Impuls 1-Du bist ein Königskind!

Liebe Kirchencafé-ler,

nach einer kurzen Pause seid herzlich gegrüßt mit diesem kleinen Impuls!

„Du bist ein Königskind“

Das Bild oben hat meine Tochter Amrei als Kind einmal von mir gemalt, anlässlich meines 37. Geburtstages. Sie malte mich als Geburtstags-Königin. Was für eine Würdigung!

Ich fühlte mich sehr geliebt.

Einige Jahre später hat mein Mann Stefan es noch einmal abgemalt, nachdem er die Kinderzeichnung in einem seiner vielen Kunstbücher wiederfand, wo er sie einmal hineingelegt hatte. Dieses Mal fühlten wir uns beide geliebt, Amrei, weil ihre Zeichnung diese Würdigung erfuhr und ich, weil ich wieder als Königin dargestellt wurde.

Das Gemälde, das schon so viel Würdigung und Liebe verbreitet hat, hat einen Platz an einer Wand in unserer Wohnung gefunden.

Schließlich wurde diese neue Fassung des Bildes das Titelbild meiner Einladung zu meinem 50. Geburtstag.

Warum erzähle ich Euch das?

Durch einen kleinen Text von Katharina Barth-Duran,

der eine Botschaft des Künstlers und Diakons Ralf Knoblauch so wunderbar auf den Punkt bringt, bin ich auf dessen König*Innen aufmerksam geworden.

Nachdem ich mich näher mit seiner Botschaft beschäftigt habe und zwischenzeitlich auch in Kontakt mit diesem Künstler stehe, bin ich tief berührt von seiner Botschaft und möchte Euch die König*-innen gerne vorstellen, denn vielleicht berührt Euch das alles ja auch.

Mehrere kurze Impulse sollen nach und nach folgen.

„Königliche Würde“ von Katharina Barth-Duran / gesprochen von Anja Neißner

Er nimmt Balken
vom Fachwerk
jahrhundertealt
das schon viel getragen
ertragen hat

Es strengt ihn an
wenn er dieses Holz
bearbeitet
herausmeißelt
in groben Zügen
was darinnen verborgen ist

Es sind kleine Königinnen
und Könige
ganz einfach
sehr friedlich
oft lächelnd
von einer Schönheit
die nicht von dieser Welt ist

Manchmal
stellt er sich
mit so einem König
so einer Königin
dem grob behauenen Klotz
der in seine Hand passt
in eine Fußgängerzone
und wartet auf Reaktionen
der Vorübergehenden

Der Künstler
ist Theologe und Diakon
und sieht seinen Dienst darin
den Ärmsten
den Kleinsten
denen die vom Leben gebeutelt
und benachteiligt sind
erfahrbar zu machen
welch königliche Würde
in ihnen wohnt

Eine königliche Würde
die ihnen nichts und niemand
nehmen kann

von Katharina Barth-Duran

Meditation zu den König*Innen von Ralf Knoblauch / von Gudrun Maxel

Liebe Kirchencafé-ler,

ich bin selbst gespannt, was aus diesen Impulsen entsteht…. ob aus diesen Impulsen überhaupt etwas entsteht… wo es langgeht… Ob Ihr mir/uns vielleicht irgendwann sogar etwas dazu schreibt….

Ich weiß es nicht…

Wie gesagt, es sprang mich einfach an und ich hatte ein großes Bedürfnis, Euch auch von dieser Zusage und Botschaft zu erzählen….

Egal, was Du vorzuweisen hast, auch, wenn Du Fehler gemacht hast in Deinem Leben, wenn Dir das Leben viel zumutet …

DU

bist ein Königskind

Die Impulse werden wohl spontan kommen, so wie es sich ergibt …

Die Träume hüten / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Herzliche Grüße, vielleicht sogar schon wunderbare erste Träume, vor allem aber die Gewissheit, Du bist ein Königskind!

Eure Anja Neißner

(Team Kirchencafé)

Abschiede 2020 – Impulse …

Liebe Kirchencafé-ler,

seid herzlich willkommen!

Wie letzten Sonntag bereits angekündigt gibt es heute kein Morgenlob.

Das Pastoralteam der Pfarreiengemeinschaft Altenahr hat aber zum heutigen Feiertag, nachdem die Gräbersegnungen coronabedingt abgesagt werden mussten,

Impulse

zusammengestellt, also ein Blatt, auf dem Texte und Gebete zu finden sind, die sich dazu eignen, sie im Gedenken an Menschen aus unserem Umfeld, die bereits gestorben sind, zu meditieren. Vielleicht ist ja auch für Euch in Eurer aktuellen Situation etwas Ansprechendes dabei.

Ihr findet das zweiseitige Blatt zum Abschluss des heutigen Beitrags.

Wir möchten heute aber zuerst noch einmal innehalten.

Gestern Mittag ist nämlich die Mutter eines lieben Freundes aus unserem Kirchencafé verstorben.

Lieber Martin,

wir nehmen Dich in unsere Mitte,

sei tröstend umarmt.

Heute wäre zudem Dein bereits verstorbener Bruder Christian 57 Jahre alt geworden. Vorgestern, als Du bei Deiner Mutter warst, hat sie noch von seinem bevorstehenden Geburtstag gesprochen. Die beiden sind jetzt wieder vereint.

Indem wir heute an sie denken, hast aber auch Du die Möglichkeit, ihnen ganz nah zu sein.

Lieber Martin, diese Kerze, die Licht und Wärme ausstrahlt,

leuchtet für Deine Mutter, die gestern unerwartet verstorben ist

NORA BREMICKER

*21.04.1934 + 31.10.2020

„(…) Ich weiß, dass deine Zeit und meine Zeit wieder ineinanderfließen werden. Dann erst werden wir uns wieder wirklich sehen, verstehen, begegnen. Dann wird die Zeit für uns die Gleiche sein. Wir werden unsere Narben zeigen und uns näher sein als je zuvor. (…)“

aus: „Liebe wird sein, Liebe, was sonst!“ von Frank Maibaum

Ich glaube an den Frühling: Orgel Monika Bojanowski / Gesang Sabine Marienfeld

Weitere Abschiede in 2020 in unserem Kirchencafé:

Nachfolgend findet Ihr nun die Impulse des pastoralen Teams zum Herunterladen und dazu instrumentale Musik:

The Day / Melodie: Christian Methfessel

Herzliche und tröstende Grüße

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Glockengeläut der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach / Video: Paul Schier

Mittwoch, 26.08.2020 Schönes…

Schönes, Wärmendes, Menschliches, Tierisches, Nachdenkliches …

 

Beirag 1:

Andere haben Wetterhähne, wir haben Wetterziegen …

Das finden sogar die Artgenossen witzig:

Beitrag 2:

Dorchen und Günter Klein waren in Bad Kreuznach und haben uns Brückenhäuser mitgebracht:

Und diese beiden Fotos ergeben zusammen ein Kirchen-Café 🙂

Beitrag 3:

(…) sehr gerührt habe ich gerade das Morgenlob gehört und gelesen und mitgebetet. Vielen Dank für all die schönen und bereichernden Kirchenkaffee-Angebote. Ich werde gleich hier in Adenau in den Gottesdienst gehen und an euch im Gebet denken😊Ein Foto von der Außenseite unseres Backes mit einer Gusstafel „ Unser tägliches Brot“ schicke ich mit ganz herzlichen Grüßen aus Adenau

Beitrag 4:

 Am 15. August (Maria Himmelfahrt) hatten sich in Hönningen einige Leute zur Kräutersegnung versammelt, als es einen Wolkenbruch gab:

„Da haben wir die Kräuter gesegnet und uns für den Rest eine Woche später verabredet.

Elisabeth Surges hat die Jesuskerze für das Kirchencafé angezündet.

Im Laufe der Andacht haben wir das Mittelbild/Mandala gestaltet.

In der Mitte Symbole für Maria, Rose ohne Dornen, Lilie, Herz, Krone.

Drumherum 7 verschiedene Kräuter und ganz außen goldene Zacken. Sie symbolisieren das Wertvolle und als Ganzes ist das Mandala „Stella Maris“.

Meeresstern – Maria – Orientierung im Wellengang der Zeit“

Das folgende Gemälde wurde bei der Meditation ebenfalls aufgestellt und eine Deutung eingebaut.

„Es zeigt die Aufnahme Marias in den Himmel mit Seele und Leib, wobei wir in den Texten Leib als das Irdische, Vitalität, (An-)Triebe, die ganze Reichweite des Lebens definiert haben.“

Zu diesem Beitrag passt doch als Abschluss noch mal gut das „Ave Maria“

Beitrag 5:

Was sieht eigentlich „Fanni“ das schwarze Fohlen inzwischen aus?

Es ist schon ganz schön gewachsen!

Beitrag 6:

Gestern war ich noch einmal – auf eine Rückfrage eines Kirchencafé-lers hin, wie es eigentlich um den Missionspreis 2020 stehe – auf der Seite des Vereins „Andere Zeiten e.V.“.

Dort standen nun ganz aktuell drei Preisträger für den Missionspreis 2020, der mit 15.000 EUR dotiert war. Obwohl wir Ende Dezember einen Betrag des Verein „Andere Zeiten e.V.“ in Höhe von 7.000 EUR erhalten hatten, waren wir nicht in der Endauswahl. Alle drei Preisträger haben je 5.000 EUR erhalten. Wir freuen uns natürlich mit ihnen und gratulieren!

Weil es mich aber interessierte, habe ich einmal nachgefragt, ob wir außer Konkurrenz gelaufen seien, denn ich fand das Procedere etwas ungewöhnlich.

Ich erhielt dann diese Antwort:

„Weder im damaligen Mailwechsel noch in den Exceldateien finde ich einen Hinweis auf eine Bewerbung um den Missionspreis (MP) 2020. Geförderte Projekte wie Ihr Kirchencafé können sich im Jahr der Förderung entweder selbst um den MP bewerben oder sie werden von unserem Vorstand als MP-Kandidaten nominiert. Zu beiden Wegen finde ich keinerlei Vermerke.

Es ist nicht so, dass alle geförderte Projekte automatisch an der MP-Ausschreibung teilnehmen.“

Tja, verstanden habe ich das ehrlich gesagt nicht so richtig, denn ich habe das Kirchencafé dort ausführlich vorgestellt und an die Mailadresse, die sogar mit „missionspreis“ beginnt, geschickt, aber wir machen das hier ja alles nicht, um einen Preis zu gewinnen, sondern, um Glauben und Gemeinschaft zu leben! Und das ist richtig schön mit Euch allen zusammen!!!!

Und über die Förderung in Höhe von 7.000 EUR freuen wir uns natürlich auch!

Beitrag 7:

(…) auf meiner Youtube-Verwaltungsseite (Youtube-Kanal: Orgelflöte) wurde mir ihre Homepage vom Kirchencafe als externe Zugriffsquelle angezeigt.

Ich war neugierig, was das ist und hab dann mal auf der Kirchencafe-Seite vorbeigeschaut und gesehen, dass sie mein „Die Toten Hosen“ -Orgelmedley verlinkt haben.

Vielen Dank dafür 😊 Es freut mich sehr, wenn meine Aufnahmen weiter verbreitet werden!

Mit meinen Videos möchte ich meine Freude an der Musik bzw. Orgelmusik mit möglichst vielen teilen und gleichzeitig zeigen, dass Orgelmusik nicht nur die klassische Musik bzw. geistliche Lieder sein müssen.

Gerne können Sie auch andere Videos verlinken, sofern es für ihre Seite passt.

Ich finde es übrigens eine sehr schöne Idee vom Pfarrgemeinderat Heckenbach mit dem Kirchencafe!

Viele Grüße aus Bayreuth,

Markus Drummer

Hier geht es weiter

am Sonntag, den 30.08.2020 ab 09.30 Uhr

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen

Vielen Dank für alle „Mitbringsel“ und Beiträge!

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Fronleichnam-Ich bin das lebendige Brot

Foto - Wolken SM

Foto: Sabine Marienfeld

Ihr lieben Kirchencafé-ler und alle, die heute zum ersten Mal dabei sind!

Es ist soweit!

 

Herzlich willkommen!

Wir freuen uns, heute gemeinsam mit Euch diesen Feiertag mit diesem Impuls zu begehen, zu dem fast jede(r) eine Blüte mitgebracht hat.

Wie schön!

 

Jesus sagt im heutigen Evangelium

 

„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“

 

Zum Nachlesen des Evangeliums bitte den folgenden Link anklicken

Evangelium Fronleichnam Joh 6,51-58 Lesejahr A

Diesem gewaltigen Satz wollen wir heute nachspüren.

„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel kommt“

 

Foto - Blumen Regenbogen MF

Foto: Maria Friedrich

 

 

GL 789 Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft

Gesang: Laura und Sabine Marienfeld Orgel: Monika Bojanowski

 

Foto - Brot AU

gebacken und fotografiert von: Annemie Ulrich

 

Foto - Brotsegen AU

Quelle: „ Beten im Alltag“ des Verlags action365

 

Wir möchten heute (noch) einmal den Gedanken bewusst in den Mittelpunkt rücken, der unser Kirchencafé, und damit unsere Gemeinschaft, die stetig wächst, von Anfang an ausgemacht hat:

Alle sind herzlich willkommen.

 

Wie sonst können Menschen Interesse an Jesus bekommen?

Viele Menschen haben Erfahrungen in der Kirche gemacht, aufgrund derer sie sich ausgeschlossen und nicht willkommen fühlen. Sie haben gespürt oder es wurde ihnen sogar offen gesagt, dass sie bei der Kommunion nicht willkommen sind.

Vor knapp zwei Jahren habe auch ich diese bedrückende Erfahrung gemacht und möchte sie für unsere Brot-Gedanken noch einmal in Erinnerung bringen:

 

Jesus: Für wen hältst Du mich?

von Anja Neißner (09/2018)

Letzte Woche bekam ich die Frage von Jesus plötzlich auch selbst gestellt: Für wen hältst Du mich?

Mein Onkel war gestorben und wir sind mit einigen Kusinen und Cousins zur Beerdigung nach Liechtenstein gefahren. Wir hatten eine sehr weite Fahrt, aber dann war alles sehr feierlich. Eine schöne Kirche auf einem Berg mit atemberaubendem Weitblick.

Friedhof Liechtenstein

Foto: Anja Neißner

 

Die Enkelin meines Onkels spielte Harfe und sang zwei berührende Lieder und irgendwann kam der Moment, zur Kommunion zu gehen.

Ich stand auf und wollte hinter meinen Kusinen und Cousins her nach vorne gehen, aber alle blieben sitzen. Die Bank war sehr eng und ich kletterte umständlich über sie hinweg und fragte mich dabei, warum sie nicht auch gingen. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Meine Kusine ist geschieden und wiederverheiratet. Mein mitgereister Cousin ebenfalls. Mein anderer Cousin ist homosexuell. Mein Mann, hatte keinen Urlaub bekommen können. Wenn er dabei gewesen wäre, hätte er auch nicht mit zur Kommunion gehen können. Er ist nämlich evangelisch. Diese Menschen habe ich mir nicht ausgedacht. Sie alle will die katholische Kirche nicht bei der Kommunion dabei haben. Ich nahm den Leib Christi fast schuldbewusst entgegen, ich hatte keine Freude daran. Als ich wieder in die Bank zurückging und über die Beine und Füße der anderen stieg, war ich  peinlich berührt. Ich kniete mich, um zu beten, und dann fragte mich Jesus: Für wen hältst Du mich? Ich wusste es in dem Moment nicht. Was ich wusste war, dass ich mich schlecht fühlte.

Nach einer langen 6-stündigen Autofahrt nach Hause zurück, nach Gesprächen, die wir im Auto darüber geführt haben und nach den Tagen, die bisher vergangen sind, wurde mir für mich klarer, für wen ich Jesus halte – ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus so ist. Wenn er die Kommunion verteilt hätte, glaube ich persönlich, dass er meine Kusinen und Cousins und meinen Mann nach vorne gerufen und sie eingeladen hätte, die Kommunion zu empfangen. Ich kann und will einfach nicht glauben, dass Jesus Menschen so ausschließt. Menschen, die eigentlich Interesse an ihm haben. Dass er Menschen ausschließt, die das Brot mit ihm teilen möchten.

2018-03-29-PHOTO-00002476

Foto: Melanie Welter

 

 

Tisch des Herrn

Er hat uns alle

an einen Tisch gebracht

unter den nichts fallen kann,

von dem nichts gefegt und

über den niemand gezogen wird.

 

Er hat uns alle

an einen Tisch gebracht,

 damit vom Tisch kommt,

was uns trennt und wir

reinen Tisch machen können

mit ihm und mit uns.

 

Tobias Petzoldt

(aus: Mein Fasten-Wegweiser 2020 wandeln, Andere Zeiten e.V.)

 

 

2018-03-29-PHOTO-00002478

Ein immer wieder starkes Symbol und Zeichen unserer Gemeinschaft, unserer Communio – das gemeinsame Abendmahl an Gründonnerstag: ALLE sind herzlich willkommen und eingeladen!

 

 

 

Brot nährt uns,

stärkt uns und ist lebenserhaltend. Es verbindet uns im gemeinsamen Mahl.

Dieses starke Symbol hat Jesus nicht von ungefähr als Zeichen seiner Gegenwart auserwählt. Er sagt: „Ich bin das lebendige Brot“. Er lädt alle ein. Es sollte uns deshalb nicht trennen. Ich wünsche mir, dass es uns eint, dass ich dadurch mit allen Gemeinschaft, Communio habe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Jesus Menschen davon ausschließen würde.

Fronleichnam bietet sich an, darüber nachzudenken.“

(Annemie Ulrich)

 

 

GL 800 Du bist das Brot, das den Hunger stillt

(Gesang: Laura und Sabine Marienfeld, Orgel: Monika Bojanowski)

 

 

Wir wünschen uns eine Kirche

nach dem wirklichen Vorbild Jesu, der einige Sätze vor dem heutigen Evangelium sagt:

„wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“

 

Wir wünschen uns eine Kirche, in der sich niemand für besser hält, als den Menschen neben sich.

Wir wünschen uns eine Kirche, die bunt, lebendig und liebenswert ist,

Wir wünschen uns eine Kirche, die alle Menschen WIRKLICH willkommen heißt!

 

 

Das Evangelium,

das gesprochene Wort Jesu,

ist unser lebendiges Brot.

 

Seine Taten, sein Leben, seine Haltung, 

sind unser lebendiges Brot.

 

Das Mahl,

Begegnung mit Gott,

Begegnung mit jedem Menschen neben mir,

ist unser lebendiges Brot.

 

Anja Neißner

 

Als lebendiges Zeichen

dieser Haltung unserer Gemeinschaft und zur Ehre Gottes

habt Ihr alle Eure Lieblings-Blüten geschickt

die in ihrer Gesamtheit so bunt sind, wie unsere besondere Gemeinschaft selbst auch.

Diese wunderbare, spontane Aktion

spiegelt ganz viel wider, sagt mehr als alle Worte,

ist unser Gebet …

 und unser ganz persönliches Morgenlob …

 

Amen.

 

Zum Abschluss dieses heutigen Impulses noch diese erfrischende, farbige,

„wahre Begebenheit“ –

damit unsere Gemeinschaft bunt bleibt!

 

Eine kleine Stadt im Osten Deutschlands. Sieht man genau hin, hat dieser kleine Ort nur eine Straße. Ein paar Seitenwege zweigen da schon von ihr ab. Die heißen dann Ernst-Thälmann-Straße oder Rosa-Luxemburg Weg, verlaufen sich aber alle schon nach wenigen Metern in Wiesen oder Feldern.

Es ist die Zeit, in der Bundeskanzler Helmut Kohl unseren Ostdeutschen Schwestern und Brüdern bunte und blühende Landschaften verspricht.

Grau in grau  reihen sich die bröseligen, vom Verfall bedrohten Häuser der Straße der Freundschaft, die auch gleichzeitig Geschäftsstraße ist, von einem irgendwoher  ins nächste irgendwohin.

Mal ist es ein Bäckerladen, dann eine Metzgerei oder eine Eisenwarenhandlung, die dieser Tristess eine Ahnung von Leben gibt.

Aus dem Abgasdunst eines, über die noch aus Kaisers Zeiten Kopfstein gepflasterte Straße, holpernden Trabis, kommt mir ein Mann, barfüßig, in einen schneeweißen Umhang gehüllt, der sich später als altgedientes Bettlaken heraus stellt, lachend entgegen.

Vor dem Schaufenster eines Friseursalons, an dessen Eingangstür noch der silberne Teller, das Zunftzeichen der Barbiere flattert, bleibt er vor mir stehen und meint ohne jede Umschweife: „ Die Leinwand habe ich schon geschenkt bekommen“ und lässt, wie zur Bestätigung seiner Worte, seinen Umhang im Wind der zugigen Straße flattern. „ Fehlt mir nur noch das Geld für die Farbe, ich will doch unsere Stadt etwas bunter machen“ meint mein barfüßiger Gesprächspartner und reibt lachend Daumen und Zeigefinger aneinander. „ Haben sie mal?“ Fragt er mich dann noch.

 Schon will ich kopfschüttelnd weiter gehen, da höre ich hinter der dünnen Schaufensterscheibe des Salons lautes Lachen. Eine Haarkünstlerin, mit einem Kamm in der einen und einer Schere in der anderen Hand, wedelt mit beiden Armen vor ihrem Kopf und zeigt mit einem noch freien Finger, den Vogel an ihre Schläfe. Eine, in die Jahre geratene Frau, mit, in Stanniol gewickelten Locken schaut neugierig aus einer resedafarbenen  Trockenhaube heraus, so, wie der Kauz aus seiner Baumhöhle, und wackelt wie zur Bestätigung mit ihrer silbernen Lockenpracht.

Offensichtlich halten die beiden diesen Mann für einen Trottel, warum? Weil er den Mut hat anders zu sein? Sind sie neidisch ? Neidisch, dass da einer ist, der auf seine Art glücklich ist? Warum gönnt man ihm nicht sein Glück? Dabei will er doch nur etwas Farbe in ihre triste Welt bringen.

Dann habe ich ihm die Farben gesponsert, mit der Auflage, sein Kunstwerk, denn ein Künstler war er ja ohne Zweifel, ansehen zu können.  Wir haben uns für den nächsten Tag Punkt 12 vor der Kirche verabredet.

Am anderen Tag. Die offenhörig nicht mehr ganz neue Turmglocke hat gerade den zwölften Schlag hinter sich gescheppert, da kommt er um die Kirchenecke, nicht gegangen, geschritten, ja schwebend, mir verschlägt es die Sprache. Was da auf mich zukommt ist wie ein bunter Geist, ist Farbe, ist Licht, ein lebendes Bunt aus Glück und Lebensfreude, Kunst. Die wenigen Menschen  auf dieser langweiligen und tristen Straße der Freundschaft, drehen sich nach ihm um, wollen ihn anfassen, lachen und sind auch glücklich. Ein bunter Vogel eben.

(von Wilfried Freischem)

 

 

My beautiful picture

Foto: Wilfried Freischem

 

 

Von Herzen DANKE für dieses Mitfeiern in Form von jeder bunten Blüte…

 

Der Gesang war von Laura und Sabine Marienfeld,

begleitet an der Orgel von Monika Bojanowski,

das Glockengeläut war das der Hubertuskapelle in Hönningen,

die „zauberhafte“ Blütenidee hatte Amrei Neißner

…  und die Blüten waren alle von Euch und werden bei jedem „Öffnen“ neu nach dem Zufallsprinzip angeordnet 🙂

 

 

Friede sei mit uns allen!

In jeder bunten Begegnung, im gemeinsamen Mahl, im lebendigen Brot!

Gott segne uns.

 

 

 

Hier geht es weiter

am kommenden Sonntag, ab 09.30 Uhr (und dann jederzeit) mit dem Morgenlob

von, mit und für lebendige Menschen

Die Jesus-Kerze wird dann von den Kindern des Kindergartens Wibbelstätz aus Hönningen in ihrem für uns gelegten, bunten Wald-Mandala entzündet werden.

Foto - Das Wald-Mandala ist fertig!

 

Bis dahin eine gute Zeit! Wir freuen uns auf Euch!

Für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Mittwoch, 03.06.2020 Schönes…

SCHÖNES, WÄRMENDES, MENSCHLICHES, NACHDENKLICHES von EUCH

in Zeiten von Corona

Hier geht’s zum Ausgangsbeitrag unserer Aktion: „Corona – Nicht alles ist abgesagt“

Heute gibt es die gesammelten Beiträge Eurer lieben Einsendungen der ganzen Woche seit letzten Mittwoch.

 

Foto - Kaffeetasse RG

Foto: Rosi Gemein

Und wenn Ihr Euch auch alle einen Kaffee geholt habt, kann es gemütlich losgehen!!

 

 

Das Pfingstfest haben -so glauben wir – viele aus unserer Gemeinschaft als sehr intensiv und begeisternd empfunden. Das war aus den vielen netten Rückmeldungen und dem Austausch dazu und zu unserem Kirchencafé selbst, herauszuspüren. Das fühlt(e) sich sehr schön an und wir sind uns  sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

 

Wir haben heute zwar kein Glockenläuten, aber die vielen netten Worte, die gestern geschrieben und gesprochen wurden,

müssten uns heute eigentlich noch in den Ohren klinge(l)n / läuten

 

Foto - Smiley mit Kirchturmspitze

Foto: Julia Pütz

 

 

Wie zum Beispiel die folgenden Zitate aus Euren Rückmeldungen:

 

Beitrag 1:

 

(…) ich habe viele geistige Anstöße durch die schönen Texte und Zitate erhalten, wie seit Jahren nicht mehr. Also ein bisschen wach gerüttelt werden war wohl nötig. Schön, dass es so viele Menschen gibt, die liebevoll denken über Gott, die Mitmenschen, die Natur.“

(Anmerkung: Damit seid Ihr alle gemeint und das wird sich auch bei den heutigen Beiträgen wieder zeigen!!!!)

(…) die Bilder von den Egli-Puppen von Annemie Ulrich und die von Stefan treffen Herz und Kopf. Toll!! (…) Ich hoffe, dass der Geist uns weiter antreibt.

 

 

(…) Monika und ich (schreibt Sabine Marienfeld) hatten wieder viel Spaß bei den Aufnahmen.

Und Monika Bojanowski schreibt: Mir macht es Freude mit Sabine Musik beizusteuern.

Ich hoffe, wir können das Kirchencafé jetzt gestärkt durch den pfingstlichen Geist weiter entwickeln!

Ich bin begeisterter Teilnehmer des wöchentlichen Morgenlobes. Also vielen Dank an Euch für Eure Arbeit.

Wann dürft Ihr wieder mit dem Kirchencafé anfangen? Es fehlt.

 

 

Beitrag 2:

Wasserfall2

Foto: Wilfried Freischem

 

Was haben Pfingsten und ein Video gemeinsam?

Dazu möchte ich Euch heute etwas erzählen …

 

Ob die kleinen Videos,

die wir immer mal wieder mit in das Morgenlob stellen, erkennen lassen, dass dafür viele „Arbeitsschritte“ nötig sind, wie z.B. die Aufnahme der Musikstücke, die Übertragung in den PC und das Abgleichen und Heraussuchen von entsprechend vielen Fotos, passend zu Länge und Text des jeweiligen Liedes, weiß ich nicht.

Viele aus dem Team sind  jedenfalls dabei immer liebevoll im Einsatz.

Musiker, Fotografen und junge Menschen aus unserer Gemeinschaft, die ihr Handwerk verstehen, um das Ganze dann in einer Präsentation zusammen zu bringen …

Ganz bewusst

ist die Auswahl des aktuellen Videos/der Präsentation des Liedes aus unserem Pfingst-Morgenlob

„Atme in uns, Heiliger Geist“

eine Mischung aus teils hochwertigen, meditativ-lebendigen Fotos unserer leidenschaftlichen Fotografen und teils aber auch einfach aus Schnappschüssen mit dem Handy, aus Situationen zusammengestellt, die zeigen, dass „etwas“ in uns wirkt und zumindest

eine kleine Flamme in uns brennt.

Situationen, in denen wir glücklich sind, in denen wir beseelt sind.

Der Schnappschuss zum Beispiel, als sich beim Picknick plötzlich eine Hummel auf die Blüte setzt,

das Spüren einer großen Freude bei einer Wanderung.

der wunderbare Moment, als die Kinder beim Hubertus-Gottesdienst das Friedenslicht an alle Mitfeiernden, und damit an uns (!) weitergegeben haben, (wisst Ihr noch??)

 

die Kraft der uns geschenkten Natur in den verschiedensten Dimensionen, über die man nur ehrfürchtig staunen kann,

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Wilfried Freischem

 

 

die Lebensmittelspende-Aktion für die Schützlinge von Pfarrer Opiéla; auch das Foto musste an Pfingsten einfach in das Video, denn wir hatten das Gefühl,

dass an diesem Tag alle „gebrannt“ haben, alle glücklich waren,

 

vor Freude darüber, sich noch einmal zu sehen,

vor Freude darüber, endlich noch einmal etwas vor zu haben in Corona-Zeiten,

vor Freude darüber, dabei auch noch etwas Sinnvolles zu tun.

 

und dann das Schlussfoto

– Erinnerung(en) an unsere gemeinsamen Gottesdienste vor Ort –

Höhepunkt unserer Gemeinschaft – wir freuen uns schon wieder darauf!

 

Schaut Euch das Video/die Präsentation vor diesem Hintergrund doch noch einmal an …

 

 

 

 

Beitrag 3:

Wir genießen auch ganz viel die Natur: zu Coronazeiten halt mehr im häuslichen Umfeld, aber, es ist einfach super. Das Vogelgezwitscher von früh bis spät.

 

Vor unserem Balkon im hohen Busch wurde ein Vogel ausgebrütet. Plötzlich hupste er im Hof rum, als ich von der Arbeit kam. Da musste ich natürlich direkt nach dem Fotoapparat sausen. Ich habe ihn lange in einem anderen Busch kauernd gefilmt.

 

Foto - Piepmatz2 UD

Foto: Uschi Durst

 

Die Eltern haben fleißig Würmchen beigebracht. Der kleine ist mir sehr ans Herz gewachsen. Viele Tage danach hupste er noch um unser Haus drumrum. Immer mehr Flugstrecken hat er geschafft.

 

Einmal kam er zu mir auf die Badezimmerfensterbank und hat mich angesehen und gepiepst. Süß!!!!!

 

Foto - Piepmatz1 UD

Foto: Uschi Durst

 

Ich habe nur gehört, wie er versucht hat mit den Krallen die Scheibe zu fassen. Dann ist er auf der Fensterbank gelandet – das alles musste er ja noch lernen. Dort hat er mich dann ganz intensiv angesehen und gepiepst. Richtig schön.

 

Foto - Piepmatz3 UD

Foto: Uschi Durst

 

Mittlerweile sind Mama- Papa- und der kleine Vogel wohl „ausgeflogen“. Aber wir haben uns richtig als verantwortliche „Großeltern“ gefühlt. Den ganzen Verlauf hätten wir ohne soviel „Balkonsitzen“ nicht mitbekommen.

 

 

 

Beitrag 4:

 

Mein Bruder aus Brasilien

hat gesagt

dass uns der Ausweg aus der Krise

oft verwehrt bleibt

weil die innere Wende fehlt

 

Dieses verkrampfte

Alles muss so sein wie früher

und möglichst schnell

bringt uns nicht weiter

ganz im Gegenteil

 

zu spüren auch

in meiner Kirche

die mir so fremd wird

wie nie zuvor

mit ihren Abstandsregeln

 

Zwei Meter

bedeuten 1000 Meilen

in meinem Innersten

die mich von Jesus

und seiner Botschaft trennen

 

Mein Entsetzen

über mich selber

meinen inneren Abstand

und die Entfremdung

von Mutter Kirche sind groß

 

Immerhin

habe ich die Heimat

meines Lebens verloren

und bin nun auf der Suche

wo ich sie finden könnte…

 

Suchst Du mit mir?

katharina

 

 

Beitrag 5:

Impressionen aus Kesseling

Foto - Kesseling1 EG

Foto: Erich Gemein

 

Die Zitronen und Clematis wachsen in unserem Hof

 

 

 

Beitrag 6:

 

Einige von Euch wissen, dass ich mal in Maria Laach gearbeitet habe. Ich hatte Karten für einen Auftritt des Künstlers Willy Astor in Mendig. Mein Mann und ich waren dort und hatten einen sehr schönen Abend. Ein geistreicher, humorvoller, schlagfertiger Künstler, dieser Willy Astor. Er hat viele Facetten. Am nächsten Tag stand er plötzlich bei der Arbeit vor mir. Nicht weil er mich, sondern weil er die Ausstellung sehen wollte. Ich habe ihm dann auch ein sehr schön restauriertes, antikes Möbelstück verkauft.

Bei seinem Auftritt am Abend vorher, habe ich dieses Lied von ihm kennengelernt. Ich finde, es klingt fast wie ein Résumé nach Corona … Hört es Euch mal an…

„Einfach sein“

 

 

Mit diesen Impulsen habt alle noch eine schöne, bunte 2. Wochenhälfte!

 

Hier gibt es am kommenden Sonntag, den 07.06.2020, ab 09.30 Uhr

(und dann jederzeit) wieder ein Morgenlob,

 

mit, von und für begeisterte Menschen 

 

Wir freuen uns wie immer auf Euch und hoffen, dass es bis dahin ein paar Regentropfen gibt.

 

Für das Team des Kirchencafés Heckenbach

Eure Anja Neißner

 

Ahr

Foto: Wilfried Freischem

Grußwort von Pfarrer Dupont

Gestern erreichte uns ein sehr freundliches Grußwort, das „unser“ Pfarrer Dupont – im Namen des Pastoralteams – an uns geschickt hat.

Nachfolgend könnt Ihr es lesen, es ist für uns alle bestimmt, denn wenn dort Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Kirchencafés steht, dann können damit nur wir alle gemeint sein.

Mitarbeiter*Innen des Kirchencafés,

für und vor Gott –

das sind wir, indem wir hier in Gemeinschaft Glauben leben – 

EINFACH ALLE

Eure Anja Neißner

Foto Löwenzahn AN

Foto: Anja Neißner

Grußwort an das Kirchencafé

(von Pfarrer Volker Dupont)

Wo wir Glauben und Vertrauen schenken, geben wir das Kostbarste;
und werden dabei selbst froh, glücklich und zufrieden.

Heute wollen wir einmal ganz herzlich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Kirchencafés Heckenbach unter Federführung von Anja Neißner grüßen und ihnen Dank sagen.
Dank sagen einmal für die mit Liebe und Herz durchgeführten Gottesdienste, zum anderen für die bereichernde Gestaltung der Internetseite mit inhaltlich meditativen Glaubens-Impulsen.

Das Kirchencafé (vor Ort und virtuell) ist eine geistliche Tankstelle, eine Tankstelle des Glaubens.
Hier wird der Glaube an Gottes Frohe Botschaft vermittelt.
Bekanntlich lebt der Mensch ja nicht nur vom Brot allein (Jesus in Mt 4.4). Er hat Sehnsucht nach der Quelle, die ihm Durst nach Sinn und Bedeutung des Lebens zu stillen vermag. Er braucht Zuspruch und Annahme von „oben“.
Auf dem Weg nach Pfingsten denken wir in besonderer Weise an den Heiligen Geist.
Der Heilige Geist beschenkt jede und jeden mit Gaben, Talenten und Fähigkeiten. Oft muss man sie einfach nur freilegen ….

Möge der Geist Gottes weiterhin das Team des Kirchencafés be-geistern, damit diese wertvolle Arbeit die Herzen der Menschen erreicht und reichlich Frucht bringt (Mt 13.8).

Für das Pastoralteam
Pfarrer Volker Dupont

Folgenden Beitrag habe ich (schreibt Pfarrer Dupont weiter) für das virtuelle Kirchencafé in einem Büchlein für Geburtstagsgrüße gefunden:

 

Die Wunderpillen

Ein Arzt besucht seine Patienten im Altenheim.

Dabei fällt ihm ein Mann auf, der gerade 96 Jahre alt geworden ist und einen sehr zufriedenen und freundlichen Eindruck macht.

Der Arzt spricht den betagten Mann an und fragt nach dem Geheimnis seiner Freude. Lachend antwortet der Gefragte: „Herr Doktor, ich nehme jeden Tag zwei Pillen ein, die helfen mir!“

Verwundert schaut ihn der Arzt an und fragt: „Zwei Pillen nehmen Sie täglich? Die habe ich Ihnen doch gar nicht verordnet!“

Verschmitzt lacht der Mann und antwortet: „Das können Sie auch gar nicht, Herr Doktor. Am Morgen nehme ich gleich nach dem Aufstehen die Pille Zufriedenheit. Und am Abend, bevor ich einschlafe, nehme ich die Pille Dankbarkeit. Diese beiden Arzneien haben ihre Wirkung noch nie verfehlt.“

„Das will ich Ihnen gerne glauben“, meint der Arzt. „Ihr gutes Rezept werde ich weiterempfehlen.“

(aus „Freude im Herzen – Gottes reichen Segen zum Geburtstag“)

 

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Pfarrer Dupont und natürlich dem ganzen Pastoralteam

für die netten und zugleich auch – aussendenden – Worte (!)

über die wir uns sehr freuen …

Anja Neißner

für das Team des Kirchencafés Heckenbach

 

Welches – aussendende – Foto aus unseren Reihen würde jetzt besser passen … ?

Foto - Pusteblume Aussendung

Foto: Pia Sonntag

Viele Lebensmittelspenden für Pfarrer Opiéla

Wir hatten um haltbare Lebensmittelspenden für die Schützlinge von Pfarrer Opiéla gebeten, der Seelsorger für Roma und Sinti ist.

Eigentlich tun wir dies immer vor Ostern und vor Weihnachten. Ostern fand dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht vor Ort statt, deshalb hatten wir zu einer Spendenaktion im Freien aufgerufen.

 

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Ihr lieben Freunde des Kirchencafés,

nach dem überwältigenden Ergebnis des heutigen Vormittages (26.04.2020) und weil ich Euch alle nicht umarmen durfte, ist es mir ein großes Bedürfnis Euch noch eine Mail zu schicken.

Ihr habt sooo viele Lebensmittel, aber auch mehr als großzügige Geldspenden für Pfarrer Opiéla mitgebracht und auch überwiesen, – das ist der Wahnsinn – wahnsinnig schön!

Von Herzen (!!!!!!!) DANKE für alles.

 

Foto - Ergebnis Spendenaufruf

Foto und Schatten: Anja Neißner

 

Pfarrer Opiéla wird alles dort in die Familien bringen, wo es dringend NOT-wendig ist.

Dass auch er sehr glücklich über das Ergebnis ist, seht Ihr an den folgenden Fotos. Er strahlt mit der Sonne um die Wette. (Foto unten)

 

Foto - Spenden und Pfarrer Opiéla

Foto: Anja Neißner

 

Vielen, vielen Dank an ALLE! An Überbringer und Helfer!

Ich wusste es, wir sind eine wunderbare Gemeinschaft geworden, die gut tut und die hilft, wenn es nötig ist.

Für das Team des Kirchencafés Heckenbach
und natürlich heute ganz besonders auch im Namen von Pfarrer Opiéla,

Eure Anja Neißner

 

Danach ist Pfarrer Opiéla am Sonntag noch nach Hönningen gefahren, wo vor Ort auch Lebensmittel für seine Schützlinge gesammelt worden waren.

 

Heute, 28.04.2020, schrieb er uns eine Mail:

„(…)

Fast dieselbe Menge an Lebensmitteln ist auch noch einmal in Hönningen dazugekommen, so dass ich recht lange mit

dem Verstauen zu tun hatte. Das Ganze dann in unserem Bürohaus per Fahrstuhl aus der Tiefgarage in unsere Etage

zu transportieren … erst die Sortierung! … bei uns sieht es aus wie im Supermarkt!

Ganz herzlichen Dank für diese großartige Aktion, welche mit den

Geldspenden von 460 EUR

ein toller Erfolg war und uns weiterhilft!

 Herzlichen Dank

   Euer JAN Opiéla

Dienstag, 21.04.2020 Schönes …

SCHÖNES, WÄRMENDES, MENSCHLICHES, NACHDENKLICHES von EUCH

in Zeiten von Corona

Hier geht’s zum Ausgangsbeitrag unserer Aktion: „Corona – Nicht alles ist abgesagt“

Beitrag 1:

Nachdem wir die Glocke schon gehört haben, sehen wir hier einmal die (noch österliche) Kirche in Kempenich von innen.

Foto Das Grab ist leer - Kempenich1

Foto:Monika Schlich

 

Beitrag 2:

JAHRESRINGE

Ich war wieder wandern. Viele – zumeist dem Borkenkäfer geschuldete – gefällte Bäume habe ich gesehen. Schon oft hat mich mein Blick auf eine frische Baumscheibe ehrfürchtig gemacht. Erst nachdem der Baum gefällt wurde und dadurch, dass er gefällt wurde, kann ich seinen Querschnitt sehen und sein Leben rückblickend betrachten.

Foto - Jahresringe

Foto: Anja Neißner

 

Ich liebe dieses „Bild“ eines Querschnitts durch den Baum. Wenn ich Malerin wäre, würde ich – glaube ich – dauernd solche Bilder malen – Kreise, um ein Zentrum herum.

Jeder Kreis ist ein winziges bisschen größer als der vorige – ein Wachstumsschritt.

Strahlen, die von der Mitte aus durch alle Kreise „scheinen“.

Erinnert dieser Querschnitt nicht auch ein wenig an mein eigenes Leben?

Um welche Mitte wachse ich eigentlich?

 

Kreise

Foto+Bild: Anja Neißner

 

https://www.deutschelyrik.de/ich-lebe-mein-leben.html

 

 

Beitrag 3:

Ich freue mich!

Alle scheinen eine gewisse Routine mit Corona bekommen zu haben. Eure Beiträge werden weniger. Deshalb werde ich die „täglichen“ Blogs etwas reduzieren, Eure Beiträge sammeln und ab sofort immer 1 x pro Woche, und zwar Mittwochs, einstellen:

MITTWOCHS gibt es somit EURE BEITRÄGE der Woche

und

SONNTAGS gibt es weiterhin das virtuelle MORGENLOB

 

Beitrag 4:

Zum Abschluss für heute hören wir doch noch einmal das

„Ave Maria“

aus dem virtuellen Morgenlob von Sonntag – gesungen hat es Sabine Marienfeld, die Orgel spielt Monika Bojanowski, die Fotos sind von Wilfried Freischem und zusammengestellt wurde alles von Nils Naumann.

Somit eine gelungene Zusammenarbeit aus den Reihen des Kirchencafés, mit seinen vielen unterschiedlichen Talenten …

 

 

 

 

 

 

Freitag,17.04.2020 Schönes …

SCHÖNES, WÄRMENDES, MENSCHLICHES, NACHDENKLICHES von EUCH

in Zeiten von Corona

Hier geht’s zum Ausgangsbeitrag unserer Aktion: „Corona – Nicht alles ist abgesagt“

Den Anfang der Beiträge für den heutigen Freitag

macht am Ende dieses Tages das Läuten zum Zeichen des Zusammenhalts in Zeiten von Corona

Beitrag 1:

Das Glockengeläut der Heilig-Geist-Kirche in Mannheim

 

Kirche Mannheim 2

Fotos+Video: Lukas

Kirche Mannheim 1

Da hatte ich doch noch ein Glockengeläut übersehen … Es waren aber auch so viele …. Schön! Lukas hat das Glockengeläut vom Balkon der Wohnung aufgenommen, von wo man die Kirchturmspitze sieht.

 

Beitrag 2:

Thomas aus unseren „Kirchencafé-Kreisen“ ist am 02.04.2020

OPA

geworden von einer niedlichen kleinen

ANNI

Wenn das nicht schön und wärmend ist!! Herzlichen Glückwunsch und alles, alles Liebe und Gute für Anni und ihre Zukunft!!!   ❤

Dazu passt ein „altes“, aber immer wieder aktuelles Lied …

 

 

Beitrag 3:

Darauf stoßen wir mit einem Kaffee an – wir sind schließlich ein Kirchencafé 🙂

Foto KaffeeMA5

Foto: Martina Arendt

 

Beitrag 4:

 

Ach, übrigens!!! Sie wurde verlängert…. bis 04. Mai … Was wurde verlängert?

(Theodor, 2 Jahre)

 

Osterläuten – 10.30 Uhr

FROHE OSTERN EUCH ALLEN –

Um 10.30 Uhr läuten alle Glocken im Bistum

– da aufgrund fehlenden Internets kein Live-Läuten übertragen werden kann, greifen wir auf das Archiv zurück – TROTZDEM mit großer Freude!

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN!

 

 

 

Ostermorgen Hosterts Kreuz

Foto: Annemie Ulrich