn denken,

in unsere Mitte nehmen.

Liebe Ingrid, Sie haben Ihren Ehemann, lieber Thomas und Isik, liebe Katja und Onno, liebe Pia und Martin, Ihr habt Euren Vater und Schwiegervater, lieber Daniel, liebe Nina, lieber André, liebe Sarah, Ihr habt Euren Opa verloren.

Wir möchten Euch und allen um Euch herum, denen er fehlt, unsere Verbundenheit ausdrücken.

Franz-Josef von Wirth

* 15.02.1934 – † 02.12.2020

Pia hat liebevoll eine Kerze im Namen der ganzen Familie für Franz-Josef entzündet und liest ein Gebet vor, das an dem Tag, als er starb, einfach plötzlich da war – im Adventskalender von „Andere Zeiten“ – und auf berührende Weise so sehr passte:

Hören wir nun das Evangelium des Tages vom

2. Advent

und setzen die Worte damit in unsere heutige Zeit und in unsere persönlichen, aktuellen Situationen:

Liedruf vor dem Evangelium
Evangelium zum (Mit-) Hören und nachstehend zum (Mit-) Lesen / gelesen von Anja Neißner
Liedruf nach dem Evangelium

Annemie Ulrich hat nach dem Lesen des Evangeliums dieses wieder mit den

Egli-Figuren

dargestellt. Hier nun ihre Gedanken dazu:

„Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich.“ (Mk 1,7)


Johannes der Täufer

– der Vorläufer
– der Provozierende
– der Hardliner
– der Alternative
– der Revoluzzer
– der Faszinierende
– der Mitreißende
– der Hinweiser
– der sich Zurücknehmende


Wir sehen einen Weg: Johannes vorne und Jesus, der ihm folgt.
Johannes geht vor, er bereitet den Weg für Jesus, macht die Bahn frei, schwört die Menschen auf Jesus ein, ist sich voll und ganz seiner Aufgabe bewusst, nimmt seine Berufung als Vorläufer Jesu uneingeschränkt und bedingungslos an.

WORTE ZUM ADVENTSKALENDER

von Anja Neißner

Hören wir noch einmal den Liedbeitrag aus Tür(chen) 1:

Wir wünschen Euch in dieser Zeit / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine und Jörg Marienfeld

Beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Wir öffnen unseren Kreis nun für die Familie von Franz-Josef, lassen sie behutsam heraustreten aus unserer Mitte und danken herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen, heute hier gemeinsam an ihn zu denken.

Liebe Ingrid, lieber Thomas, liebe Katja, liebe Pia und Familien,

wir möchten auch Euch gerne das nachstehende Foto mitgeben.

Vielleicht kann es Euch Trost und Hoffnung sein, dass Franz-Josef auf einem guten, lichtvollen Weg ist. Eure gelebte Liebe zu ihm und auch untereinander ist bereits Licht geworden und wird ihm den Weg leuchten.

Die Worte aus dem heutigen Evangelium stimmen ebenfalls zuversichtlich:

„Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird.“

Gott segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Mit den besten Grüßen,

auch an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Und jetzt trinken wir einen Kaffee – das tut uns gut!

Hier geht es weiter an 

den Adventssonntagen mit einem verkürzten Morgenlob jeweils ab 9.30 Uhr

und 

täglich bis 06. Januar 2021 ab 7 Uhr

mit dem Öffnen der Türen unseres

Adventskalenders!

Wir freuen uns wieder sehr auf die tägliche Verbundenheit mit Euch in der schönsten Zeit im Jahr und die vielen kleinen und großen Überraschungen, die sich hinter den Türen verbergen und die von uns entdeckt werden wollen …

Zugabe der Kinder des Kindergartens Wibbelstätz in Hönningen

P.S.

Das Team aus Hönningen lädt herzlich

jeden Montag im Advent um 18 Uhr zu einem Abendlob in die Hönninger Kirche ein.

1. Advent – MORGENLOB

Die Glocken der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach rufen uns zum Lob Gottes:

Video: Paul Schier

Zweiunddreißigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

GL 554 1. Strophe zum Mitsingen

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Zu Beginn wollen wir alle gemeinsam mit Ida, die die 1. Kerze vor dem Kirchentor in Niederheckenbach entzündet, auch die Kerze an unseren Adventsgestecken zum Lob Gottes zum Leuchten bringen:

GL 223 1. Strophe „Wir sagen euch an …“

Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Jörg u. Sabine Marienfeld

Hören wir nun das

Evangelium des Tages (Markus 13, 33-37)

1. Advent

Liedruf: Halleluja GL 174,3 / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Evangelium zum (Mit-) Hören und nachstehend zum (Mit-) Lesen
Liedruf: Halleluja / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

ERLÄUTERUNGEN ZU DEN ADVENTSSONNTAGEN

von Anja Neißner

ADVENT

wachen und warten
Desinteressiert, gelangweilt?
Schlafend, unaufmerksam?
Unvorbereitet ohne Öl im Krug
Vorbereitet mit Öl im Krug?
Aufmerksam, wach und Ausschau haltend?
In freudiger Erwartung, aufgeregt wie die Kinder?
Wie wache und warte ich?
In welcher Figur finde ich mich wieder?

Die folgende Orgelversion,

die Monika Bojanowski auf Youtube entdeckt hat und die in meinen Ohren wunderschön klingt, Euch geht es hoffentlich genauso, mag an diesem 1. Advent unsere Abschlussmeditation sein. 

Gott segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Mit den besten Grüßen 

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Und jetzt trinken wir einen Kaffee am festlichen Adventsgesteck!

Hier geht es weiter an 

den Adventssonntagen mit einem verkürzten Morgenlob jeweils ab 9.30 Uhr

und ab

Dienstag, den 01. Dezember 2020  bis 06. Januar 2021 täglich ab 7 Uhr

mit dem Öffnen der Türen unseres

Adventskalenders!

Wir freuen uns schon sehr auf die tägliche Verbundenheit mit Euch in der schönsten Zeit im Jahr und die vielen kleinen und großen Überraschungen, die sich hinter den Türen verbergen und die von uns entdeckt werden wollen …

P.S.

Das Team aus Hönningen lädt herzlich

jeden Montag im Advent um 18 Uhr zu einem Abendlob in die Hönninger Kirche ein.

Sonntag, 15.11.2020 MORGENLOB

Die Glocken der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach rufen uns zum Lob Gottes:

Video: Paul Schier

„Es ist eine Illusion anzunehmen, Menschen gingen in die Kirche, nur um dort Gott zu finden. Solche Begegnungen und Treffen finden statt, um Gott zu teilen: Jeder bringt etwas mit von Gott, um es in der Gemeinsamkeit miteinander zu teilen. (…) 

Feiern, teilen, erden – das ist ein Vorgang.

Ein Ort, an dem das geschieht, ist Kirche.“

Dorothee Sölle

GL 467 – Mit der Einladung zum Mitsingen – Erfreue dich Himmel, erfreue dich Erde

Einunddreißigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Ihr  lieben Kirchencafé-ler,

wir begrüßen Euch nach der kleinen Pause wieder von Herzen und mit großer Freude in unserem virtuellen Kirchencafé!

Es ist schön, um die , wenn auch unsichtbare, so doch irgendwie spürbare, Gemeinschaft zu wissen. Spürbar deshalb, weil dieses „Wissen“ auf einem Vertrauen beruht, nämlich dem Vertrauen auf die Zusage, dass wir uns heute alle wieder hier versammeln, um Gott zu loben, so wie wir sind.

Im heutigen Evangelium geht es um unsere Begabungen und Talente.

Mit Bezug darauf hat Ida heute schon mal mit einer ihrer sichtbaren Begabungen, die Gott ihr geschenkt hat, für uns die 

Jesus-Kerze

entzündet:

„So wenig wir auch vom Evangelium verstehen, es ist ein Licht in unserer Mitte (…)“

Frère Roger, Taizé

Zünden wir uns doch zuhause auch wieder eine Kerze an, setzen uns in die Nähe Gottes und hören und/oder lesen das

Evangelium des Tages

(Matthäus 25,14-15; 19-21)

und versetzen die Worte damit in unsere aktuelle Zeit:

Liedruf: GL 450 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Audio-Datei: Evangelium des Tages zum (Mit-) Hören und/oder nachstehend zum (Mit-) Lesen

Liedruf: GL 450 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

von Anja Neißner

Audio-Datei / Gedanken zum Evangelium von Anja Neißner

Jede und jeder von uns könnte wahrscheinlich sofort etwas über seine Fehler und Schwächen sagen. Aber warum fällt es uns eigentlich oft so schwer, etwas Positives über uns selbst zu sagen?

Das heutige Evangelium ruft uns jedenfalls genau dazu auf, unsere Talente in unser Umfeld, in das Leben, einzubringen! Sie nicht irgendwo vergraben und schlummern zu lassen!

Und genau dazu möchten wir Euch heute schon von Herzen einladen.

Einige werden sich sagen, ich weiß gar nicht, was mein Talent ist. Alle in meinem Familien- und Freundeskreis, bei der Arbeit, haben Talente, die ich sofort benennen könnte. Nur ich habe keins.

Aber das stimmt nicht. Das kann ich Euch mit Sicherheit sagen. Jede und jeder von uns hat ein Talent! Hört einmal tief in Euch hinein. Und wenn Ihr es nicht benennen könnt, dann ist es manchmal hilfreich, jemanden zu fragen, die oder der mich gut kennt.

Wenn ich etwas sehr gerne mache oder machen würde, dann kann das schon ein Hinweis darauf sein, dass ich an der Stelle auch ein Talent habe. Vielleicht habe ich es mich nur noch nie getraut, es zu tun. Vielleicht habe ich es als albern abgetan. Wenn ich besondere Lebensfreude verspüre und versprühe, wenn ich morgens schon durch Pfützen gesprungen bin, dann sollte ich morgens durch Pfützen springen. Mein Umfeld wird von meiner versprühenden Lebensfreude profitieren.

Vielleicht kommt mein Talent also erst beim zweiten Hinschauen zum Vorschein, indem ich etwas tue. Vielleicht kann ich beim Ausmalen eines Mandalas mit Wachsmalstiften Menschen am Telefon besonders gut und lange zuhören, wenn sie ein Problem haben. Das wäre ein Glücksfall für mich und die Menschen um mich herum.

Nicht viele Menschen lesen gerne Gebrauchsanweisungen und verstehen sie deshalb auch erst gar nicht, ich aber vielleicht schon und kann das Gelesene anderen Menschen gut in einfacher Sprache erklären.

Vielleicht kann ich aus Geschenken aus der Natur etwas zaubern. Dekoratives oder Gekochtes (wie z.B. Marmelade).

Vielleicht liebe ich es zu singen, zu backen, zu fotografieren, Geschichten zu erzählen oder zu schreiben, Gedichte zu formulieren, zu musizieren, zu handarbeiten, zu malen, zu tanzen, vielleicht kann ich gut mit Tieren umgehen und/oder habe ein ungewöhnliches Haustier, vielleicht stapele ich gerne Holz auf oder arbeite gerne mit Holz oder Metall oder oder oder …

Wir möchten Euch dazu einladen, Eure Talente, aber vor allem das, was ihr gerne macht,

mit uns zu teilen und zwar in einem

Adventskalender.

Wir möchten ab dem 01. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021

hier auf dieser Plattform jeden Tag eine Tür für einen kleinen Beitrag öffnen:

Dieser Beitrag kann alles sein, er sollte nur von Euch selbst sein.

Ein Lied, ein Text, ein Foto oder auch ein Audio oder Video von etwas Selbstgemachtem oder ein Foto bei dem es um das Foto selbst geht.

Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Es muss nichts Perfektes und vor allem muss es keine große Sache sein. Es sollte nur von Herzen kommen und dann wird es – da bin ich mir sicher – unser aller Herzen berühren und trotz Corona ein wunderbarer Advent und eine Zeit darüber hinaus werden.

Was wir natürlich auch unbedingt dafür brauchen sind

eigene Fotos von Türen

(z.B. von Eurer Haustüre oder sonst einer Türe, die Euch vielleicht irgendwo einmal aufgefallen ist)

Und dann brauchen wir natürlich (Eure) Hausnummern! Von 1-31

(dabei brauchen wir die 1-6 doppelt, weil wir ja, bis die Heiligen drei Könige am 6. Januar kommen, die Türen öffnen möchten)

Ihr könnt mir alles gerne per WhatsApp oder Mail schicken!

Bitte hier klicken für Kontaktdaten für Fotos und Beiträge

Wir freuen uns schon riesig auf unseren gemeinsamen Adventskalender!!

Denn ist nicht genau das auch der Gedanke unseres Kirchencafés?

Jede und jeder macht mit, ohne sich zu verbiegen? Jede und jeder macht mit und lobt Gott mit den Begabungen, die ER uns selbst geschenkt hat?

Corona hat jedenfalls auch ein Talent – das Talent UNS kreativ zu machen.

Kleines Senfkorn Hoffnung / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Das Reich Gottes ist mitten

unter uns, sagt Jesus,

in Begegnungen,

wenn einer den anderen sieht,

in Freundschaften,

wenn einer den anderen spürt,

in Gesprächen,

wenn einer den anderen hört,

in der Freude,

wenn einer den anderen beschwingt,

im Leid,

wenn einer den anderen tröstet,

in der Liebe,

wenn einer den anderen umfängt,

in der Anbetung,

wenn einer im anderen Gott erfährt.

(aus: Wenn uns Hören und Sehen vergeht, Biblische Meditationen, Uwe Seidel)

GL 468 Gott gab uns Atem / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Liebe Kirchencafé-ler,

die Vorbereitung dieses Morgenlobes war, nach der Möglichkeit des Durchatmens, eine große Inspiration und das auch schon mit Blick auf den Advent.

Das wird sicher richtig schön,

Ausschau nach den verschiedenen Begabungen zu halten,

aber vor allem Ausschau zu halten nach dem, was wir alle gerne tun.

Vielleicht möchtet Ihr auch nur eine Türe oder eine Hausnummer schicken, weil es das ist, was Ihr (gerade) gerne oder lieber macht.

Vielleicht möchtet Ihr selbst oder Eure Kinder oder Eure Enkelkinder eine Türe oder eine Hausnummer selbst malen oder irgendwie sonst gestalten und mir abfotografiert zukommen lassen.

Dann ist auch das eine wunderbare Geste des Teilens!

Jeden Tag

werden wir mit allen diesen Ideen

hier eine Türe mit- und füreinander öffnen,

uns somit auch selbst füreinander öffnen, ganz nach dem Gedanken des Kirchencafés:

Türen öffnen, Menschen einlassen, erkennen, wer der andere ist und

was er braucht, was ihn bewegt, wonach er sich sehnt…

Guter Gott, segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

I will follow HIM, ich will IHM folgen                                   – und Schmunzeln 

Mit den besten Grüßen – auch an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Jetzt gibt es aber endlich einen Kaffee!

… und noch etwas ruhige Musik …

Komposition und Umsetzung aus den „Off-Beats“ von Christian Methfessel „Freude schöner Götterfunken“

HIER GEHT ES WEITER

am 1. ADVENT mit dem MORGENLOB

(Das ist somit Sonntag, der 29.11.2020, ab 9.30 Uhr)

und 

ab Dienstag, den 1.12.2020

mit dem täglichen Öffnen einer Türe unseres ADVENTSKALENDERs

Für Kontaktdaten für Fotos und Beiträge des Adventskalenders bitte hier klicken

MORGENLOB für Michael Schwabe und Stefan Schlesiger

Die Glocken der Kapelle St. Stanislaus im Heckenbacher OT Cassel

rufen uns zum Morgenlob:

Video: Michaela Langwald
Näher mein Gott zu dir / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Dreißigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Ich möchte Euch hier alle im Namen des ganzen Teams herzlich willkommen heißen, Euch dazu einladen, dass wir uns in die Nähe Gottes setzen und uns dazu zuhause eine Kerze für die Zeit dieses Gottesdienstes anzünden:

Die, die diese Plattform häufiger besuchen, wissen, dass, wenn nicht die Glocken der Pfarrkirche aus Niederheckenbach (unserer Hauptkirche) läuten, sondern die, einer anderen Kirche oder Kapelle, dann liegt etwas an.

Heute läuten die Glocken sogar zweimal, zu Beginn und zum Abschluss dieses Gottesdienstes.

Warum haben also  zu Beginn die Glocken aus Cassel geläutet?

Wir haben heute wieder eine wichtige Herzensaufgabe zu erfüllen und zwar:

Menschen beizustehen,

sie jetzt nicht alleine zu lassen,

denn zwei Familien aus je einem Ortsteil von Heckenbach (Cassel und Blasweiler) haben auf jeweils tragische Weise einen lieben Menschen verloren.

Liebe Fiona, liebe Inka, lieber Nico, liebe Michaela, lieber Karl-Heinz,

liebe Familie Schwabe, Ihr habt

Michael

verloren, und wir möchten Euch heute und auch für die Zukunft tröstend

in unsere Mitte nehmen

und Euch hier mitfühlend bis zu seiner Verabschiedung im Friedwald in Hümmel begleiten, die im engsten Kreis stattfinden wird.

Liebe Fiona, Du hast Deinen Ehemann, liebe Inka und lieber Nico, Ihr habt Euren Vater, liebe Michaela, lieber Karl-Heinz, Ihr habt Euren Sohn auf so tragische Weise verloren.

Euch und alle, die Ihr heute hierher mitgebracht habt, und auch alle, die aus der Ferne an ihn denken, Verwandten und Freunden, möchten wir sagen – Ihr seid nicht alleine. 

Ida hat auf einem Baumstamm, mit Blick in die Eifel, die er so gerne mochte, eine Kerze für Michael angezündet.

Liebe Fiona, Du hast uns mit Deiner offenen Art, mit der tragischen Situation umzugehen, den folgenden Text an die Hand gegeben; das war sehr hilfreich für alle, die ihn gelesen haben. Es werden nie alle Fragen, Eure, wie auch die Eures Umfeldes, beantwortet werden können.

So einfach ist es leider nicht,

aber es ist uns allen eine große Hilfe und wir möchten Dir für Deine Worte, liebe Fiona, DANKE sagen:

„(…) bei Michael ist vor einigen Wochen eine schwere schizophrene Psychose ausgebrochen. Er litt unter Wahnvorstellungen und Realitätsverlust. Wir, seine Familie, sein Arbeitgeber, sein Hausarzt und ich haben alles versucht, um ihm zu helfen. Das tückische an der Krankheit ist aber, dass er selbst weder weiß, dass er krank ist, noch erkennt, dass wir ihm helfen wollen und müssen. Er musste dringend in psychiatrische Behandlung, hat sich aber dagegen gewehrt und uns waren die Hände gebunden. Er galt immer als nicht eigen- oder fremdgefährdend, so dass wir ihn nicht zwangseinweisen konnten. Heute, wo wir kurz davor waren, dass er in eine stationäre Therapie geht, hat ihn der Mut verlassen, mit solch einer Krankheit zu leben und er hat sich unerwartet das Leben genommen (…)“

Liebe Fiona, Du hast sogar noch angeboten, dass wenn Menschen Fragen an Dich haben, sie Dich ansprechen mögen/dürfen. Dass es Dir hilft, darüber zu sprechen. Das habe ich auch deutlich bei unserem gemeinsamen, ausführlichen Gespräch gespürt …

Wie wir es besprochen haben, spielen wir nun ein Lied von Metallica für Michael, der es gerne rockig mochte. Dieses Lied hat auch schon bei Eurer Hochzeit vor sieben Jahren eine Rolle gespielt und hat nun im Zusammenhang mit seinem Tod nochmal eine große Aussage erlangt:

„Turn the page“ – Blättere die Seite um

Da gehe ich, blättere die Seite um, da gehe ich, blättere die Seite um, da gehe ich …

 

Nun möchten wir auch von ganzem Herzen Familie Schlesiger begrüßen.

Liebe Brigitte, Du hast Deinen Ehemann, lieber Björn und liebe Steffi, Ihr habt Euren Vater, liebe Familie Schlesiger, Ihr habt einen Bruder und lieben Verwandten, nämlich

Stefan

verloren.

Wir möchten auch Euch und die, die Ihr mitgebracht habt, Eure PartnerIn Nicole und Michael und die, die aus der Ferne an ihn denken, Verwandte, Freunde und Bekannte, von Herzen 

tröstend in unsere Mitte nehmen

und Euch bis zu seiner Verabschiedung am Dienstag, den 03. November und darüber hinaus begleiten und Euch sagen, Ihr seid nicht allein!

Stefan Schlesiger

* 24.06.1955  † 22.10.2020

aus dem Heckenbacher Ortsteil Blasweiler, ist am vergangenen Donnerstag an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 65 Jahren gestorben.

Fast genau vier Monate haben wir alle um ihn gebangt, nachdem Stefan nur einen Tag nach seinem letzten Geburtstag plötzlich zusammengebrochen war und besonders Ihr, liebe Brigitte, lieber Björn, liebe Steffi, ein kaum erträgliches Auf und Ab der Gefühle zu bewältigen hattet – und das alles in Zeiten von Corona, in denen Ihr noch nicht einmal unbegrenzt, wann und wie Ihr wolltet, zu Eurem Mann und Vater, zu Stefan, durftet.

Für ihn lassen wir die Glocken der Kirche St. Margareta in Blasweiler heute zum Abschluss dieses Morgenlobes läuten.

Ihr, liebe Brigitte, Steffi und Björn, habt für Stefan liebevoll diese Kerze vor seinem Foto entzündet, wo er so zu sehen ist, wie wir ihn alle kannten.

GL 835 Meine Seele ist stille in dir / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Hören wir nun das,

was Gott uns in unsere heutige Zeit hinein zu sagen hat, im

Evangelium des Tages

Als Liedgesang vor und nach dem Evangelium hören wir:

GL 450 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Evangelium

Audio-Evangelium zum (Mit-) Hören und/oder nachstehend zum (Mit-) Lesen
GL 450 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

von Anja Neißner

Gedanken von Anja Neißner als Audio-Datei zum (Mit-) Hören und/oder nachstehend zum (Mit-) Lesen

Liebe Familien von Michael und Stefan,

was für eine Dramatik hatte Eure letzte gemeinsame Zeit mit Michael und mit Stefan.

Wieviele Sorgen habt Ihr Euch gemacht und wusstet nicht, ob es noch einmal besser werden würde. Würde Michael mit seinen psychischen Problemen noch einmal zurück in den Alltag finden können? Würde Stefan mit der schlimmen Diagnose weiterleben können?

Fragen, die Euch umgetrieben haben.

Das Einzige, was Ihr für Michael und Stefan tun konntet, war, für sie da zu sein. Michael hat sich durch seine Krankheit sogar dagegen gewehrt und nicht erkennen können, dass Ihr es doch gut mit ihm meint. Bei Stefan war es ein kräftezehrendes Auf und Ab, wobei Ihr oft noch nicht einmal wusstet, ob er Euch hört oder Euren Händedruck spürt, manchmal ließ nur der Blutdruck erkennen, dass er Euch wohl wahrnahm.

Als ich dieses Evangelium in Bezug auf Michael und Stefan gehört habe, den Satz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, dachte ich, dass Ihr alle genau das wirklich getan habt.

Ihr wart für Michael und Stefan da. Ohne aufgrund des Zustandes eine Gegenliebe erwarten zu können, habt Ihr gesagt: Wir lieben Dich, so wie Du bist, auch, wenn das nicht immer einfach ist.

Ich habe mal eine kleine Geschichte gelesen. 

Ein armer Junge wurde im Winter in den Wald geschickt, um Holz zu sammeln. Unter dem Schnee entdeckte er einen Schlüssel. Schließlich fand er auch ein Kästchen – und tatsächlich: Der Schlüssel passte! Er drehte um und …

Was der Junge in dem Schatzkästchen findet, verrät das Märchen dann aber nicht.

Ist es nicht auch das, was wir uns oft fragen. Was ist der Schatz unseres Lebens?

Wenn Ihr, liebe Familien von Michael und Stefan, dieses Kästchen und den Schlüssel in Eurer heutigen Situation finden würdet, was könnte darin sein?

Könnte nicht vielleicht eine Zusage darin liegen?

Die Zusage, dass alle Liebe, die Ihr Euch gegenseitig gegeben habt und die Liebe, die Ihr am Ende Michael und Stefan nur einseitig schenken konntet, über den Tod hinaus bestehen bleibt und

aus Euch heraus weiter in diese Welt strahlt? 

Könnte vielleicht die Zusage darin liegen, dass diese geschenkte Liebe niemals aufhört und über den Tod hinaus geht?

Ich glaube jedenfalls daran und ich glaube, dass Gott dabei an Eurer Seite ist.

Ich glaube auch, dass Ihr alle, mit Eurem Schlüssel in UNS etwas aufgeschlossen habt, dass Ihr uns den Blick geweitet habt, dass Ihr mit Eurer geschenkten Liebe und Eurer Offenheit etwas in uns und Eurem Umfeld bewirkt habt.

Kann es vielleicht sein, dass der Schlüssel auf dem „Michael“ steht und der Schlüssel auf dem „Stefan“ steht, uns gegenseitig füreinander öffnet?

Lied: Fragen (Vater, nur du) / Text und Melodie: Christian Methfessel / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Zum heutigen Evangelium

hat Annemie Ulrich wieder die Egli-Figuren (von Kristina Rosenbaum fotografiert) aufgestellt.

Für alle, die das nicht kennen, sei gesagt, dass es eine ganz andere Herangehensweise ist, wenn ich das Evangelium lese und mir dabei überlegen muss, wie ich Figuren, die auch wir sein könnten, dazu aufstelle, die dann das Gelesene „transportieren“. Wie hätten wir die Figuren aufstellt, nachdem wir das Evangelium gehört haben?

Hier nun Annemies GEDANKEN,

warum sie die Figuren so aufgestellt hat, wir wir sie gleich sehen:

Das große Gebot der Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen ist für mich die Grundlage unseres christlichen Glaubens.

Jesus hat es uns eindrücklich vorgelebt und uns in seinen zahlreichen Gleichnissen und Gesprächen erklärt. Im heutigen Evangelium bringt er dies gegenüber den Pharisäern auf den Punkt. Er ordnet das Gesetz dem Liebesgebot klar unter. Im letzten Satz heißt es:


„An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“


Die Figurenszene zeigt diese Konstellation. Menschen und Gott (in Gestalt von Jesus) einander zugewandt.

Mensch zu Mensch, Gott zu Mensch, Mensch zu Gott, auf dem Fundament der Liebe,
hier dargestellt durch das Herz aus Lichtern.

So wie das Kerzenlicht warm und hell brennt, so soll auch in uns die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen brennen, weil die Liebe Gottes in unsere Herzen eingesenkt ist.

Weil er uns seine Liebe schenkt, können wir sie weitergeben.

Dabei ist es Gott, der uns in unserem Nächsten begegnet und so schenken wir die Liebe, die wir unserem Nächsten entgegenbringen auch Gott zurück. Das ist wie ein Kreislauf. Deshalb stehen die Figuren im Kreis und deshalb umschließt der Lichterkreis in Herzform diese Figuren.

Die Liebe hält alles zusammen und sie ist die Grundlage unseres christlichen Handelns. So können wir uns in jeder Lebenslage einander in Liebe bestärken, trösten und helfen. Die Liebe Gottes gibt uns die Kraft dazu.

Beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel, geheiligt werden Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und 

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.

Amen.

Liebe Fiona, liebe Inka und Nico, liebe Michaela und Karl-Heinz,

liebe Brigitte, lieber Björn, liebe Steffi,

wir möchten uns bei Euch für das in uns gesetzte Vertrauen und die Möglichkeit, uns hier

von Michael und Stefan

zu verabschieden herzlich bei Euch bedanken.

Mit dem passenden Schlüssel öffnen wir unseren Kreis wieder und lassen Euch aus unserer Mitte heraustreten, aber Ihr sollt wissen, dass wir für Euch da sind, wenn Ihr uns braucht. Solange sind wir in Gedanken bei Euch. Seid tröstend umarmt.

Der Klang der Glocken, der unseren beiden Verstorbenen aus ihren Dörfern bekannt ist, soll sie bis zu ihrer Verabschiedung auf ihrem Weg aus dieser Welt, wie wir sie kennen, begleiten.

Der Klang soll sie dorthin begleiten, wo es ihnen jetzt hoffentlich wieder besser geht.

Wir lassen jetzt die Glocken aus Blasweiler für Stefan läuten.

Das Besondere daran ist, dass Stefan diese Video-Aufnahme auf meine Bitte hin, im März noch selbst für unser Kirchencafé aufgenommen hatte.

Sehr berührend finde ich dabei auch, wenn wir seinen Schatten sehen …

Auferstandener Jesus,

du nimmst die Menschen,

die uns vorausgegangen sind,

in das Leben auf, das niemals endet.

Sie sehen bereits das Unsichtbare;

und sie sind uns manchmal ganz nahe.

Besonders in den leidvollen Stunden

liebst du uns noch mehr.

Und durch deinen Heiligen Geist

tröstest du und schenkst uns Frieden.

Gott, segne uns alle.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Ich glaube jetzt tut uns allen ein Kaffee gut …

Hier geht es jetzt erst wieder weiter am

Sonntag, den 15.11.2020, ab 09.30 Uhr (und dann jederzeit)

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen.

(Wir möchten nach 30 wunderbaren Morgenloben noch einmal etwas durchatmen, damit wir nach dem 15.11.2020 dann mit neuer Energie in ein hoffentlich wunderschönes, stimmungsvolles und adventliches Kirchencafé durchstarten können.)

Wir freuen uns schon wieder sehr auf Euch!!!

Hier findet Ihr abschließend noch freundliche

Post für das Kirchencafé

aus der vergangenen Woche

(dazu noch etwas Musik)

Off-Beat von Christian Methfesser „Vertrau mir“

Dieser Brief nimmt Bezug auf den im „Paulinus“ erschienenen Artikel über das virtuelle Kirchencafé:

Und Pfarrer Dupont schrieb uns:

Sonntag, 18.10.2020 MORGENLOB

Symbol für Aufbruch und Veränderung (in der Kirche)?

Aufbrechende Kraniche über dem Kirchturm …

Die Glocken der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach rufen uns zum Lob Gottes

Immer wieder auch schön, die Glocken zusammen mit „Lobe den Herren“ zu starten …

GL 392 1.+2. Strophe – herzliche Einladung mitzusingen –

Neunundzwanzigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Von ganzem Herzen heißen wir Euch wieder alle hier willkommen!

Wie schön und wie belebend,

dass diese Möglichkeit des gemeinsamen „Sich-in-den-Dienst-Gottes-zu-stellen“, Gottesdienst zu feiern, Gott zu loben, hier auf dieser Plattform so grenzenlos mit allen Menschen, die das möchten, möglich ist und dass dadurch so viele wunderbare Kontakte mit

„Seelenverwandten“

von nah und fern, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, entstanden und möglich sind. 

Gerade in diesen Zeiten von Corona, in denen nur eingeschränkte Kontakte möglich sind, ist es ein großer Genuss und von ebenso großer Wichtigkeit, dass wir hier zusammen feiern

und etwas für unsere Seele tun,

indem wir das Wort Gottes hören und darüber nachdenken, uns darüber austauschen und uns mit ihm auseinandersetzen, auch, indem wir Musik hören und Kunst sehen, uns gegenseitig auf „Schönes“ aufmerksam machen und in all dem Gott entdecken und dadurch auch immer mal wieder im (Arbeits-) Alltag nach ihm horchen und suchen – und ihn vielleicht auch bei aller Schnelllebigkeit dort einmal spüren,

indem wir das Wort und damit das Licht von Jesus weitergeben …

Dieses Licht hat uns Maria Friedrich einmal weitergereicht und es soll heute symbolisch unsere Jesus-Kerzen zuhause anzünden!

Zünden wir uns also inspiriert von diesem Licht zuhause auch eine Kerze an und setzen uns in die Nähe Gottes.

Pater Franz Mehwald, den wir wieder herzlich begrüßen, singt dazu ein Lied:

Wisst Ihr noch? Am 4. Oktober ist das Morgenlob hier ausgefallen. Kirchencafé-Ferien.

Um diese Zeit wurde aber in Limburg eine Predigt gehalten,

und zwar von Pfarrer Dr. Christof May, der in Limburg für die Ausbildung der Priesterkandidaten zuständig ist (was mir Hoffnung macht).

Ich wurde von einem „Seelenverwandten aus unserem Kirchencafé-Kreis“ darauf hingewiesen. Einige von Euch kennen die Predigt sicher schon, aber es ist eher eine Bereicherung, sie sich noch einmal anzuhören. Es ist die Predigt von einem Mann, der ebenfalls seelenverwandt mit den Gedanken unseres Kirchencafés zu sein scheint und so ist es uns ein Bedürfnis, sie heute hier mit Euch in diesem festlichen Rahmen zu teilen:

Das Evangelium (Matthäus 21,33-43) 

ist somit nicht das des Tages, sondern es ist das vom 4.10.2020.

Heute ist einfach einmal etwas anders!

GL 174,4 Halleluja-Liedruf / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Evangelium: Matthäus 22, 34-44

Anmerkung:

Das obige Video wurde auf youtube gelöscht, deshalb können wir es nicht mehr sehen. Hier ein anderer Link, das Evangelium ist jetzt nicht mehr dabei:

GL 468 Zum Mitsingen Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Annemie Ulrich hat die Egli-Figuren heute zu den Worten in der Predigt von Dr. Christof May aufgestellt und Kristina Rosenbaum hat sie wieder verlässlich ausdrucksstark durch ihre Fotos in Szene gesetzt

(mit den Pfeilen habt Ihr wieder die Möglichkeit nach rechts oder links durch die Fotos zu klicken)

Gestaltung: Annemie Ulrich / Fotos: Kristina Rosenbaum


Dem Leben des anderen zum Durchbruch verhelfen, damit Gottes Liebe ganz darin sein kann. Das ist Segen.


Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln

oder ein bunter Acker?


Ich glaube, da bedarf es keiner weiteren Worte. Amen.

Beten wir nun singend das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

„Vater unser“ – Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Liebe Kirchencafé-ler,

ganz herzlichen Dank für Euer Dabei-Sein, für die musikalischen, fotografischen, künstlerischen, textlichen Beiträge für die Seele.

Ihr und die Beiträge haben dieses Lob Gottes wieder zu einem Besonderen gemacht!

Während wir jetzt einen Kaffee trinken, haben wir die Möglichkeit, noch einmal bei etwas Musik über die uns gegebenen Impulse nachzusinnen.

Vielleicht dringen sie ja bis in eine der sieben Wohnungen unserer Seele vor …

„Jesus, Friede unseres Herzens, mach uns bereit, dein Evangelium dorthin zu bringen, wo das Vertrauen des Glaubens erschüttert ist. Wir möchten den Menschen nahe sein, die verzweifeln.“ (Frère Roger, Taizé)

Gott, segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Herzliche Grüße an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice!

Ein großer Dank geht an Pater Franz Mehwald für seine große Offenheit, uns hier spontan während seiner Vertretungszeit zu unterstützen. Es fühlt sich gut an … 

Ein weiterer ganz lieber Dank geht an Pastoralreferentin Katharina Barth-Duran, hier bekannt als „katharina“, die unser Kirchencafé jetzt schon einige Male mit ihren nachdenklich stimmenden Texten bereichert hat, dafür, dass wir ihre Texte hier verwenden dürfen!

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 25. Oktober 2020, ab 09.30 Uhr (und dann jederzeit)

mit dem MORGENLOB von, mit und für begeisterte Menschen – und natürlich für GOTT!

Wir freuen uns auf Euch, Eure Beiträge, Entzündete Jesus-Kerzen, Mitbringsel, Kaffeetassen ….

——————————————————

Mitbringsel / Mit“gebsel“

aus der Woche für die Woche

mit Musikuntermalung

Off-Beat „Der Herr ist da“ von Christian Methfessel

Karl Josef Freischem hat uns zu seinem Foto mit auf den Weg gegeben:

Eine Biene, die vollbeladen eine Malvenblüte verlässt, ist wie ein Bild für den inzwischen vergangenen Sommer. Bei genauem Hinsehen entdeckt man auch noch etwas Blütenstaub, den die Luftwirbel verwehen.

Das Bienchen startet ins „Blaue“, ähnlich unserem Dasein, von dessen Zukunft wir so gut wie nichts wissen. Das Foto vermittelt aber auch den Eindruck entschlossener Zuversicht. Vielleicht ist diese Einstellung noch das Beste, was wir in der Gestaltung unseres Lebens tun können: Nutze deine Möglichkeiten und starte in den Tag, getragen von dem Wissen um einen Segen, der im Verborgenen wirkt und uns als stetig strömende Quelle erfrischender Heiterkeit zu dienen vermag.

Wer gerne noch das eigentlich vorgesehene Evangelium des heutigen Tages lesen möchte, findet es unter dem nachfolgenden Link:

Leseversion – Evangelium 29. So. im Jahreskreis A 18.10.2020

Auf dem Foto sehen wir entsprechend die fragenden Pharisäer dazu:

Kürzlich habe ich (Anja) mich mit einigen Freundinnen zusammen in Oberzissen zu einem Spaziergang getroffen. Wir haben vor Corona einmal im Monat Kreistänzen getanzt, was derzeit leider nicht möglich ist. Unter anderem kamen wir an der Kirche in Oberzissen vorbei, die offen war. Wir haben uns für 10 Minuten zu meditativer Musik dort hineingesetzt

und nachher von Anne erfahren, dass der Schutzpatron der „Heilige Antonius mit dem Schwein“ ist, der auch tatsächlich dort mit einem Schwein als Statue stand. Ich hatte das noch nie gehört, muss ich gestehen, und habe beim Nachlesen herausgefunden:

Dargestellt wird er zumeist mit Schriftrolle, einem Schwein, einer Glocke, dem T-förmigen Antoniuskreuz und Krückstock. Er gilt als Schutzpatron der Haustiere, vor allem der Schweine, der Metzger und Bauern, gegen Geschwüre, Lepra, und Viehseuchen. Gedenk- und Namenstag des Heiligen ist der 17. Januar.

Heiliger Antonius mit Schwein

Aha! Das wusste ich bisher nicht, ich kenne nur den, den ich darum bitten kann, wenn ich etwas verloren habe 😉

Liebe Kirchencafé-ler,

fühlt Euch immer wieder herzlich eingeladen gemeinsam Gott zu loben!

 Wo kommt diese Dynamik plötzlich her, die aus der heutigen Predigt spricht? Irgendetwas liegt in der Luft – Aufbruchstimmung?!

Auch, wenn es uns vermutlich nicht gelingen wird, von heute auf morgen etwas in der Kirche zu verändern, so haben wir doch schon etwas in Gang gebracht und wir sind ALLE gefragt. Auch, wenn es in dieser Predigt so wirkt, wird uns die Kirche selbst keine Antworten geben. Da bin ich mir sicher. WIR sind gefragt! Und wir haben uns auf den Weg gemacht; lasst ihn uns weitergehen, als mündige Christen. Der Heilige Geist ist dabei – so fühlt es sich jedenfalls seit Beginn des „Kirchencafés“ an.

Eure Anja Neißner für das Team des Kirchencafés

Sonntag, 11.10.2020 MORGENLOB

Morning has broken / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Die Glocken der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach rufen uns zum Lob Gottes:

„Im Festsaal ist für jeden Platz, der bereit ist, sich auf den Weg zu machen.“

Achtundzwanzigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir begrüßen Euch alle ganz herzlich zu diesem Lob Gottes und

wir begrüßen heute auch von Herzen

Pater Franz Mehwald,

der derzeit in Hönningen bei Renate Hoffmann wohnt, und – wie schon so oft in den vergangenen Jahren – die Urlaubsvertretung für Pfarrer Dupont  übernimmt.

Pater Franz hat sich zu unserer großen Freude sofort bereit erklärt, bei unserem virtuellen Kirchencafé mitzuwirken.

Viele kennen ihn aus seinen Vertretungszeiten bei uns: unaufgeregt, aber lebendig, mit Gitarre und singend.

Herzlich willkommen, lieber Pater Franz, schön, dass Sie dabei sind!

Mein Gott, welche Freude / Gitarre und Gesang: Pater Franz Mehwald

Letzten Sonntag hatte das virtuelle Kirchencafé einen Ferientag eingelegt,

umso mehr freuen wir uns heute hier wieder auf die Gemeinschaft und dass durch diesen Ferientag heute sogar zweimal (!)

die Jesus-Kerze

zur Ehre Gottes angezündet wurde!

Rita Krebsbach hat nämlich an uns gedacht, als sie in der vergangenen Woche auf einer Pilgertour nach St. Jost war und hat sie dort für uns entzündet, ganz lieben Dank dafür!

Rita Krebsbach beim Entzünden der Jesus-Kerze an der Jodokus-Kapelle in St. Jost

Außerdem begrüßen wir heute sehr herzlich, alle, die anlässlich des Jahrgedächtnisses (10.10.) von

Erika Salditt

unter uns sind, und die gemeinsam mit uns an sie denken möchten.

Ida hat die schöne Aufgabe übernommen und für ihre Großtante sogar eine Wunderkerze gleich in der geborgenen Nähe der Jesus-Kerze in der Kapelle in Beilstein entzündet. Eine liebe Idee und ein schönes Symbol dafür, dass die Funken unseres Lebens auch nach unserem Tod noch ins Leben sprühen können, wenn Menschen an uns denken.

GL 168 Gloria

Zünden wir uns zuhause auch eine Kerze an, setzen uns in die Nähe Gottes und hören/lesen nun das

Evangelium des Tages, Matthäus 22, 1-14 „Die königliche Hochzeit“

Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Evangelium des Tages zum (Mit-) Hören oder/und nachstehenden Link zum (Mit-) Lesen

Evangelium des Tages 28. So. im Jahreskreis A; Matthäus 22. 1-14

Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

heute also von Pater Franz Mehwald

Eine Einladung ist kein Garantieschein

Erst Einladung – dann Gericht? Luther hat diesen Text ein „schrecklich Evangelium“ genannt. Man kann das Gleichnis nur vor dem Zeithintergrund verstehen. Matthäus schreibt sein Evangelium um das Jahr 80, also kurz nach der Zerstörung Jerusalems. Die Auseinandersetzung zwischen Judentum und den „Leuten des Neuen Weges“ verschärft sich; dafür steht die Steinigung des Judenchristen Stephanus. Es fällt auf, wie hart Jesus die Pharisäer kritisiert. Die Exegeten sagen uns, dass diese Schärfe wohl dem irdischen Jesus fern lag – er hatte durchaus Freunde bei den Pharisäern. Doch Matthäus stellt die Worte Jesu in die Situation, wo der Tempel als Mittelpunkt zerstört ist. Jetzt versuchen die Pharisäer, den Zusammenhalt zu bewahren, indem sie alle aus der Synagoge ausschließen, die dem Weg Jesu folgen. In seinem Eifer für das Gesetz verfolgt der Pharisäer Saulus die Christen sogar bis nach Damaskus. Vor diesem historischen Hintergrund muss man das Gleichnis hören. Bei Matthäus sagt Jesus: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen aus dem Volk Israel gesandt worden“ (15,24). Nicht alle haben die Einladung Gottes angenommen. Doch in der Endzeit sieht Jesaja alle Völker zum Berg Zion kommen. Sie werden Jahwe als Herrn anerkennen und das große Festmahl feiern.

„Viele sind eingeladen, wenige aber auserwählt.“ Matthäus sagt: Auch der christlichen Gemeinde steht das Gericht noch bevor. Alle sind eingeladen. Doch wer kein Gespür hat für das Geschenk des Mahles und ohne Hochzeitsgewand kommt, schließt sich selber vom Leben aus.

Wie in den Gleichnissen gibt es auch in unseren Träumen das Motiv: ich komme zu spät, die Tür wird mir vor der Nase zugeschlagen. Mahnträume: Seid wachsam! Die Gleichnisse Jesu öffnen uns die Augen, dass wir dankbar, bewusst und achtsam leben sollen.

Was bedeutet das für uns persönlich und für die Kirche des 21. Jahrhunderts? Die Jesusgemeinde hat keinen Grund, selbstsicher oder gar überheblich zu sein: „Wir sind im wahren Christentum, o Gott wir danken dir…“ Der Taufschein genügt nicht. Wie für Israel gilt auch für uns: Eine Einladung ist kein Garantieschein für den Himmel. Der Glaube muss sich „in sichtbaren Taten“ bewähren! Mit Paulus sagen wir: Die Verheißungen Gottes im AT gelten dem Volk Israel bis heute. Wir glauben, dass sie sich in Jesus Christus erfüllt haben. Die Juden sind und bleiben unsere älteren Geschwister.

Dankbar und mit gegenseitiger Wertschätzung führen wir heute den jüdisch-christlichen Dialog weiter.

2000 Jahre später sagt es das II. Vatikanische Konzil so: Die Kirche ist noch nicht das Reich Gottes. Sie ist eine Gemeinschaft von Heiligen und Sündern, die ständig der Umkehr und Erneuerung bedarf. – Um nicht zu verstummen wie der Gast ohne Hochzeitskleid, sollte sich jede und jeder bis hin zum Papst diese Frage persönlich beantworten:

Bin ich bereit, mich von Jesus verändern und in eine gute Zukunft führen zu lassen? „Leben ist wie Zeichnen ohne Radiergummi.“ Gott nimmt uns auch mit unseren krummen und unfertigen Lebenslinien an.

Mut zur Wahrheit und den Glauben an eine gute Zukunft für Ihr Leben und unsere Corona-geplagte Welt

wünscht Ihnen aus Hönningen

Pater Franz Mehwald

Die Musikstücke für das heutige Morgenlob hat Monika Bojanowski herausgesucht und sich dabei auch viele inhaltliche Gedanken gemacht.

Zu dem folgenden Stück schrieb sie:

„Ich habe ein altes evangelisches Lied gefunden. Es heißt „Gott rufet noch“.

Der Text passt meines Erachtens gut zum Evangelium, in dem der Herr zur Hochzeit seines Sohnes einlädt und die Geladenen nicht kommen.“

Wir möchten nun dazu einladen, diesem Lied (-Text) zu lauschen und dabei die nachfolgenden Fotos der Egli-Figuren, die Annemie Ulrich aufgestellt und Kristina Rosenbaum fotografiert hat, auf Euch wirken zu lassen:

Gott rufet noch, sollt ich nicht endlich hören?

Ihr könnt die Fotos während der Musik mit den Pfeilen nach rechts oder links weiterklicken:

Hier nun die Gedanken von

ANNEMIE ULRICH

beim Stellen der Egli-Figuren zum heutigen Evangelium:

Vieles erscheint im heutigen Evangelium kontrovers, unverständlich und empörend. Die
Geschehnisse spielen auf dem Hintergrund eines Hochzeitsmahls. Ein ganz besonderes Fest auf das sich normalerweise jeder freut und einer Einladung gerne nachkommt.
Anders in dieser Geschichte, es geht drunter und drüber, die einladenden Diener werden sogar getötet. Unvorstellbare Ereignisse im Vorfeld einer Hochzeit.

Beim Aufstellen der Szenen musste ich mich in viele verschiedene Figuren hineinversetzen: einen einladenden König, einen zornigen König, Diener, Eingeladene, Ablehnende, Annehmende, Tötende, Getötete….. .
Ein breites Spektrum möglicher und unmöglicher Reaktionen auf eine Einladung wird
angesprochen.

Klar ist für mich, dass mit dem König Gott gemeint ist und alle anderen sind wir Menschen, in unseren verschiedenen Verhaltensmustern. Gott lädt uns alle ein, tagtäglich. Er will uns teilhaben lassen an seinem Reich, seinem Hochzeitsmahl, alles ist bereitet für ein großes Fest und das schon hier auf Erden.

Wie gehe ich nun damit um?
Welcher Person kann ich mich zuordnen?
Wo stehe ich in der Szene?

So eindeutig erscheint mir das nicht. Ich muss feststellen, dass ich mich mal hier und mal da
wiederfinde. Im täglichen Bemühen, der Einladung zu folgen, sind oft andere banale Dinge
scheinbar wichtiger, lenken mich ab, lassen mich den Weg zum „Hochzeitsmahl“ nicht gehen. Ich bin nicht immer bereit, dieses Fest zu feiern, finde Ausreden und setze andere Prioritäten.

Aber ich weiß, es gibt auch Tage, an denen ich bereit bin und freudig aus meinem Alltag ausbreche, um Gottes Einladung zu folgen. Wie schön, dass ich dabei bin, dass ich mich mit anderen treffe und mit ihnen gemeinsam am Reich Gottes baue.

Das Kirchencafé ist für mich dabei so ein „Hochzeitsfest“. Hier begegne ich Menschen, die bereit sind, sich zu versammeln, mit mir gemeinsam Gott zu feiern und so an seinem Reich teilhaben.

Wir haben heute die Einladung angenommen.

Beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel, geheiligt werden Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und 

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.

Amen.

Liebe Kirchencafé-ler,

dieses Morgenlob war wieder einmal ein ganz Besonderes.

Ehrenamtliche und Hauptamtliche

haben sich wie selbstverständlich zusammengetan, mit dem Gedanken, gemeinsam „das Hochzeitsfest“ zu feiern, um Gott zu loben, von IHM zu erzählen. So darf es gerne bleiben. Viele haben dabei auch wieder liebevoll im Hintergrund mitgewirkt und viele feiern mit!

Ein Geschenk – für uns alle, für das es DANKE zu sagen gilt!

Da unsere Pfarrkirche in Niederheckenbach leider tagsüber nicht offen bleiben kann, weil sie dort zu einsam steht und die Erfahrung gezeigt hat, dass Vertrauen leider nicht ausreicht, hat auch unsere Küsterin Melanie Welter den „Jahreszeitentisch“ vor dem Kirchentor wieder liebevoll neu für uns alle und für Wanderer und Besucher des Friedhofs geschmückt:

Gott, segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Jetzt gibt es aber einen Kaffee für alle und liebe Grüße an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice nach Ahrbrück! 

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 18.10.2020, ab 09.30 Uhr

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen.

Wir freuen uns auf Euch!

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

und natürlich frohen Grüßen von Pater Franz Mehwald,

Eure Anja Neißner

Off-Beat von Christian Methfessel „Komm an den Tisch“

Zu dieser Musik und zum Kaffee könnt Ihr Euch jetzt noch in Ruhe die schönen

Mitbringsel

von Kirchencafé-lern für Kirchencafé-ler

anschauen:

Vielen Dank an alle für die schönen Eindrücke und Impulse von nah und fern!!

Vielen Dank schon im Voraus für weitere Mitbringsel, Beiträge und Fotos Eurer Kaffeetassen! 🙂

Sonntag, 27.09.2020 MORGENLOB

Die Kapelle St. Michael in Oberheckenbach ruft uns zum Morgenlob:

Am 29. September ist der Gedenktag des Heiligen Michael, zugleich Schutzpatron unserer Kapelle im Ortsteil Oberheckenbach. Das haben wir zum Anlass genommen, dieses Glockengeläut hier heute zu Beginn als Ruf zum Morgenlob einzustellen.

Familie Marienfeld hatte seinerzeit die Glocke dort für uns geläutet. 

Siebenundzwanzigstes

gemeinsames Mogen- (Abend- / Allzeit-) Lob

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir begrüßen Euch alle von Herzen in diesem Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob!

Die Jesus-Kerze hat heute Dieter Ulrich für uns in den Weinbergen an der Michaelskapelle oberhalb von Mayschoß entzündet.

Die Kapelle ist mit einem Gitter gesichert, deshalb steht die Kerze davor, aber das Licht kann unaufhaltsam durch das Gitter hindurch scheinen:

Zünden wir uns zuhause auch wieder eine Kerze für die Zeit des Gotteslobes an, die wir bewusst JETZT gewählt haben und setzen uns in die Nähe Gottes und

hören nun das 

Evangelium des Tages

Matthäus 21, 28-32

Liedruf vor dem Evangelium / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Evangelium zum (Mit-) Hören

Leseversion Evangelium des Tages 26. So. im Jahreskreis, Lesejahr A, Mt 21,28-32

Laudate omnes gentes/Orgel Monika Bojanowski/Gesang Laura u. Sabine Marienfeld

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

von Anja Neißner

Im heutigen Evangelium geht es um ein Ja und um ein Nein.

Jede und jeder von uns kann sich sicher in beidem wiederfinden. Wem ist das noch nicht passiert? Ich werde um Hilfe gebeten. Hilfst Du mir beim Umzug? Mir wird schon schlecht bei dem Gedanken. Ich sage ja, obwohl es mir eigentlich gerade zu viel ist. Unter einem fadenscheinigen Grund sage ich kurz vorher wieder ab. Oder ich sage direkt nein, fühle mich schon kurz danach gar nicht gut und gehe am Tag des Umzugs doch hin und helfe, weil mein schlechtes Gewissen mich plagt. Darüber könnten PsychologInnen uns lange Vorträge halten, was es damit auf sich hat und wer zu welcher Antwort eher neigt.

 

Ich hatte heute bei diesem „ja“ und „nein“ einen etwas anderen Ansatz.

Ich habe noch einmal darüber nachgedacht, worum es in unserem Kirchencafé eigentlich geht und was es ausmacht:

Es geht darum, von Jesus zu erzählen. Es geht um gemeinschaftlich gelebten Glauben und natürlich den Versuch, der Umsetzung in unserem Alltag. Die Beiträge werden – so wie es sich für mich anfühlt – mit vielen guten Absichten und mit Herz von vielen Mitwirkenden erstellt.

Hier geht es um ein „ja“ zu Jesus.

 

Es ist wichtig, dass von Jesus erzählt wird, damit die frohe Botschaft ankommt. Es ist wichtig, dass wir weiter von Jesus sprechen und ihn so in unser Leben integrieren können. Aber nur von Jesus zu erzählen, würde nicht ausreichen. Der Blick muss weiter gehen.

Wenn die, die im Kirchencafé etwas sagen und die, die etwas hören, es mit zugewandtem Herzen tun, dann kommt die frohe Botschaft auch froh an – mit einem „ja“.

Dann fühlen sich Menschen, die aufgrund der ablehnenden Haltung der Institution Kirche ihnen gegenüber verständlicherweise bereits „nein“ zum Glauben gesagt haben, vielleicht plötzlich wieder angesprochen und aufgenommen und wagen ein leises „ja“.

 

Es passiert in unserer schnelllebigen Zeit so leicht, dass wir Jesus vergessen oder übersehen. Es ist doch oft viel einfacher im Alltag „nein“ zu ihm zu sagen, um zum Beispiel in der Arbeitswelt nicht belächelt zu werden, um nicht Rede und Antwort stehen zu müssen.

Aber wir wollen es anders versuchen, nämlich mit einem „ja“.

Ja, Jesus, wir möchten in Deinem Weinberg helfen!

 

Schauen wir nun wieder auf die Egli-Figuren-Szenen und die

GEDANKEN, die Annemie Ulrich sich beim Stellen dazu gemacht hat.

Hier stehen die beiden. Zwei unterschiedliche Typen. Wer hat den Willen des Vaters getan?

Der erste Sohn sieht ziemlich abweisend aus. Da kann der Vater denken, da ist nichts zu machen. Das ist hoffnungslos, was habe ich doch für einen schlimmen Sohn, der mir „frech“ ein Nein ins Gesicht sagt.

Er ist aber ehrlich zu seinem Vater, spricht aus, was er denkt, lügt den Vater nicht an
und will nicht sein, was er nicht ist. Der Sohn denkt nach, weiß im Innersten, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist und ändert es dann, tut den Willen des Vaters.


Der zweite Sohn schmeichelt dem Vater, nennt ihn sogar Herr und lügt ihn bewusst an, obwohl er von Anfang an nicht Willens ist, sein Ja auszuführen. Da kann der Vater denken, was habe ich doch für einen tollen Sohn, der sofort Ja sagt und das tut, was ich von ihm verlange.

Doch das ist oberflächlich. Der Sohn hat den Vater angelogen, ihn für dumm verkauft. Er ist nur vordergründig der gute Sohn. Mehr Schein als Sein. Dem Ja des Sohnes folgt nichts.
Und hier sieht man alle drei noch einmal zusammen.


Was ist denn überhaupt der Wille des Vaters. Was will uns Jesus in dem Gleichnis sagen?


Für mich ist die ganz klare Aussage, jeder kann umkehren.

Dazu können und müssen wir unser Verhalten immer überdenken. Gott gewährt uns diese Umkehr zu jeder Zeit. Es genügt nicht, wenn wir nur „Ja“ zum Glauben sagen, wir müssen ihn auch tätig leben.


Und vor allen Dingen sollen wir uns nicht über andere stellen, wie die Hohepriester und Ältesten über jeden Zweifel erhaben sein.

Es gibt Menschen, die auf den ersten Blick auf uns wie die Zöllner und Dirnen wirken, aber in Wirklichkeit mehr den Willen Gottes tun als wir.

Liebe ist nicht nur ein Wort / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

VATER UNSER

im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Jasager

Neinsager

was unterscheidet sie?

was unterscheidet mich?

vom Jasager

vom Neinsager?

wenn der Jasager

zum Verneiner

wird

werden kann

geworden ist

wie steht es dann 

mit meinem

Ja?

wenn ein Nein

nicht Nein

bleiben muss

bleiben darf

geblieben ist

kann auch der Neinsager

hoffen

und

handeln

und

sein unbedachtes Nein

zum großen

JA

seines Lebens 

wandeln

Sr. Charis Doepgen OSB

Liebe Kirchencafé-ler,

wir haben wieder gemeinsam (teils in Gruppen, denn es gibt die Sonntag-, die Montag- und die  ?- Feierer) 🙂 Gott gelobt, das Wort Gottes gehört und darüber nachgedacht.

Wie schön!

Ich möchte Euch darauf hinweisen, dass das virtuelle Kirchencafé am nächsten

Sonntag, den 04.10.2020 einen Ferientag einlegt.

 

Stattdessen besteht die Möglichkeit, am

Montag, den 05.10.2020 um 18.30 Uhr eine Wort-Gottes-Feier in

53506 Hönningen, Wiesenweg 2

im Freien, im Garten von Familie Hoffmann, zum Erntedank mitzufeiern.

Hönninger Frauen werden diese Feier bis dahin liebevoll vorbereitet haben und laden uns alle herzlich dazu ein. Ihr findet den Termin auch im Pfarrbrief.

Vielleicht sehen wir uns ja dort!

(Es gelten die üblichen „Corona-Bedingungen“)

 

Gott, segne uns! 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Mit einer Tasse Kaffee (den Kaffee findet Ihr unter der Sahne!)

grüßen wir unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice und lassen dieses Morgenlob musikalisch ausklingen. 

 

 

Virtuell geht es hier weiter am

Sonntag, den 11.10.2020, ab 09.30 Uhr 

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen

EURE Beiträge, die wir bisher immer Mittwochs eingestellt haben, werden wir zukünftig in das Morgenlob integrieren oder an dieser Stelle an das Morgenlob anhängen, sozusagen als Mitgebsel für die Woche! Wie es gerade passt!

Bis in zwei Wochen!!! Wir freuen uns schon auf Euch! 🙂

 

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

 

P.S.: Hier kommt Ihr zu einem Artikel der Rhein-Zeitung über unser aller virtuelles Kirchencafé vom 26.09.2020 und zu einem freundlichen Hinweis dazu.

Sonntag, 20.09.2020 MORGENLOB

Die Glocken der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach rufen uns zum Morgenlob

Sechsundzwanzigstes

gemeinsames Mogen- (Abend- / Allzeit-) Lob

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

GL 140 Kommt herbei, singt dem Herrn

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir begrüßen Euch alle ganz herzlich zu diesem Lob Gottes!

Monika Bojanowski schrieb uns aus ihrem Urlaub:

„Hoch über St. Johann in Tirol steht eine kleine Kapelle, in die Felswand gehauen. Den Altar schmückt eine Marienfigur. Dort habe ich heute eine Kerze entzündet.“

Ave Maria – Kanon / Gesang: Laura, Jörg und Sabine Marienfeld sowie Monika Bojanowski

Zünden wir uns zuhause doch auch wieder eine Kerze an!

Hören/Lesen wir nun das Evangelium des Tages

Matthäus 20, 1-16

Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

Liedruf vor dem Evangelium: Singt dem Herrn
Audio-Datei zum (Mit-) Hören des Evangeliums des Tages Mt 20, 1-16
Liedruf nach dem Evangelium: Singt dem Herrn

Leseversion des Evangeliums des Tages: Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

GL 82 – Behutsam leise nimmst du fort

(als Foto-Meditation in Anlehnung an das Evangelium)

Orgel: Monika Bojanowski/Gesang: Sabine Marienfeld/Fotos: Annemie Ulrich/Präsentation: Miriam N.

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

von Anja Neißner

Dieses Evangelium macht mich im ersten Moment – jedes Mal aufs Neue – wenn ich es lese, sauer.

Denn natürlich denke ich erst einmal an meine Arbeitsstelle und wenn ich das tue, dann ist mir sofort klar, dass, wenn ich eine Vollzeitstelle habe und eine Kollegin eine Teilzeitstelle hat, wir nicht das gleiche verdienen können.

Das würde zu keinem guten Betriebsklima führen. Selbst wenn ich mir vorstelle, dass ich diejenige bin, die bei ansonsten gleicher Tätigkeit, weniger arbeitet, aber genau so viel verdiene, wie eine Kollegin, die Vollzeit arbeitet, würde sich das für mich nicht richtig und gut anfühlen. Ich hätte dann ein schlechtes Gewissen.

Das kann nicht gemeint sein. Bei Gott geht es eigentlich nie um finanzielle Dinge.

Das Evangelium ist keine leichte Kost. Es wühlt mich wieder auf.

Man kann über so unendlich vieles bei diesem Text nachdenken.

Unsere Tochter Miriam sagte einmal mit ca. 7 Jahren zu mir: „Mama, was ist, wenn bei uns einmal Krieg ist?“ Es gab mir einen Stich! Woher hatte sie das? Ich sagte ihr, dass ich dann versuchen würde, uns alle, so gut es irgendwie möglich wäre, zu beschützen. Da weinte sie los und schrie fast: „Und wie willst du das machen?!“

…. Ich wusste es nicht … Wir haben uns dann in den Arm genommen und geweint. Danach ging es uns besser.

Ich muss wieder an die Menschen auf Lesbos denken, Mütter und Väter, die Kinder – wie Miriam – versuchen, in Sicherheit zu bringen, die in Todesangst aus Kriegsgebieten geflüchtet sind und die jetzt niemand aufnehmen möchte.

Ich bin in dem Moment wieder mal so unendlich dankbar, dass mir das bisher nicht widerfahren ist.

Es ist bestimmt nicht so, dass diese Menschen es verdient hätten und ich nicht.

„Geh in meinen Weinberg“, heißt wohl so viel wie „Lebe nach meinem Vorbild“

Wie würde also Jesus mit den Menschen auf Lesbos umgehen?

Ubi Cáritas et amor, Deus ibi est    –    Wo die Güte und die Liebe sind, da ist Gott

Hier nun die 

GEDANKEN BEIM STELLEN DER EGLI-FIGUREN

von Annemie Ulrich

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege.
Das kann man wohl sagen, wenn man das heutige Evangelium liest.

Die Worte der ersten Lesung
des Tages aus dem Buch Jesaija bereiten uns auf den folgenden Text des Matthäusevangeliums vor,
klingen ein wenig wie eine Vorwarnung:

„Da kommt jetzt etwas, das könnt ihr nicht wirklich verstehen.“


Wir sehen in der ersten Figurendarstellung den Gutsbesitzer in Verhandlungen mit Arbeitern. Ein Denár Lohn wird für das Tagwerk abgesprochen. Alle sind zufrieden, guter Lohn, das reicht zum Überleben!

Die zweite Darstellung zeigt wiederum den Gutsbesitzer, er wirbt weitere Arbeiter an, mit ihnen wird nicht verhandelt, „Ich gebe euch, was recht ist“. Und so geht es den Tag über weiter, bis er auch die letzten übriggebliebenen Arbeitssuchenden, (ohne irgendwelche vorherigen Lohnangaben) zur Arbeit in seinen Weinberg schickt.

Man fragt sich, warum wirbt er für die letzte Stunde
überhaupt noch weitere Arbeiter an?


Aus eigener Erfahrung, kann ich sagen, wenn alle anderen müde und geschafft sind, ist diese Hilfe zum Ende des Tages Gold wert.


In der nächsten Szene wird der Lohn ausgezahlt und es gibt Unruhe. Die Arbeiter der ersten Stunde, die als letzte zur Lohnauszahlung kommen, verkünden ihren Unmut: „…du hast sie uns gleichgestellt. Wir aber haben die Last des Tages und die Hitze ertragen“.


Im Vergleich mit den anderen fühlen sich die ersten Arbeiter ungerecht behandelt. Das können wir nachvollziehen. Diese Reaktion ist für uns verständlich. So könnte es sich heutzutage auch abspielen.
Der Gutsherr lässt sich jedoch nicht auf die Forderungen ein. Er verweist auf das, was ausgehandelt war. „Freund, dir geschieht kein Unrecht“.


In dieser Schlüsselszene stellt Jesus das menschliche Denken auf den Kopf.

Er zeigt uns im
Gleichnis, dass Gott nicht wie wir denkt, kein wirtschaftliches Maß anlegt, nicht auf Effektivität, Effizienz, Arbeitszeit, Qualität usw. schaut, er schaut auf den Menschen.

Wir sind für ihn das Maß aller Dinge. Wir sind ihm alle gleich viel wert. Seine Güte und Liebe gilt für jeden und ist unvorstellbar groß.
Wir brauchen sie uns nicht zu verdienen! Es ist genug für alle da und alle erhalten was sie zum Leben brauchen.


Ich bin froh darüber, denn immerhin könnte ich ja auch bei den letzten Arbeitern sein …


Hier sehen wir den Gutsbesitzer, den Denár uns reichend.

Das ist für mich die Aufforderung, uns die Denkweise Gottes zu eigen zu machen, unser Denken umzukrempeln. Mehr Zufriedenheit, weniger Missgunst, anderen gönnen, was sie (mehr) haben, Gütigkeit, Nächstenliebe……

VATER UNSER

im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Wir haben die Last des Tages getragen. Die Arbeit war schwer und drückend die Fron. Nun kommt der Meister und zahlt uns den Lohn.

Ob zur ersten Stunde oder zur elften, hier gilt kein Pochen auf Recht und Verdienst, nicht dein, sondern sein ist, was du gewinnst.

Der Herr verachtet das Auge der Neider. Wer dürfte ihn hindern, gütig zu sein, er reicht auch dem Letzten das Brot und den Wein.

(Hymnus zur Vesper – zeitgenössisch (Stundenbuch III/175)

Gott, segne uns! Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liebe Kirchencafé-ler,

ist es nicht schön, dass inzwischen Fotos und/oder Kerzen sogar im Urlaub für uns und unser Morgenlob angezündet werden und Bestandteil dieses virtuellen Kirchencafés werden und geworden sind?

Kirchencafe-ler denken im Urlaub und bei Ausflügen aneinander.

Auch bei der Weinlese wurde an das Evangelium gedacht. Die Fotos, die wir davon oben gesehen haben, wurden tatsächlich erst gestern bei der Weinlese mit dem Handy aufgenommen! Aktueller geht es nicht.

Ein großes Dankeschön wieder an alle Mitfeiernden und Mitgestaltenden.

Nur so konnte es wieder ein Fest werden.

Ein großes Dankeschön auch an unsere Küsterin Melanie Welter, die das Kirchentor wieder einladend, und der Jahreszeit angepasst, geschmückt hat! Diese Geste wurde bereits von Wanderern entdeckt und freudig kommentiert.

(Pfarrbriefe in Papierform liegen in der blauen Box) 

Jetzt schicken wir Grüße zu unserem Organisten Jos van Son und seiner Frau Alice nach Ahrbrück

und trinken erst mal einen Kaffee bei Musik – wie sich das für ein Café gehört:

Hier geht es weiter

am Sonntag, den 27.09.2020 ab 09.30 Uhr 

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Diesen Link hat uns Miriam weitergeleitet:

Sind wir Christen oder sind wir es nicht? Menschlichkeit/Evakuierung auf Lesbos fordern

Dazu passen auch gut die Motive der Kirchenfenster der Evangelischen Kirchengemeinde Saarburg, die Dorchen und Günter Klein uns von einem Ausflug geschickt haben …

„Wenn allen Völkern auf der Erde, und nicht nur einigen wenigen, in gleicher Weise Vertrauen entgegengebracht wird, tut sich ein Weg zum Frieden auf. In jedem Land gibt es eine kleine Zahl von Personen, die – sobald sie an der Macht sind – unzählige Menschen in die Spirale von Hass und Krieg hineinziehen können. Deshalb ist es so wichtig, niemals die Angehörigen einer Nation zu demütigen, in der einige wenige Führer unvorstellbare Gräueltaten ausgelöst haben. Man kann es nicht oft genug sagen:

Es gibt kein Volk, das schuldiger wäre als ein anderes; das gibt es nicht und das wird es auch niemals geben.“

Frère Roger, Taizé