Impuls – Der gute Hirte

Video Fotos+Präsentation Nils Naumann / Gesang Laura+Sabine Marienfeld / Orgel Monika Bojanowski

Liebe Kirchencafé-ler,

wer in den gestrigen Impuls – Die gute Hirtin – geschaut hat, weiß, dass heute ein weiterer Impuls folgt; und zwar der, des guten Hirten.

Gestern hatte Kommunionkind Ida den Text des Evangeliums abgewandelt in

„Die gute Hirtin“, heute liest sie den Original-Text „Der gute Hirte“ dazu (Joh 10, 11-18).

Und nachdem wir gestern die Gedanken einer Frau zu der „Hirtin“ lesen konnten,

sind es heute die Gedanken eines Mannes zum „Hirten“. 

Liedruf „Hallelujah“ / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Kommunionkind Ida liest „Der gute Hirte“
Liedruf „Hallelujah“ / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

von Pfarrer Jan Opiéla

 

Und dann hat uns Jan Opiéla noch etwas geschickt. 

Dazu schreibt er: „(…) diesmal auch etwas zum Schmunzeln, jedoch von mir ganz ernst gemeint, unter der Überschrift ‚Missbrauch, Moral & Kardinal‘  … nicht nur etwas für die Katholiken aus dem Erzbistum Köln!“

Dazu passt als Abschlusslied „Der Traum ist aus“ von Rio Reiser,

auf das ich durch einen Hinweis meines Onkels Pfarrer Heinz-Günther Schöttler noch einmal aufmerksam wurde, als er schrieb: „Im September 2020, in jenem Jahr also, in dem Rio Reiser 70 Jahre alt geworden wäre, wurde in Berlin der nach dem Militaristen General Friedrich Heinrich Karl von Preußen (1828-1885), einem Neffen Kaiser Wilhelms I., benannte Heinrichplatz in

„Rio Reiser Platz“ umbenannt!

Somit haben wir in einem Impuls auch alle Musikrichtungen vertreten 🙂

Liebe Kirchencafé-ler,

wir wünschen Euch allen einen schönen Sonntag bei diesem fantastischen Wetter!

Und vielen Dank, an Dich, liebe Ida, dass Du Dich gestern Abend noch  mit dem Evangelium beschäftigt hast, obwohl Du schon ganz schön müde warst.

Gott, segne uns.

Herzliche Grüße an Euch alle,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Kerze für Marlis Lorenz und Emma Kaul / Impuls – Die gute Hirtin

Liebe Kirchencafé-ler,

wie Ihr wisst, ist für diese Woche kein Morgenlob geplant. Wir möchten an diesem Wochenende aber gerne zwei Impulse einstellen – und zwar einen Impuls heute Abend und einen Impuls morgen früh.

Das Evangelium für diesen Sonntag ist das des guten Hirten.

Zwei Menschen haben sich wertvolle Gedanken zu diesem Evangelium gemacht und uns diese geschickt.

Einmal eine Frau (Katharina Barth-Duran) und einmal ein Mann (Pfarrer Jan Opiéla).

Katharina Barth-Duran hat die Gedanken, die sie uns nun geschickt hat, schon einmal 2019 in einen Gottesdienst einfließen lassen.

Heute werden wir unsere Aufmerksamkeit zunächst auf Katharinas Gedanken legen.

Kommunionkind Ida liest uns deshalb heute das Evangelium frei abgeändert von der

guten Hirtin vor. 

Doch bevor wir das Evangelium hören, möchten wir die Glocken aus dem Heckenbacher Ortsteil Blasweiler läuten lassen:

Video: Stefan Schlesiger

Marlis Lorenz

*27.10.1938     † 19.04.2021

aus Blasweiler ist verstorben.

Wir möchten deshalb zusammenstehen und ihren Ehemann Arno Lorenz, ihre Tochter Dagmar Hoffmann und ihren Sohn Harald Lorenz sowie alle, denen Marlis fehlt, in unsere Mitte nehmen und unser Mitgefühl aussprechen.

Der Klang der Glocken der Kirche in Blasweiler, der Marlis aus den vielen Jahren, in denen sie unmittelbar gegenüber dieser Kirche gewohnt hat, so vertraut ist, möchte sie auf ihrem Weg aus dieser Welt bis zu ihrer

Beisetzung in Blasweiler am 07. Mai 2021 um 11 Uhr

begleiten.

 

Und dann ist gestern noch jemand verstorben:

Emma Kaul

*08.11.1928     † 23.04.2021

Emma Kaul hat in Kempenich (unserer Nachbargemeinde) gelebt. 

Wir nehmen heute ihre beiden Töchter, Angela Weber und Gabi Keuler, sowie die Partner Dieter und Achim und die Enkel Meike und Tim mit ihren Partnern Jan und Katja und alle, die um Emma trauern, mitfühlend in unsere Mitte.

Für Emma lassen wir heute die Glocken der Kirche in Kempenich zum Abschluss dieses Impulses läuten.

Emma ist der Klang dieser Glocken besonders vertraut und soll ihr Zuversicht auf ihrem Weg aus dieser Welt, wie sie sie kennt, geben, damit sie ihn vertrauensvoll gehen kann.

Beide Frauen, Marlis und Emma, waren „die guten Hirtinnen ihrer Familien“.

Hallelujah-Ruf / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Kommunionkind Ida liest das Evangelium frei nach „Die gute Hirtin“
Hallelujah-Ruf / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Hier nun die Gedanken zum Evangelium

von Katharina Barth-Duran (aus 2019)

Gerade haben wir das Evangelium von Jesus, dem guten Hirten gehört. Schauen Sie
mal auf das folgende Foto:


Es ist ungewöhnlich statt eines Hirten eine Hirtin zu sehen.
Und doch, es gibt sie wirklich, Hirtinnen. Hier eine junge, große Frau im hohen Norden
mit ihrer Schafherde, den Heidschnucken. Ein schönes Bild!


Auch in unserer Kirche sprechen wir von Hirten, welche die Arbeit von Jesus, dem
guten Hirten, fortsetzen sollen: Priester, Bischöfe, Kardinäle und der Papst. Weltweit
scheinen die geistlichen Hirten in unserer katholischen Kirche ausschließlich Männer
zu sein.


Dabei haben wir nach den Veröffentlichungen einer Missbrauchsstudie aus den letzten
Jahrzehnten den Eindruck, dass es unter diesen Hirten zahlreiche Diebe und Räuber
gab und gibt, die eingedrungen sind in die Kirche, in den Hof der Schafe,“ um zu
stehlen, zu schlachten und zu verderben“, wie Jesus im gleichen Kapitel des
Johannesevangeliums beklagt.


Und damit wird die Absicht von Jesus ins absolute Gegenteil verkehrt, der gesagt hat:
„Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ „Sie werden
niemals verloren gehen und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ (Joh 10,27-30)

Wir sind geschockt und hätten es nicht für möglich gehalten, was weitverbreitet in
unserer Kirche Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt und geistlicher Missbrauch
angerichtet haben. Menschenleben, die oft schon im Kindesalter ein für alle Mal
gezeichnet sind, ja lebenslänglich zerstört.


Die Kirche als Schutzraum für Werte und Menschenleben, als sicherer Hort für ihre
Schäflein, hat dadurch das Vertrauen von vielen verloren.
Damit musste sich die Versammlung der Bischöfe aus aller Welt zu Beginn des Jahres
in Rom auseinandersetzen. Schon zuvor hatte Papst Franziskus bezüglich des
Missbrauchs von „Nulltoleranz“ gesprochen, und dass die Täter an weltliche
(staatliche) Gerichte zu überführen seien. Es gibt dunkle Nischen im System der
Kirche, damit hat sich dann auch die Frühjahrskonferenz der deutschen Bischöfe
befasst. Klerikalismus wird als Ursache des Übels genannt, und das Machtgefälle,
auch zwischen Männern und Frauen in der Kirche, mit ihren einseitigen Zugängen zur
Weihe und dem Ausschluss der Frauen vom Amt.

Theologische Gründe gibt es dafür nicht.


Nun, ich bin so eine Frau in der katholischen Kirche. Nach meinem Theologiestudium
und dem Pastoralkurs wurden meine männlichen Kollegen im Dom von Trier zu
Priestern geweiht, und ich erhielt eine Beauftragung als Pastoralreferentin. Damals schien mir das noch eher selbstverständlich.


Heute nach fast 40 Jahren Berufstätigkeit und Erfahrungen als Seelsorgerin, hauptberuflich und im Ehrenamt, nicht mehr. Auch Frauen haben ihre Berufungsgeschichte.
Eigentlich dürfte ich heute und hier auch nicht predigen. „Predigen, in einer
Eucharistiefeier das Wort Gottes auslegen, das darf nur ein Priester oder ein Diakon“,
habe ich vor nicht allzu langer Zeit noch von einem Dienstvorgesetzten gehört.
Ja doch, es gibt inzwischen auch einiges, was ich darf.

Beerdigen z.B., das darf ich
sogar recht oft, weil es an Priestern mangelt. Und manche, auch ältere Menschen,
Frauen und Männer, wollen sogar ausdrücklich von mir beerdigt werden.
Auch Wortgottesfeiern darf ich halten. Und manchmal sagt mir eine oder einer
danach:

„Heute waren Sie unsere Priesterin!“


Ich gestehe: Das ist Balsam auf meine Wunden. Denn schon damals zu meiner
Kinder- und Jugendzeit durften meine drei Brüder Ministranten sein, für Mädchen wie
mich aber war der Dienst am Altar ausgeschlossen.
Damals noch. Auch das hat sich- Gott sei Dank- geändert.
Schon Kardinal Sterzinsky aus Berlin sagte, dass es entscheidend für die Zukunft
unserer Kirche sein wird, inwieweit sie in der Lage ist, den Frauen die Bedeutung
zurück zu geben, die sie in der ursprünglichen Jesus-Bewegung hatten.
Und so wünsche ich mir eine Veränderung in der Kirche, die mich als Frau ernst
nimmt und wertschätzt mit meinen Möglichkeiten, auch mit meiner Berufung, „Hirtin“
im Volk Gottes zu sein.
Es geht dabei nicht nur um eine Veränderung der Strukturen, sondern auch um eine
lebendige Erneuerung unserer Kirche von innen her. Schließlich sind wir doch alle
berufen, das „allgemeine Priestertum“ der Gläubigen zu leben, so sagt es das II.
Vatikanische Konzil. Ob uns das bewusst ist? Ja, wir alle als Getaufte sind berufen
zum priesterlichen Dienst.

Jede und jeder von Ihnen könnte hier vorne stehen mit
weißer Albe, dem Taufgewand eines gläubigen Christen, einer gläubigen Christin.
Wie lebendig sind wir, sind unsere Gemeinden noch?

Wie viel hat uns das Evangelium
von Jesus Christus im Alltag einer satten Konsum- und Wohlstandsgesellschaft noch
zu sagen? Können wir uns im heutigen Stress und der Hektik noch genügend Zeit
für´s Gebet oder den Gottesdienst nehmen? Es ist ja eher schon 5 nach 12 für unseren Glauben und für unsere Kirche in dieser Gesellschaft.


Wie viele haben schon mit den Füssen abgestimmt und bleiben einfach weg?
Sie liegt mir am Herzen, unsere Mutter Kirche. Ihre Gottesdienste, ihre Traditionen im
Lauf eines Kirchenjahres begleiten mich von Kindesbeinen an und haben mir schon so
viel Heilsames und Schönes gebracht, einen Weg zu Gott eröffnet.
Ja ohne diese Gemeinschaft im Glauben, das gemeinsame Beten und Singen, wäre ich
in Krisenzeiten wohl verloren gewesen…Ich möchte diesen reichen Schatz meines
Glaubens an andere, an Kinder und Kindeskinder weitergeben und als Wertvollstes
und Liebstes bewahrt wissen, wenn auch in immer neuer Form.

Eine Kirche „semper reformanda“ , die sich immer wieder erneuert, wie das Konzil sagte.
Die Frauenfrage wird es sein, die schon bald für die Zukunft der Kirche entscheidend
sein wird, meint Schwester Philippa Rath aus St. Hildegard bei Bingen. Ja, es hängt
viel an uns Frauen, an geistlichen Müttern, Müttern und Großmüttern, wenn es
weitergehen soll mit dem Evangelium, auch in unserer Kirche!

„Geh mit Gott“ / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Glockenläuten der Kirche in Kempenich für Emma Kaul / Aufnahme: Monika Schlich

Das war der Impuls „Die gute Hirtin“

Morgen folgt „Der gute Hirte“

Wir möchten uns bei den beiden Familien von Marlis und Emma für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken und sie und alle Trauernden wieder behutsam aus unserer Mitte entlassen mit der Zusage, dass wir in Gedanken bei Euch sind.

Herzliche Grüße

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

In Memoriam „Milva“, deren Tod heute auch verkündet wurde:

Ostermontag – Weggeschichten

Kommunionkind Ida liest die Emmaus-Geschichte vor
GL 325 / Bleibe bei uns, du Wand´rer durch die Zeit / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Laura und Sabine Marienfeld

„Vor einigen Jahren startete ich eine gut vorbereitete und voller Spannung erwartete Bergtour. Voller Euphorie ging ich los. Leider stellten sich nach zwei Tagen körperliche Beschwerden bei mir ein.

Ich versuchte die Tour trotz der Probleme fortzusetzen. Meine Leidenschaft war einfach zu groß um aufzugeben.

Aber es fiel mir immer schwerer und ich musste mir eingestehen, dass ich das Ziel der geplanten Bergtour in dieser Verfassung nicht erreichen konnte. Ich musste abbrechen, umdrehen und ins Tal zurückkehren.

Unfassbar traurig kehrte ich heim.

Eine Freundin daheim schenkte mir beim Nachhausekommen diesen Stein.

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum dieser Stein?

Später erkannte ich, die Entscheidung umzukehren und umzudenken, war eine so wichtige Entscheidung.

Sie brachte mich gesund nach Hause und stärkte mich.

Und die Zeit, die ich in den Bergen ja erlebt hatte, bereicherte mich auch ohne den Berggipfel erreicht zu haben.

Nach einem Jahr ging ich ich die geplante Route in den Bergen erneut an. Und: Ich erreichte den Gipfel. Ein wunderbares Glücksgefühl.

 

Durch das erste Erlebnis „Scheinbar aufzugeben und umzudrehen“ habe ich nicht verloren, sondern gewonnen.

Wie oft erlebe ich im Alltag Ähnliches.

Den Stein schaue ich mir heute noch gerne an.“

(Pia Sonntag)

Reiner Wessling kamen unterwegs beim Joggen unter anderem diese Gedanken:

„(Der Gruß) „Frohe Ostern“ muss für mich (…), so wie die Tauferneuerung bei der Firmung, die „Frohe“ Bestätigung meiner „Nachfolge“ sein, wenn auch mit kleinen Schritten und unvollkommen, dann bietet „Frohe Ostern“ zumindest die Chance, einen Blick darauf zu werfen, wie es um meine Nachfolge steht / die Sinne zu schärfen.
Denn es geht ganz konkret immer NUR um MICH, also kein Meckern über dies (Politik) und jenes (Kirche, Rom..), sondern ganz konkret nur um mich.
Wo stehe und stand ich, nicht nur in der Fastenzeit? (…) Habe ich neben MIR auch Andere gesehen..? (…)

„Frohe Ostern“, so der Gruß einer Frau, die mir dann heute Morgen im Wald begegnete.
Ich fand es toll, weil diesen Gruß benutzte sonst keiner. Schön, wenn es kein lapidarer Ostergruß wie an der Tankstelle oder beim Bäcker war.
Schön, wenn wir beim Ostergruß in uns das Wort FROH wiederfinden, indem wir heute für uns die
Auferstehung und Nachfolge NUR ERNEUERN.“

(Reiner Wessling)

GL 813 / Mit Jesus auf dem Weg / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld /T: Josef Stiren 1995, M u. S. Norbert Becker 1995

Gerne könnt Ihr noch die 4. und 5.Strophe dieses Liedes für Euch singen, sie lauten:

Mit Jesus auf dem Weg, Weg der Liebe. Er stirbt am Kreuz, schenkt uns das Leben. Gott unter uns im Gewand des Todes. Gott unter uns im Gewand des Todes. Kyrie eleison …

Mit Jesus auf dem Weg, Weg des Lebens. Er geht voraus: Tabor und Emmaus. Gott unter uns im Gewand des Lichtes. Gott unter uns im Gewand des Lichtes. Kyrie eleison …

„Ostermontag“ / Text: Katharina Barth-Duran / gelesen von Anja Neißner

Liebe Kirchencafé-ler,

wir möchten nun die Tage von Gründonnerstag bis heute im wahrsten Sinne des Wortes

AUSKLINGEN lassen,

allerdings nicht, ohne Euch vorher etwas über Ivan erzählen zu lassen.

Ihr fragt Euch, wer Ivan ist?

Bisher kennt Ihr nur seine Stimme und zwar hört Ihr ihn immer kurz bevor die Kirchenglocken unserer Kirche in Niederheckenbach zu läuten beginnen.

Ich habe Petra gebeten, uns doch etwas von ihm zu erzählen, denn dort lebt Ivan; Petra ist meiner Bitte zu meiner großen Freude nachgekommen. Vielen Dank dafür! Hahn, Huhn, Ei… das gehört irgendwie für mich auch zu Ostern dazu!

 

Mit den besten Grüßen, habt noch eine gesegnete Osterzeit,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

„Gestatten: Ivan. Nicht der Schreckliche (obwohl tatsächlich „schrecklich“ groß), sondern der Held und Hahn einer rund vierzigköpfigen Hühnerschar. Ivan ist ein Hahn der Rasse Jersey Giant, das ist die größte Hühnerrasse der Welt.

Zu uns gekommen ist er aus liebevoller Handaufzucht vor ungefähr zwei Jahren vom Bioland-Hof der Familie Klein in Berg-Freisheim. Er ist zutraulich, liebt getrocknete Mehlwürmer und sein Job ist ganz klar definiert: Er ist der Herr über seinen Harem und damit auch dessen Beschützer.

Wir hatten schon viele Hähne und alle waren sie die unterschiedlichsten Charaktere, vom Rumpelstilzchen über den Dummbatz bis hin zum regelrecht gefährlichen Graf Koks (der sogar Menschen angegriffen hat). Manch einer von ihnen war bei Gefahr schneller im Hühnerhaus verschwunden als seine Damen, andere opferten sich heldenhaft im Kampf gegen hungrige Greifvögel und ließen dabei ihr Leben.

Ivan ist ein pflichtbewusster und dabei recht gelassener Hahn, stolz und furchtlos.

Aber mal ehrlich: Welcher Habicht oder sonstige Greifvogel, der noch alle Sinne beieinander hat, legt sich freiwillig mit solch einem Koloss an? Ivan ist stets mit offenem Auge und wachsamen Sinnen inmitten seiner Hühnerschar unterwegs. Beobachtet man ihn eine Weile, dann erkennt man, dass er, ganz seine Natur, ein regelrechter Gentleman ist. Gibt es Futter, ob Körner oder ein paar Küchenabfälle ist dabei egal, dann sausen die Hühner natürlich im Tiefflug zur Futterstelle und stürzen sich darauf. Dicht gefolgt von Ivan, der jedoch zunächst sicherstellt, dass seine Damen alle genüsslich picken, bevor er sich einen Bissen genehmigt. Und auch dann wacht er mit Argusaugen darüber, dass nicht etwa eine Gefahr von oben den heimischen Frieden stört.

Ganz selten verirrt sich natürlich trotzdem ein Habicht in unseren Hühnergarten, doch meistens vollkommen umsonst, denn Ivan schlägst schon bei der kleinsten Gefahr lautstark Alarm und sorgt dafür, dass die Hühner Schutz suchen. Entweder unter ihrem Schutzdach oder unter den Sträuchern am Zaun. Man hat Ivan allerdings sogar schon gesichtet, wie er mit ausgebreiteten Flügeln einem solchen Angreifer entgegengetreten ist – und ihn damit verjagt hat! Sobald die direkte Gefahr gebannt ist, scheucht er die Hühner meistens hinüber zum Hühnerhaus und wartet (ungeduldig gurrend, denn sie sollen sich ja beeilen) vor dem Eingang, bis alle seine Frauen in Sicherheit sind. Erst dann schlüpft auch er durch den Eingang nach drinnen.

Mit anderen Worten: Ivan ist einer der stolzesten und zugleich am meisten pflichtbewussten Hähne, die wir je als Oberhaupt in unserem Hühnergarten hatten. Die Hühner sind ihm entsprechend zugetan. Es vergeht kaum ein Augenblick, in dem nicht eines oder mehrere von ihnen sich dicht bei ihm herumtreiben, seine Nähe suchen (und wer weiß, was für Schmeicheleien sie ihm in der Hühnersprache zuflüstern). Wer könnte es ihnen verdenken?“

(Petra Schier)

Video: Paul Schier

Und da es Tradition hat, an Ostern zum Schluss einen Witz für das sogenannte „Osterlachen“ zu erzählen, gebe ich gerne noch diesen Witz von Katharina weiter:

Im Himmel wird der diesjährige Betriebsausflug geplant. Man weiß nicht so recht, wohin man fahren soll. Die erste Idee: Bethlehem. Maria ist dagegen. Mit Bethlehem hat sie schlechte Erfahren gemacht: kein Hotelzimmer frei. Nächster Vorschlag: Jerusalem. Das lehnt Jesus entschieden ab, hat er doch ganz schlechte Erfahrungen in Jerusalem gemacht. Nächster Vorschlag: Rom. Die allgemeine Zustimmung hält sich in Grenzen, nur der Heilige Geist findet die Idee klasse: „Oh, toll, Rom! Da war ich noch nie!“

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 18. April 2021

mit einem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen.

Karfreitag – Wir sind verwundet

Liebe Kirchencafé-ler,

Karfreitag – heute schweigen die Glocken und, bis auf einen kurzen Ruf zwischen den Stationen, auch die Musik …

Was kann uns die Leidensgeschichte Jesu sagen und bedeuten,

wenn wir sie nicht in Zusammenhang mit unserem eigenen Leben bringen können?

Wir möchten heute zaghaft versuchen, Jesu Leidensgeschichte zu spiegeln … mit unserem eigenen Leben …

„Wie sollen wir die traditionellen liturgischen Texte und biblischen Lesungen hören,

ohne an die vielen zu denken, die in große physische und psychische Bedrängnis
gekommen sind, gestorben sind, einsam sterben mussten – weltweit?

Wie an Gründonnerstag das Abendmahl erinnern

– ohne die in diesen Wochen und Monaten menschenleer gewordenen Kirchen vor Augen?


Wir sind verwundet.

Die Epidemiologen sprechen von den vulnerablen Menschen
und Gruppen, also von denen, die physisch und psychisch durch das Covid-19-
Virus besonders verwundbar sind. Deshalb werden Alte, Kranke und Menschen mit
Vorerkrankungen ja bevorzugt geimpft.

Aber es gibt keine Impfung gegen die Verletzungen der ‘Seelen’, die immun machen würde?

Dabei sind die ‘Seelen’ Vieler verletzt:

etwa die ‘Seelen’ der Kinder, denen der so lebenswichtige Lebens- und
Lernort ‘Schule’ genommen ist. Oder die ‘Seelen’ der Großmütter und -väter, weil
der Kontakt zu den Enkelkindern gefährlich geworden ist. Oder die ‘Seelen’ derer,
die ihre Arbeit verloren haben oder (vergeblich) um ihre Existenz kämpfen. Und
viele können, wollen, dürfen ihre Vulnerabilität – ihre Verwundbarkeit und Verletztheit – nicht zeigen.

Das Stichwort „Vulnerabilität“ trifft ins Schwarze des
christlichen Glaubens – aktuell und im Blick auf den Verwundeten am Kreuz.“

(Pfarrer Heinz-Günther Schöttler)

Wir möchten an diesem Karfreitag den Kreuzweg gemeinsam mit Jesus und EUCH gehen.

Wir möchten Jesu Leidensweg und unsere Leidenswege spiegeln.

Wir laden wieder dazu ein,

Euch in Eurem eigenen Tempo durch die Audio-Stationen zu klicken.

Zu schauen und zu hören und zu fühlen.

Einen entscheidenden Vorteil hat es, dass der Kreuzweg heute noch einmal digital stattfinden muss: 

Es besteht die Möglichkeit, „Pause“ zu drücken, zurückzuspulen und zu einzelnen Stationen zurückzukehren – ganz, wie jede(r) Einzelne es möchte und braucht – und doch können wir in Gedanken zusammen sein.

In jeder Station erfolgt der gleiche Ablauf:

kurze Lesung – Gedanken mit Bezug auf unser Leben – Gebet – Liedruf

1. Station

2. Station

3. Station

4. Station

5. Station

6. Station

7. Station

Gemälde Stefan Neißner
Gemälde: Stefan Neißner / Öl auf Leinwand

Mitwirkende an/in den Kreuzwegstationen:
Gesang: Sabine Marienfeld
Orgel: Laura Marienfeld

Gestaltung/Fotos innerhalb der Stationen: Annemie Ulrich
Gemälde: Stefan Neißner
Sprecherinnen: Miriam und Anja Neißner

Quellen:
Text: Aurelia Spendel OP; KFD Bundesverband
Komponist: Willibald Bezler, 2009
Bibeltexte: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, vollständig durchgesehene und überarbeitete Ausgabe © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten

Liebe Kirchencafé-ler,

wir bleiben über die Kar- und Ostertage mit Euch allen zuversichtlich verbunden und werden uns immer wieder melden…

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

„Wir sind Gebrochene und Verwundete, und deshalb klingt das Halleluja in diesem Jahr anders, muss anders
klingen: gebrochen und verletzt. (…)

Es wird eine gebrochene, eine verwundete,
aber umso ehrlichere Feier der Heiligen Drei Tage (…).“

(Zitat: Pfarrer Heinz-Günther Schöttler)

Impuls – Gründonnerstag

Liebe Kirchencaféler,

was für ein Text, was für ein Geschehen wäre passender für ein angehendes Kommunionkind, als das Abendmahl?

Noch einmal liest deshalb heute unser Kommunionkind Ida, hier im Wechsel mit ihrer Kusine Lucia, vor, was damals geschah:

Gründonnerstag – Die letzte gemeinsame Mahlzeit Teil 1 – Lucia
Gründonnerstag – Die letzte gemeinsame Mahlzeit Teil 2 – Ida
Gründonnerstag – Die letzte gemeinsame Mahlzeit Teil 3 – Lucia
Gründonnerstag – Die letzte gemeinsame Mahlzeit Teil 4 – Ida

Gründonnerstag


In diesem Jahr
alles anders als sonst
auch kein letztes Abendmahl
Jesus allein
in unserer großen Kirche
die leer blieb


Zum Greifen nah
die zwei goldenen Schalen
in meinen Händen
gefüllt mit seiner Gegenwart
leibhaftig
und doch so fern
die Communio


Die Gemeinschaft
meiner kleinen Gemeinde
auseinandergestoben
zerrissen vor Angst?
schläfrig aus Gleichgültigkeit?
Konntet ihr nicht eine Stunde
mit mir wachen?


Vereinzelte kamen
und gingen
nur eine gesellte sich mir zu
blieb an meiner Seite
und wir begannen zu beten
zwei Frauen beim Kreuz
wachen und beten


In Dunkelheit und Nacht
wo zwei oder drei
hast du uns versprochen
bist du mitten unter uns
zwei Frauen
und du
Jesus


Katharina Barth-Duran (04/2020)

 

Liebe Ida, liebe Lucia,

wir danken Euch sehr, dass Ihr geholfen habt, den Menschen von Jesus zu erzählen und was damals vor Ostern geschehen ist.

Liebe Kirchencafé-ler

hier stellen wir dann morgen ab 15 Uhr den Kreuzweg ein.

Für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Impuls – Palmsonntag

Liebe Kirchencafé-ler,

wir grüßen Euch heute – am Palmsonntag – ganz herzlich mit einem Impuls:

Ida, als unser diesjähriges Kommunionkind, liest uns aus der Herder Bibel für Kinder vor, was damals geschah:

Palmsonntag – Teil 1 – gelesen von Ida
Palmsonntag – Teil 2 – gelesen von Ida

Palmsonntag – Teil 3 – gelesen von Ida
Palmsonntag – Teil 4 – gelesen von Ida
Palmsonntag – Teil 5 – gelesen von Ida
Palmsonntag – Teil 6 – gelesen von Ida

Nachfolgend findet Ihr die Sonntags-Gedanken von Pfarrer Jan Opiéla:

Hier kommt Ihr zur Leidensgeschichte Jesu

Liebe Kirchencafé-ler,

Melanie Welter hat wieder für uns alle die schon gewohnte Stelle vor dem Kirchentor in Niederheckenbach liebevoll vorbereitet.

Dort findet Ihr ab sofort

Palmzweige, Kerzen und Weihwasser zum Mitnehmen für die nächsten Tage.

Vielen, vielen Dank an Ida für´s Vorlesen

und auch an alle anderen, die sich eingebracht haben und natürlich an Euch, die Ihr hier vorbeigeschaut habt!

Hier geht es weiter mit Impulsen an den Ostertagen

Herzliche Grüße

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Off-Beat „Beten“ / Musik: Christian Methfessel

Impuls 1-Du bist ein Königskind!

Liebe Kirchencafé-ler,

nach einer kurzen Pause seid herzlich gegrüßt mit diesem kleinen Impuls!

„Du bist ein Königskind“

Das Bild oben hat meine Tochter Amrei als Kind einmal von mir gemalt, anlässlich meines 37. Geburtstages. Sie malte mich als Geburtstags-Königin. Was für eine Würdigung!

Ich fühlte mich sehr geliebt.

Einige Jahre später hat mein Mann Stefan es noch einmal abgemalt, nachdem er die Kinderzeichnung in einem seiner vielen Kunstbücher wiederfand, wo er sie einmal hineingelegt hatte. Dieses Mal fühlten wir uns beide geliebt, Amrei, weil ihre Zeichnung diese Würdigung erfuhr und ich, weil ich wieder als Königin dargestellt wurde.

Das Gemälde, das schon so viel Würdigung und Liebe verbreitet hat, hat einen Platz an einer Wand in unserer Wohnung gefunden.

Schließlich wurde diese neue Fassung des Bildes das Titelbild meiner Einladung zu meinem 50. Geburtstag.

Warum erzähle ich Euch das?

Durch einen kleinen Text von Katharina Barth-Duran,

der eine Botschaft des Künstlers und Diakons Ralf Knoblauch so wunderbar auf den Punkt bringt, bin ich auf dessen König*Innen aufmerksam geworden.

Nachdem ich mich näher mit seiner Botschaft beschäftigt habe und zwischenzeitlich auch in Kontakt mit diesem Künstler stehe, bin ich tief berührt von seiner Botschaft und möchte Euch die König*-innen gerne vorstellen, denn vielleicht berührt Euch das alles ja auch.

Mehrere kurze Impulse sollen nach und nach folgen.

„Königliche Würde“ von Katharina Barth-Duran / gesprochen von Anja Neißner

Er nimmt Balken
vom Fachwerk
jahrhundertealt
das schon viel getragen
ertragen hat

Es strengt ihn an
wenn er dieses Holz
bearbeitet
herausmeißelt
in groben Zügen
was darinnen verborgen ist

Es sind kleine Königinnen
und Könige
ganz einfach
sehr friedlich
oft lächelnd
von einer Schönheit
die nicht von dieser Welt ist

Manchmal
stellt er sich
mit so einem König
so einer Königin
dem grob behauenen Klotz
der in seine Hand passt
in eine Fußgängerzone
und wartet auf Reaktionen
der Vorübergehenden

Der Künstler
ist Theologe und Diakon
und sieht seinen Dienst darin
den Ärmsten
den Kleinsten
denen die vom Leben gebeutelt
und benachteiligt sind
erfahrbar zu machen
welch königliche Würde
in ihnen wohnt

Eine königliche Würde
die ihnen nichts und niemand
nehmen kann

von Katharina Barth-Duran

Meditation zu den König*Innen von Ralf Knoblauch / von Gudrun Maxel

Liebe Kirchencafé-ler,

ich bin selbst gespannt, was aus diesen Impulsen entsteht…. ob aus diesen Impulsen überhaupt etwas entsteht… wo es langgeht… Ob Ihr mir/uns vielleicht irgendwann sogar etwas dazu schreibt….

Ich weiß es nicht…

Wie gesagt, es sprang mich einfach an und ich hatte ein großes Bedürfnis, Euch auch von dieser Zusage und Botschaft zu erzählen….

Egal, was Du vorzuweisen hast, auch, wenn Du Fehler gemacht hast in Deinem Leben, wenn Dir das Leben viel zumutet …

DU

bist ein Königskind

Die Impulse werden wohl spontan kommen, so wie es sich ergibt …

Die Träume hüten / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Herzliche Grüße, vielleicht sogar schon wunderbare erste Träume, vor allem aber die Gewissheit, Du bist ein Königskind!

Eure Anja Neißner

(Team Kirchencafé)

Abschiede 2020 – Impulse …

Liebe Kirchencafé-ler,

seid herzlich willkommen!

Wie letzten Sonntag bereits angekündigt gibt es heute kein Morgenlob.

Das Pastoralteam der Pfarreiengemeinschaft Altenahr hat aber zum heutigen Feiertag, nachdem die Gräbersegnungen coronabedingt abgesagt werden mussten,

Impulse

zusammengestellt, also ein Blatt, auf dem Texte und Gebete zu finden sind, die sich dazu eignen, sie im Gedenken an Menschen aus unserem Umfeld, die bereits gestorben sind, zu meditieren. Vielleicht ist ja auch für Euch in Eurer aktuellen Situation etwas Ansprechendes dabei.

Ihr findet das zweiseitige Blatt zum Abschluss des heutigen Beitrags.

Wir möchten heute aber zuerst noch einmal innehalten.

Gestern Mittag ist nämlich die Mutter eines lieben Freundes aus unserem Kirchencafé verstorben.

Lieber Martin,

wir nehmen Dich in unsere Mitte,

sei tröstend umarmt.

Heute wäre zudem Dein bereits verstorbener Bruder Christian 57 Jahre alt geworden. Vorgestern, als Du bei Deiner Mutter warst, hat sie noch von seinem bevorstehenden Geburtstag gesprochen. Die beiden sind jetzt wieder vereint.

Indem wir heute an sie denken, hast aber auch Du die Möglichkeit, ihnen ganz nah zu sein.

Lieber Martin, diese Kerze, die Licht und Wärme ausstrahlt,

leuchtet für Deine Mutter, die gestern unerwartet verstorben ist

NORA BREMICKER

*21.04.1934 + 31.10.2020

„(…) Ich weiß, dass deine Zeit und meine Zeit wieder ineinanderfließen werden. Dann erst werden wir uns wieder wirklich sehen, verstehen, begegnen. Dann wird die Zeit für uns die Gleiche sein. Wir werden unsere Narben zeigen und uns näher sein als je zuvor. (…)“

aus: „Liebe wird sein, Liebe, was sonst!“ von Frank Maibaum

Ich glaube an den Frühling: Orgel Monika Bojanowski / Gesang Sabine Marienfeld

Weitere Abschiede in 2020 in unserem Kirchencafé:

Nachfolgend findet Ihr nun die Impulse des pastoralen Teams zum Herunterladen und dazu instrumentale Musik:

The Day / Melodie: Christian Methfessel

Herzliche und tröstende Grüße

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Glockengeläut der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach / Video: Paul Schier

Mittwoch, 26.08.2020 Schönes…

Schönes, Wärmendes, Menschliches, Tierisches, Nachdenkliches …

 

Beirag 1:

Andere haben Wetterhähne, wir haben Wetterziegen …

Das finden sogar die Artgenossen witzig:

Beitrag 2:

Dorchen und Günter Klein waren in Bad Kreuznach und haben uns Brückenhäuser mitgebracht:

Und diese beiden Fotos ergeben zusammen ein Kirchen-Café 🙂

Beitrag 3:

(…) sehr gerührt habe ich gerade das Morgenlob gehört und gelesen und mitgebetet. Vielen Dank für all die schönen und bereichernden Kirchenkaffee-Angebote. Ich werde gleich hier in Adenau in den Gottesdienst gehen und an euch im Gebet denken😊Ein Foto von der Außenseite unseres Backes mit einer Gusstafel „ Unser tägliches Brot“ schicke ich mit ganz herzlichen Grüßen aus Adenau

Beitrag 4:

 Am 15. August (Maria Himmelfahrt) hatten sich in Hönningen einige Leute zur Kräutersegnung versammelt, als es einen Wolkenbruch gab:

„Da haben wir die Kräuter gesegnet und uns für den Rest eine Woche später verabredet.

Elisabeth Surges hat die Jesuskerze für das Kirchencafé angezündet.

Im Laufe der Andacht haben wir das Mittelbild/Mandala gestaltet.

In der Mitte Symbole für Maria, Rose ohne Dornen, Lilie, Herz, Krone.

Drumherum 7 verschiedene Kräuter und ganz außen goldene Zacken. Sie symbolisieren das Wertvolle und als Ganzes ist das Mandala „Stella Maris“.

Meeresstern – Maria – Orientierung im Wellengang der Zeit“

Das folgende Gemälde wurde bei der Meditation ebenfalls aufgestellt und eine Deutung eingebaut.

„Es zeigt die Aufnahme Marias in den Himmel mit Seele und Leib, wobei wir in den Texten Leib als das Irdische, Vitalität, (An-)Triebe, die ganze Reichweite des Lebens definiert haben.“

Zu diesem Beitrag passt doch als Abschluss noch mal gut das „Ave Maria“

Beitrag 5:

Was sieht eigentlich „Fanni“ das schwarze Fohlen inzwischen aus?

Es ist schon ganz schön gewachsen!

Beitrag 6:

Gestern war ich noch einmal – auf eine Rückfrage eines Kirchencafé-lers hin, wie es eigentlich um den Missionspreis 2020 stehe – auf der Seite des Vereins „Andere Zeiten e.V.“.

Dort standen nun ganz aktuell drei Preisträger für den Missionspreis 2020, der mit 15.000 EUR dotiert war. Obwohl wir Ende Dezember einen Betrag des Verein „Andere Zeiten e.V.“ in Höhe von 7.000 EUR erhalten hatten, waren wir nicht in der Endauswahl. Alle drei Preisträger haben je 5.000 EUR erhalten. Wir freuen uns natürlich mit ihnen und gratulieren!

Weil es mich aber interessierte, habe ich einmal nachgefragt, ob wir außer Konkurrenz gelaufen seien, denn ich fand das Procedere etwas ungewöhnlich.

Ich erhielt dann diese Antwort:

„Weder im damaligen Mailwechsel noch in den Exceldateien finde ich einen Hinweis auf eine Bewerbung um den Missionspreis (MP) 2020. Geförderte Projekte wie Ihr Kirchencafé können sich im Jahr der Förderung entweder selbst um den MP bewerben oder sie werden von unserem Vorstand als MP-Kandidaten nominiert. Zu beiden Wegen finde ich keinerlei Vermerke.

Es ist nicht so, dass alle geförderte Projekte automatisch an der MP-Ausschreibung teilnehmen.“

Tja, verstanden habe ich das ehrlich gesagt nicht so richtig, denn ich habe das Kirchencafé dort ausführlich vorgestellt und an die Mailadresse, die sogar mit „missionspreis“ beginnt, geschickt, aber wir machen das hier ja alles nicht, um einen Preis zu gewinnen, sondern, um Glauben und Gemeinschaft zu leben! Und das ist richtig schön mit Euch allen zusammen!!!!

Und über die Förderung in Höhe von 7.000 EUR freuen wir uns natürlich auch!

Beitrag 7:

(…) auf meiner Youtube-Verwaltungsseite (Youtube-Kanal: Orgelflöte) wurde mir ihre Homepage vom Kirchencafe als externe Zugriffsquelle angezeigt.

Ich war neugierig, was das ist und hab dann mal auf der Kirchencafe-Seite vorbeigeschaut und gesehen, dass sie mein „Die Toten Hosen“ -Orgelmedley verlinkt haben.

Vielen Dank dafür 😊 Es freut mich sehr, wenn meine Aufnahmen weiter verbreitet werden!

Mit meinen Videos möchte ich meine Freude an der Musik bzw. Orgelmusik mit möglichst vielen teilen und gleichzeitig zeigen, dass Orgelmusik nicht nur die klassische Musik bzw. geistliche Lieder sein müssen.

Gerne können Sie auch andere Videos verlinken, sofern es für ihre Seite passt.

Ich finde es übrigens eine sehr schöne Idee vom Pfarrgemeinderat Heckenbach mit dem Kirchencafe!

Viele Grüße aus Bayreuth,

Markus Drummer

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am Sonntag, den 30.08.2020 ab 09.30 Uhr

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen

Vielen Dank für alle „Mitbringsel“ und Beiträge!

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner