Impuls 2-Du bist ein Königskind!

Liebe Kirchencafé-ler,

seid herzlich gegrüßt zu diesem  „2. Impuls – Du bist ein Königskind!“

Die Impulse kommen, nach der Regelmäßigkeit der Türen unseres Adventskalenders, nun immer wieder zu unterschiedlichen Zeiten.

So, wie wir auch mit Gott immer und überall in unserem Alltag rechnen können, vielleicht sogar rechnen müssen.

Beginnen wir heute mit dem folgenden Text:

„Der kleine König in der Kirche“ von Katharina Barth-Duran / gesprochen von Anja Neißner

Manchmal
setzt sich der kleine König
ganz hinten in die letzte Bank
und schaut sich seine Kirche an
viele leere Bänke
gähnende Leere
überflüssig die Abstandsregeln
der Krisenzeit

Für den Dienst am Altar
den priesterlichen Dienst
in der Gemeinde
melden sich kaum noch welche
schon gar nicht die Jüngeren
und Frauen ist der Zutritt
verboten


Lange sitzt der kleine König
in der Stille
noch immer fällt das Licht
durch die bunten Fenster
ins Innere
noch immer brennt
ein ewiges Licht
mit seinem roten Schein
beim Tabernakel

Gott ist da
mit dieser Gewissheit
wird der kleine König hinausgehen
und weiß schon wohin

Nicht zu den Satten
sondern zu den Hungrigen
dahin wo der Schmerz wohnt
in die Einsamkeit der Altenheime
Kliniken und Psychiatrien
zu den Trauernden am Grab
die ihre Liebsten verloren haben
zu den Kindern
um die sich keiner sorgt

Zu uns allen
in unsere eigene Armut
und unsere Kinderseelen
um die sich niemand kümmert
will der kleine König kommen
und einziehen
in unsere Herzen
und uns krönen
mit Jubel

Katharina Barth-Duran

Ok, Gott ist da – ist sich der kleine König sicher – aber wo ist er denn?

Angelika Nowicki

schrieb mir nach „Impuls 1“, dass ihr dabei gleich eines ihrer Lieblings-Videos einfiel.

Sie möchte es sehr gerne mit uns teilen. Schaut doch mal!

Eine andere Kirchencafé-lerin schrieb mir:

„Könige von Ralf Knoblauch haben uns auch schon in unserer Schule besucht und viele, auch mich, sehr berührt. Ein Schüler im Rollstuhl, der nur sehr undeutlich sprechen kann und eine Schülerin mit vielen sozialen Problemen, die in einem Heim lebt, fragten mich unabhängig voneinander, ob sie auch König/in wären. Wir haben dann Kronen gebastelt.“

Anne Gemein

fand gleich nach unserem „Impuls 1“ in einem Kalender einen Text mit dem Titel

„König der Welt“.

Dieser Text nimmt unter anderem Bezug auf ein Lied von 1978.

Die ostdeutsche Popgruppe „Karat“ sang damals ein Lied mit dem Titel „König der Welt“.

In dem Liedtext heißt es: 

„Rollt aus den Teppich, dass das Herz auf Samt geht, Stille und Kerzen stellt an den Weg, König der Welt ist das Herz, das liebt. 

Und jeder Herzschlag ist ein Ritterschlag (…)“

Ja, jeder Herzschlag ist ein Ritterschlag. Egal, wie lange das Herz schlägt …

Heute möchte ich Euch deshalb alle herzlich dazu einladen, dass wir einmal den roten Teppich ausrollen – bis in den Himmel – und innerlich leuchten

für alle Kinder,

die vor ihren Eltern gestorben sind, geboren oder ungeboren, warum auch immer, ganz gleich welchen Alters,

mit der Zusage

an die Eltern, Großeltern, Geschwister und alle, die sie geliebt haben und immer noch lieben:

Sie sind nicht vergessen. Ihr seid nicht vergessen.

JEDES Einzelne ist ein Königskind!

In dem Zusammenhang

möchte ich als Abschlusslied dieses heutigen Impulses gerne noch einmal das Lied spielen, das Jana und Annette Fuhrmann für unseren Adventskalender eingesungen hatten, begleitet von Norbert Zimmermann an der Gitarre.

Das Lied „Run“ von der Band Snow Patrol.

Der Refrain des Liedes lautet:

Leuchte, leuchte auf
Als ob du eine Wahl hättest
Auch wenn du meine Stimme nicht hören kannst
Liebling, ich werde eng an deiner Seite sein.

1. Stimme Jana Fuhrmann / 2. Stimme Annette Fuhrmann / Gitarre Norbert Zimmermann

Bis zum nächsten überraschenden Impuls, Ihr lieben Königskinder!

Wie immer sind alle herzlich eingeladen, sich einzubringen 🙂

Ein herzliches Dankeschön für alle lieben Rückmeldungen nach dem 1. Impuls, per Mail, per whatsApp und sogar per Post,

aber auch an alle, die einfach „nur“ dabei waren!!!

Immer wieder entstehen neue Verbindungen und ich habe das Gefühl, wir sind auf einem guten und sehr bereichernden, gemeinsamen Glaubensweg.

Eure Anja Neißner

(Team Kirchencafé)

Impuls 1-Du bist ein Königskind!

Liebe Kirchencafé-ler,

nach einer kurzen Pause seid herzlich gegrüßt mit diesem kleinen Impuls!

„Du bist ein Königskind“

Das Bild oben hat meine Tochter Amrei als Kind einmal von mir gemalt, anlässlich meines 37. Geburtstages. Sie malte mich als Geburtstags-Königin. Was für eine Würdigung!

Ich fühlte mich sehr geliebt.

Einige Jahre später hat mein Mann Stefan es noch einmal abgemalt, nachdem er die Kinderzeichnung in einem seiner vielen Kunstbücher wiederfand, wo er sie einmal hineingelegt hatte. Dieses Mal fühlten wir uns beide geliebt, Amrei, weil ihre Zeichnung diese Würdigung erfuhr und ich, weil ich wieder als Königin dargestellt wurde.

Das Gemälde, das schon so viel Würdigung und Liebe verbreitet hat, hat einen Platz an einer Wand in unserer Wohnung gefunden.

Schließlich wurde diese neue Fassung des Bildes das Titelbild meiner Einladung zu meinem 50. Geburtstag.

Warum erzähle ich Euch das?

Durch einen kleinen Text von Katharina Barth-Duran,

der eine Botschaft des Künstlers und Diakons Ralf Knoblauch so wunderbar auf den Punkt bringt, bin ich auf dessen König*Innen aufmerksam geworden.

Nachdem ich mich näher mit seiner Botschaft beschäftigt habe und zwischenzeitlich auch in Kontakt mit diesem Künstler stehe, bin ich tief berührt von seiner Botschaft und möchte Euch die König*-innen gerne vorstellen, denn vielleicht berührt Euch das alles ja auch.

Mehrere kurze Impulse sollen nach und nach folgen.

„Königliche Würde“ von Katharina Barth-Duran / gesprochen von Anja Neißner

Er nimmt Balken
vom Fachwerk
jahrhundertealt
das schon viel getragen
ertragen hat

Es strengt ihn an
wenn er dieses Holz
bearbeitet
herausmeißelt
in groben Zügen
was darinnen verborgen ist

Es sind kleine Königinnen
und Könige
ganz einfach
sehr friedlich
oft lächelnd
von einer Schönheit
die nicht von dieser Welt ist

Manchmal
stellt er sich
mit so einem König
so einer Königin
dem grob behauenen Klotz
der in seine Hand passt
in eine Fußgängerzone
und wartet auf Reaktionen
der Vorübergehenden

Der Künstler
ist Theologe und Diakon
und sieht seinen Dienst darin
den Ärmsten
den Kleinsten
denen die vom Leben gebeutelt
und benachteiligt sind
erfahrbar zu machen
welch königliche Würde
in ihnen wohnt

Eine königliche Würde
die ihnen nichts und niemand
nehmen kann

von Katharina Barth-Duran

Meditation zu den König*Innen von Ralf Knoblauch / von Gudrun Maxel

Liebe Kirchencafé-ler,

ich bin selbst gespannt, was aus diesen Impulsen entsteht…. ob aus diesen Impulsen überhaupt etwas entsteht… wo es langgeht… Ob Ihr mir/uns vielleicht irgendwann sogar etwas dazu schreibt….

Ich weiß es nicht…

Wie gesagt, es sprang mich einfach an und ich hatte ein großes Bedürfnis, Euch auch von dieser Zusage und Botschaft zu erzählen….

Egal, was Du vorzuweisen hast, auch, wenn Du Fehler gemacht hast in Deinem Leben, wenn Dir das Leben viel zumutet …

DU

bist ein Königskind

Die Impulse werden wohl spontan kommen, so wie es sich ergibt …

Die Träume hüten / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Herzliche Grüße, vielleicht sogar schon wunderbare erste Träume, vor allem aber die Gewissheit, Du bist ein Königskind!

Eure Anja Neißner

(Team Kirchencafé)

Mittwoch, 02.09.2020 Schönes…

Schönes, Wärmendes, Nachdenkliches …

Herzlich willkommen an diesem 1. Mittwoch im September 2020!

Gestern, am 1. September, dem Antikriegstag, erhielt ich folgende Mail von Julia, die ich heute gerne zum Mittelpunkt machen möchte. Was kann man ihr hinzufügen? Wir müssen wachsam sein.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch, die nicht einmal 5 Minuten, Zeit nähmt, den folgenden Beitrag anzuhören und ihn vielleicht sogar „zu teilen“, „weiterzuleiten“ …

Beitrag 1:

Julia schrieb:

„Guten Morgen!

Mit 40 Jahren hörte ich gerade erstmals bewusst im Radio vom

ANTIKRIEGSTAG

Die Tonaufnahme der Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker hat mich gerade sehr berührt.

Daher hier der Link,  zum Teilen:

Kirche in WDR 5

Msgr. Michael Bredeck, Paderborn

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-kirche-in-wdr-3-4-5/audio-michael-bredeck-152.html

1987 durfte ich bei einer besonderen Ehrung für Friedrich von Bömches teilnehmen, als er das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland erhielt.

Viele schöne Erinnerungen habe ich an diesen Mann, den ich sehr bewundert habe. Gerade auch deshalb, weil er von der Realität des erlebten Krieges und dessen Folgen erzählen konnte, ohne zu verbittern, wie ich es bei anderen erlebt hatte. Er hat geschnitzt, gezeichnet, gemalt und das Erlebte abgearbeitet, mit der besonderen Gabe, auch Düsteres mit anderen Menschen zu teilen.

Teilhabe – wie im Radiobeitrag heute angesprochen – Teilen, um Frieden Wert zu schätzen…“

Beitrag 2:

Es gibt immer wieder viele liebe Rückmeldungen, wie zum Beispiel

„Dein Wille geschehe(…) das Gute an einer solchen Auseinandersetzung ist, dass mir dieser Satz gestern Abend und heute im Arbeitsleben immer wieder durch den Kopf ging. Aber das ist sehr positiv für mich. Es rüttelt und macht Platz für gute Gedanken….

oder

„Auch wenn schon ein paar Tage vorbei sind, so ist es doch immer wieder ergreifend. Danke dafür! Besonders das Lied „Fragen (Vater,nur Du)“ hat mich sehr erfüllt“

oder

„Monika Bojanowski und Sabine Marienfeld waren heute (Sonntag) besonders gut.“

Das Lied „Fragen“ (Vater, nur du) war ein großes Thema, was liegt deshalb näher, als es hier noch einmal einzustellen? 🙂

Als Abschluss dieser heutigen Beiträge findet Ihr es …

Beitrag 3:

Sabine und Amrei schickten Fotos von ganz besonderen Schnecken:

„Man kann alles schaffen!“, das war Sabine klar geworden, als sie den Schnappschuss von dieser Schnecke machte.

Amrei freute sich bei einem kleinen Picknick im Zoo über eine Schnecke, die sich einfach dazugesellte und sich über ein Stückchen Apfel freute.

Beitrag 4:

Anita weist darauf hin, dass heute Abend im SWR in der Landesschau „Hier zuland“ zwischen 18.45 Uhr und 19.30 Uhr ein Bericht über Heckenbach kommt. Wer zu dieser Zeit keine Gelegenheit hat, zu schauen, muss nicht verzweifeln 😀

Alternativ könnt Ihr ihn Euch in der Mediathek der „SWR Landesschau Rheinland-Pfalz“ ansehen!

Nach dem Kirchencafé hatten sie auch gefragt, vielleicht werden wir ja erwähnt 😉

Wenn Ihr am Sonntag einen Kaffee trinken möchtet, brauche ich noch ein Foto von einer gefüllten Tasse! 🙂

Hier geht es weiter

am Sonntag, den 06.09.2020 ab 9.30 Uhr 

mit dem Morgenlob von, mit  und für begeisterte Menschen

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld / Text+Melodie: Christian Methfessel

Mittwoch, 19.08.2020 Schönes…

Schönes, Wärmendes, KÜHLENDES, Menschliches, Nachdenkliches …

nicht nur in Zeiten von Corona

Wir wurden für diesen Mittwoch wieder mit vielen verschiedenen, bereichernden Beiträgen beschenkt.

Schaut selbst!

Wenn Euch dabei alles etwas gedrängter erscheint als sonst, liegt das daran, dass „wordpress“ gestern ein Update installiert hat, mit dem ich die halbe Nacht „gekämpft“ habe. Ich werde mich auch daran wieder gewöhnen, heute ist deshalb alles ohne viel Luft zwischen den Beiträgen 😉

Beitrag 1:

Es hat endlich mal geregnet!

Beitrag 2:

Annemie und Reinhard Klafke schrieben uns mit lieben Grüßen:

„Wir waren letzte Woche ein paar Tage mit den Rädern im Raum Trier unterwegs.

Es ist so schön, wenn man dann die Grüße und Impulse aus der Heimat lesen kann. (…)

Auf der Rückfahrt haben wir einen kurzen Abstecher zur Wallfahrtskirche in Klausen

gemacht und den beigefügten Gebetszettel gefunden. Uns hat er sehr gefallen.“

Danke, Ihr Lieben, für das Mitbringsel!

Beitrag 3:

Karl Josef Freischem erzählte von folgender Begebenheit:

„Vor einigen Wochen war ich mit zweien meiner Enkel in der Igelsheide unterwegs.

Plötzlich machte mich Janos (8 Jahre alt) auf einen Schmetterling aufmerksam, der seltsam schwerfällig am Waldrand im Sonnenlicht flatterte. Als sich der Kohlweißling schließlich auf ein Brennnesselblatt setze, erkannten wir, dass es sich um zwei Exemplare handelte, die offensichtlich bei der Paarung waren (links das Männchen; rechts das Weibchen, erkennbar an den schwarzen Punkten)

 Ich habe gleich fotografiert und entdeckte erst später, dass mir eine Schwebfliege ins Bild geraten war. Das gab dem Motiv eine ganz neue Perspektive, nämlich die der Schwebfliege.

Gedanken dazu finden Sie in dem kleinen Gedicht.“

Foto und Text: Karl Josef Freischem

Es trafen sich von ungefähr

zwei Schmetterlinge, Sie und Er,

auf einem Nessel – Blatt im Wald

zu angenehmem Aufenthalt.

Da schwebte eine Fliege, kess,

im chic gestreiften Wespen-Dress,

hinzu und summte ganz betroffen:

„Bin ich vom Tau besoffen?!

Ein Schmetterling! Das seh´ ich wohl,

ein Weißling, von der Gattung ´Kohl´.

Doch der hier ist ein Phänomen!

Denn diesen kann ich doppelt seh´n!“

Worauf die kleine Fliege nur

noch naschte an Kamille pur.

Die Schmetterlinge, nach der „Pflicht“,

verloren sich im Sonnenlicht.

Karl Josef Freischem

Vielen Dank dafür, das ist wirklich sehr amüsant!

Beitrag 4:

Ihr wisst, dass wir einen Brief an die Deutsche Bischofskonferenz geschrieben hatten, aufgrund der neuen Instruktion des Vatikans, dass nur ein Pfarrer und nicht ein Team einer Pfarrei vorstehen darf. Dieser Brief ist auch als Leserbrief u.a. im „Paulinus“ erschienen.

Daraufhin erhielten wir die folgende nette Mail von Dr. Joachim Hölle-Gindorf aus Trier, für die wir uns ganz herzlich bedanken!

Er schrieb:

„Damit Sie wissen, dass auch andere wie Sie denken (Den Glauben kann uns niemand nehmen), sende ich Ihnen in der Anlage meinen Leserbrief zum selben Thema (…) in der heutigen Ausgabe von „Christ in der Gegenwart“ kam er sogar als eigener Artikel und das Foto im Titelbild. (…) Sie dürfen ihn, wenn er gefällt, auch gerne bei den Beiträgen auf der Homepage aufnehmen.

Liebe Grüße, wir sind alle in einem Boot,

Joachim Hölle-Gindorf“

Foto und Text: Dr. Joachim Hölle-Gindorf

Die profanierte Kirche Christi Himmelfahrt in Trier-Ehrang wurde verkauft. Von ursprünglich drei Kirchen im Stadtteil ist nur noch eine übrig geblieben. Nach dem Willen der Pfarrei werden in dem ehemaligen Kirchengebäude Wohnungen für sozial Bedürftige gebaut.

Gedanken zu diesem Foto:

(M)ein Alptraum:

Noch ist die Hierarchie im Altarbild zu erkennen. An der Spitze der Hohepriester, in der Reihe darunter die Apostel, alles gestandene Männer. Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit? Sie stehen aufrecht und trotzen dem Untergang. Das Haus um sie herum, einst Tempel, Heimat und Wohnstatt für viele, steht in Trümmern. Die Bänke fehlen, die Decke liegt zerschlagen auf den Steinfliesen. Ein Rest des Altares ist noch zu sehen. Das ehemalige Gotteshaus Christi Himmelfahrt ist für mich ein Symbol für den momentanen Zustand unserer Kirche, in Ehrang, in unserer Stadt Trier, in unserem reichen Land.

Und wir feiern jeden Sonntag Auferstehung? Unsere Kirche kommt mir vor wie ein Grab, aus Angst vor Veränderung sind Türen und Fenster verschlossen. Man hat einen großen Stein vor das Tor gerollt. Die Glocken sind verstummt. Man könnte ja jemanden aufwecken aus dem Schlaf der Gerechten. Einige Mutige versuchten Licht in das Dunkel zu bringen. Sie erhoben sich, träumten von der Pfarrei der Zukunft. Sie haben „Herausgerufen“ aus dem hohlen Grab, aber die Hoffnung war umsonst (so auch bei mir).

Was, ihr wollt aufstehen? Das klingt nach Veränderung, nach Revolution. Nein das wollen wir nicht. Das Wichtigste in unserer Kirche ist die Wandlung! Aber alles soll so bleiben wie es ist (Lothar Zenetti). Auferstehen? Dann müsste man sich ja bewegen.

(M)eine Vision:

Sieht die ehemalige Kirche in Trier-Ehrang nicht aus wie nach einem gewaltigen Erdbeben? Als hätte der Blitz eingeschlagen! Der Engel des Herrn hat den Stein vor dem Grab weggewälzt. Er war wirklich schwer. Seither klafft in der Rückwand der Kirche ein Loch, so groß, dass ein Bagger problemlos hineinfahren kann. Vor Furcht lagen die wenigen Wächter der Tradition wie tot vor dem Grab. Als hätte es nicht gereicht, ist auch noch das schützende Dach der Kirche eingestürzt. Endlich Licht im Dunkel, die strahlende Sonne durchdringt den Staub.

Eigentlich ist es zum Fürchten, aber der Engel des Herrn beruhigt uns: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Jesus ist auferstanden, wie er euch gesagt hat. Kapiert ihr das denn immer noch nicht? Er ist von den Toten auferstanden und siehe, er geht euch voraus nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen.

Galiläa ist nicht hinter in einer engen, dunklen Kirche, nicht in einem verschlossenen Tabernakel. Galiläa ist nicht hinter den hohen Mauern des Vatikans. Würde Jesus in Rom die Heilige Schrift auslegen würde man ihn wohl nicht mehr kreuzigen, aber exkommunizieren allemal. Galiläa ist draußen in Ehrang, in Trier, in Deutschland, in der ganzen Welt.

Wenn wir Jesus in Galiläa treffen wollen, bedeutet das Aufbruch, Wanderschaft (auch das hat mit Wandlung zu tun), auch Suche nach dem richtigen Weg, Zweifel, Sackgassen. Es hat in jeden Fall mit Bewegung zu tun. Aber auch mit Erinnerung an sein göttliches Vorbild, seine heilenden Hände, seine Nächstenliebe. In Galiläa werden wir ihn finden, im Angesicht unseres bedürftigen Bruders, unserer kranken Schwester, eines hungrigen Kindes.

Christus ist wahrhaft auferstanden. Gesprengt sind die Fesseln des Grabes. Der Himmel steht ihm offen. Mit allen Frauen und Männern, die guten Willens sind. Halleluja.

Danke

!

Beitrag 5:

Foto: Ulla Schmitt

Das ist ein Hinweis auf den Jakobsweg in den Thürer Wiesen Richtung Mayen, das schöne Kreuz steht auch da – und die Wasserbüffel kann man sehen!

Vielen Dank auch dafür! Die Sonnenstrahlen als Wegweiser finde ich besonders schön.

Beitrag 6:

Den folgenden interessanten Text von Teresa von Avila, die von 1515-182 lebte, fand Annemie Ulrich:

Beitrag 7:

Morgen- und Abendstimmungen

Morgenstimmung am Laacher See
Abendstimmung über dem Sinziger Marktplatz
Abendstimmung über der Pfarrkirche Oberzissen

Vielen Dank für die vielen Beiträge!

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 23.08.2020 ab 09.30 Uhr und dann jederzeit

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Mittwoch, 12.08.2020 Schönes…

 

Schönes, Wärmendes, KÜHLENDES, Menschliches, Nachdenkliches …

nicht nur in Zeiten von Corona

 

Rosenfrosch am Rodder Maar

Foto: Wilfried Freischem / So könnte es heute auszuhalten sein

 

 

Beitrag 1:

Auf unseren Leserbrief hin, haben wir einen lieben Brief aus Adenau von

Herrn Franz Weber bekommen:

 

Brief - Franz Weber, Adenau

Sehr geehrte Frau Ulrich und Frau Neißner! Sie haben in der RZ einen sehr guten Leserbrief zum Besten gegeben! Ich möchten Ihnen meine vatikanisch-karnevalistischen Texte nicht vorenthalten und wünsche Ihnen viel Spaß dabei! Mit freundlichem Gruß, Franz Weber

 

Herr Weber hatte lange Jahre eine Bäckerei in Adenau, hier sein geistreicher Text:

 

Text - Hart aber fair von Franz Weber (1)

Text - Vatikan, ,männlich, von Franz Weber (2)

Lieber Herr Weber,

wir danken von Herzen für Ihre liebe Zustimmung und vor allem für Ihren Text! Wunderbar! 

„Kapitalorientierte Kommandozentrale“ ist nicht zu überbieten!

Wir wünschen Ihnen  „Gute Besserung“, wir wissen, dass es Ihnen gesundheitlich gerade nicht so gut geht. Sie sind in unseren Herzen…..! DANKE, dass Sie uns geschrieben haben!

 

Beitrag 2:

 

Einige von Euch wissen, dass ich den Pallottinern sehr verbunden bin.

Seit ca. 17 Jahren wirke ich in Vallendar im „Forum Vinzenz Pallotti“ bei Kursen mit.

Die Idee des Gründers dieser Vereinigung, des katholischen Priesters Vinzenz Pallotti, war es, dass

Laien und Hauptamtliche den Glauben gemeinsam verkünden.

Was für eine Aktualität!

 

Der Pallottinerpater Michael Pfenning

hat vor einiger Zeit ein Interview gegeben und als einer der wenigen in der Kirche öffentlich auf aktuelle Fragen zur Kirche, Antwortenvon heute“ gegeben,

auch zum Priesteramt für Frauen.

Ihr findet das Interview, wenn Ihr den nachfolgenden Link anklickt:

 

Antworten des Pallottinerpaters Michael Pfenning zu aktuellen Fragen zur Kirche

 

 

 

Beitrag 3:

Foto - Dank Rosenherz MS

Das „Herz“ aus Rosen für eure Arbeit, die Beiträge und Bilder. Danke schön. (Margot Schäfer)

 

Danke, liebe Margot!

 

 

Beitrag 4:

 

Ein schönes Gemeinschaftswerk

folgt jetzt von den Brüdern Wilfried und Karl Josef Freischem:

Wer sagt: „Ich kann nicht!“, setzt sich selbst Grenzen. Denke an die Hummel! Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 qcm bei 1,2 Gramm Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.

Die Hummel weiß das nicht. Sie fliegt einfach.

(Autor: mir unbekannt)

 

Hummelsitz

Foto: Wilfried Freischem

 

Dazu habe ich (Karl Josef Freischem) folgendes kleine Gedicht geschrieben:

 

Unmöglich?

 

Unmöglich ist es, dass sie fliegt,

weil sie, die Hummel, zu viel wiegt.

Die Flügelfläche ist zu klein.

Wer fliegen will, muss leichter sein.

 

Doch unbekümmert fliegt die Hummel

zur nächsten Blüte mit Gebrummel.

 

Hummelflug

Foto: Wilfried Freischem

 

Vielen Dank an beide Brüder!!

 

 

Beitrag 5:

Diese Herz-Grüße kommen aus unserem Heckenbacher Ortsteil Watzel, der aus zwei Häusern besteht – und mindestens zwei Herzkartoffeln ❤ ❤

 

Foto - Herz Kartoffeln AS

Foto: Anke Schreiber / „Liebe ist überall, sogar im Kartoffelbeet. herzliche Grüße aus Watzel

 

Danke, dass Du diese HERZlichkeit mit uns teilst, liebe Anke!

 

 

Beitrag 6:

 

Dieses Kalenderblatt hat Annemie Ulrich geschickt – in Anlehnung an das kleine Video vom letzten Mittwoch, in dem drei Geschwister – eins davon mit Down-Syndrom – so unglaublich nett miteinander agieren und singen.

 

Text - Zusatzzahl AU

 

Annemie hat berichtet, dass sie demnächst Puppen mit Down-Syndrom für den Kindergarten anschaffen. Ein kleines Mädchen mit Down-Syndrom wird nämlich bald in den Kindergarten aufgenommen. Dann können die Kinder sich schon mal mit dem Thema auseinandersetzen.

 

Gemälde - Mädchen mit Down-Syndrom SN

Mischtechnik auf Leinwand, Stefan Neißner

 

 

„Kindergartenkinder sind ja grundsätzlich in solchen Dingen ziemlich unkompliziert und sehr tolerant. Wir haben da bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf jeden Fall ist so eine Puppe für das behinderte Kind eine Identifikationsmöglichkeit.“,

so Annemie Ulrich.

 

 

Foto - Downie Mädchen mit Brille SN

Mischtechnik auf Leinwand , Stefan Neißner

 

Da passt der von Julia Pütz eingesandte Text sehr gut …

 

Ich glaube,
dass ich sein darf,
wie ich bin
von Anfang an so gedacht,
so gewollt.

Meine Aufgabe ist es
zu entdecken und zu entfalten,
was angelegt ist;

anzunehmen, was ist,
auch wenn ich manches nicht verstehe;

einzustehen für das,
was ich zutiefst empfinde,
auch wenn es manchen nicht gefällt.

Ich will ehrlich sein zu mir selbst.
mir nichts vormachen
und mich nicht täuschen lassen.

Ich werde mich wehren
gegen alle,
die mir sagen, wie ich sein müsste,
und gegen alles,
was mich von meinem Weg abbringt.

Ich vertraue der Stimme tief in mir,
die mir immer wieder sagt:
Du darfst sein wie du bist.

Max Feigenwinter

Foto - Downie Junge mit Hut SN

Öl auf Leinwand, Stefan Neißner

 

 

Jetzt „müssen“ wir aber auch noch einmal das Lied als Abschluss zu diesem Beitrag hinzusetzen 🙂    Ich liebe es, nicht nur, wenn der kleine Bo „haaaaaaaaaa – py“ singt!

 

 

 

 

Beitrag 7:

 

Dorchen und Günter Klein waren bei einer Open-Air-Messe in Linz am Rhein, wo Pfarrer Lothar Anhalt seinerzeit hin gewechselt ist.

Die Messe war wunderbar organisiert und sehr gut besucht, schrieb Dorchen Klein.

 

Foto - Pfarrgarten Linz am Rhein DK

Altar im Pfarrgarten in Linz am Rhein / Foto: Dorchen Klein

 

Vielen Dank für alle Beiträge!!!

 

 

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 16.08.2020, ab 09.30 Uhr 

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen!

 

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!

 

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

.Mittwoch, 05.08.2020 Schönes …

Schönes, Wärmendes, Menschliches, Nachdenkliches …

nicht nur in Zeiten von Corona

 

Beitrag 1:

Mittlerweile fühlen wir uns in der Gemeinschaft des Morgenlobs so geborgen und zugehörig. Das ist ein Geschenk!

 

Eine Botschafterin

ist gewachsen

aus einem einzigen Samenkorn.

in unserem Garten.

 

Foto - Botschafterin PS

Foto: Pia Sonntag

 

Sie erstrahlt zur Zeit von Tag zu Tag mehr und gibt so viel Energie weiter.

Die Botschafterin ist eine Blume.

Die Sonnenblume.

Für mich ist sie ein schönes Symbol für das Wachsen, Aufblühen und Weitergeben.

Auch in unserer Gemeinschaft.

Wunderbar!

 

 

Beitrag 2:

 

Angelikas Enkeltochter Friederike (5) hat die Familie beim Grillen und anschließenden Lagerfeuer gemalt. Damit alle wissen, wie Angelika aussieht, erst einmal dieses Foto:

 

Foto - Angelika und Enkel

Familie Nowicki

 

Jetzt die Frage: Wo ist auf dem Gemälde Oma Angelika?

 

Foto - Angelika Gemälde Friederike (5)

Gemälde: Friederike (5)

 

 

Beitrag 3:

 

Gottes Töchter

sind Bäckerstöchter

die viel verstehen

von der Sorge

um das tägliche Brot

 

Sie nehmen den Sauerteig

des Gottesreiches

mischen und kneten es

kraftvoll und geduldig

in den Teig des Lebens

bis alles durchsäuert ist

 

Es ist der Sauerteig

einer Schwester

seit Jahren gebückt

über die Pflege

im Hospiz der Sterbenden

 

Es ist der Sauerteig

einer Verlassenen

die ihrem Mann in der Fremde

der am Boden liegt

noch eine Chance gibt

 

Es ist der Sauerteig

einer Mutter

mit ihrer täglichen Not

um ihr kleines großes Kind

und seine kranke Seele

 

Es ist der Sauerteig

einer Kollegin

die ihre Arbeit fortsetzt

trotz der Missachtung

als Frau dieser Kirche

 

Es sind deine Sorgen

und deine Mühe

ja gar dein Schmerz

die dem Brot des Lebens

seinen Geschmack geben

Tochter Gottes

 

 

Im Sauerteig

der Töchter Gottes

mischen sich Arbeit und Ohnmacht

Mühe und Tränen

in den Teig

für das tägliche Brot

und es gewinnt den Geschmack

nach Gerechtigkeit und Liebe

 

 

Dein Brot

Bäckerstochter

Gottes Tochter

warm und duftend

gegen den täglichen Hunger

wird beim Teilen und Brechen

das An-brechen

des Gottesreiches sein

schon heute

 

Zu Matthäus 13,33

katharina

 

 

 

Beitrag 4:

Heute bin ich durch das Felsenmeer (Anmerkung: auf dem Felsenberg im Vorderen Odenwald oberhalb von Lautertal-Reichenbach) geklettert. Das ist gigantisch. Ich hatte mir das ja schon toll vorgestellt, „in echt“ ist das ein Naturschauspiel, wenn man als kleiner Mensch durch diese urzeitlichen Brocken klettert. Die Fotos geben das nicht wirklich wider.

Hier liegt auch eine Säule, die für den Trierer Dom bestimmt war. Leider hat mein Akku da gestreikt und ich habe kein Foto.

Sie hat in etwa die Größe wie die vor dem Dom in Trier.

 

(Amerkung: Im Hintergrund sieht man einen Menschen im Vergleich zu den Brocken)

 

Foto - Felsenmeer

Foto und Grüße von: Annemie Ulrich

 

Das ist die Säule, die für den Trierer Dom bestimmt war, ich habe das Foto im Internet gefunden.

 

Foto - Säule Trierer Dom

 

 

 

Beitrag 5:

 

(…) Danke (…) für eure unverzagte unermüdliche Bereitschaft, das Kirchencafé lebendig zu erhalten.

Auch für die Art und Weise, dass die Gemeinschaft im Glauben an Jesus

alle Menschen guten Willens

einbezieht. Und für eure klugen Worte und Bilder.

 

 

Danke für die liebe Rückmeldung!

 

 

Beitrag 6

 

Ihr erinnert Euch:

Wir hatten einen Brief an die Deutsche Bischofskonferenz geschrieben, weil der Vatikan eine Instruktion (Schon das Wort „Instruktion“ klingt nach wenig „Spielraum“) erlassen hat.

Vorgeschichte und unser Brief an die Deutsche Bischofskonferenz

Nachstehend findet Ihr die Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf unseren Brief…

 

 

„Sehr geehrte Frauen Neißner und Ulrich,

ich danke Ihnen für Ihr Schreiben, dass Sie am 28.07.2020 u.a. an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gerichtet haben. Bitten haben Sie Verständnis, dass Bischof Dr. Bätzing nicht jedes an ihn gerichtete Schreiben persönlich beantworten kann. Ich wurde gebeten, Ihnen zu antworten.

Ich danke Ihnen für Ihr vielfältiges Engagement in unserer Kirche, wie Sie es in Ihrem Brief aufführen. Dabei scheint mir beim Blick auf die Homepage Ihres Kirchencafés, dieses ein Ort zu sein – ich kenne es ja nicht persönlich –, der Menschen außerhalb unserer Kirche erreicht und zusammenführt. Die Instruktion betont gerade zu Beginn, wie wichtig es ist, dass Kirche nach draußen geht und sich dabei besonders den Armen zuwendet. Wie Sie sicherlich durch die verschiedenen kirchlichen Medien entnommen haben, haben sich einige Bischöfe kritisch mit der Instruktion auseinandergesetzt und verschiedene Aspekte betont und kritisiert. Sie werden sich mit der Instruktion auch auf ihrer nächsten Versammlung im August befassen.

Sie erwähnen in Ihrem Schreiben auch den Synodalen Weg, der fortgeführt werden wird, wie die Präsidenten hervorgehoben haben.

Ich danke Ihnen für Ihr Engagement und wünsche Ihnen gesegnete Sommertage.

Mit freundlichen Grüßen

Paul Metzlaff“

Geschäftsführer der Kommission für „Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste“

Bereich Pastoral

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

 

 

Ich hatte mich zu dem Thema mit meinem Onkel,

Prof. Dr. Heinz-Günther Schöttler,

darüber ausgetauscht, der katholischer Priester ist, und der uns darin bestärkt, auf dem von uns eingeschlagenen Weg, weiter zu machen.

Seine Antwort war dann doch um einiges gehaltvoller als der obige Antwortbrief:

Er verwies mich in diesem Zusammenhang darauf,

dass wir als Getaufte und Gefirmte weder Erlaubnis noch Bestätigung durch kirchenoffizielle Stellen brauchen,

was er zum Beispiel mit dieser Bibelstelle im Johannesbrief aufzeigte:

1 Joh 2 (20) Und ihr, ihr habt die Salbung (chrῖsma) von dem Heiligen ( sc. Gott oder Christus), und so seid ihr alle Wissende. […]

(27) Für euch alle gilt: Die Salbung (chrῖsma), die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch. Und ihr habt es nicht nötig, dass euch irgendjemand belehrt,

vielmehr ist alles, was seine Salbung (chrĩsma) euch lehrt, wahr und keine Lüge; bleibt in ihm, wie sie [ sc. die Salbung] es euch gelehrt hat.

Wer sich für die Ausführungen im Brief meines Onkels,

Prof. Dr. Heinz-Günther Schöttler an mich – letztendlich aber an uns alle – interessiert, findet im folgenden Link den kompletten Text dazu:

 

Text – Prof. Dr. Heinz-Günther Schöttler Getaufte und Gefirmte

 

Lieber Heinz-Günther,

von Herzen DANKE, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, so ausführlich zu antworten!!

 

Beitrag 7:

 

Foto - Schnecke rot weiß

abfotografiert von einem Foto von Angelika Fuchs

 

Das Foto machte ich kürzlich auf einem Friedhof nach einem Regenschauer. Weil die Farbe des Schneckenhauses so ungewöhnlich bunt ist, musste ich sie natürlich sofort fotografieren, schrieb mir Angelika Fuchs.

 

 

(Anmerkung von mir: Ich weiß nicht, ob ich diese Schneckenart nur nicht kenne, aber wurde diese vielleicht angemalt?)

 

 

Beitrag 8:

 

Abschließend darf ich noch auf einen Podcast für Angehörige verweisen.

Unsere Töchter Amrei Neißner (Sozialpädagogin) und Miriam Neißner (angehende Psychologin) sowie der Psychologe Andreas Knechtges erzählen in der Vorstellungsfolge, wer sie sind und wie sie auf die Idee zu diesem Podcast kamen:

 

„Angehörige – sind wir das nicht alle?

Ja. Und doch ist es manchmal eine ganz besondere Rolle.

Mit unserem Podcast möchten wir Angehörigen von Menschen, die mit einer Krankheit oder Behinderung leben, eine Stimme und ein offenes Ohr schenken.“

Wir freuen uns, wenn ihr reinhört:

https://anchor.fm/nebendir/episodes/Neben-Dir—Vorstellung-des-Projekts-eem1lk

 

Neben Dir – der Podcast für Angehörige

 

(Anmerkung von mir: Ich finde diese Idee sehr schön, da wir seinerzeit bei der Pflege unseres Vaters, die uns gerade im letzten Jahr oft an unsere Grenzen brachte, uns häufig nach Hilfe gesehnt haben)

 

 

Beitrag 9:

Auch in dieser Familie gibt es „Angehörige“, wenn auch in dieser Situation alles sehr, sehr SONNIG ist 🙂

Lydia singt für ihren kleinen Bruder Bo, der mit dem Down-Syndrom geboren wurde,

„Du bist mein Sonnenschein“

Das Wort „glücklich“ – „happy“ singt Bo immer selbst ❤

 

 

 

Vielen, vielen Dank für die schönen Beiträge, Ihr Lieben!!

 

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 09.08.2020 ab 09.30 Uhr (und dann jederzeit) mit dem MORGENLOB

von, mit und für begeisterte Menschen

 

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Mittwoch, 29.07.2020 Schönes ….

Schönes, Wärmendes, Nachdenkliches, Menschliches, Unglaubliches …

 

Beitrag 1a:

Unsere Organistin Monika Bojanowski schickte gestern viele Grüße aus Goslar-Hahnenklee im Harz, von der einzigen (Holz-)Stabkirche Deutschlands. Eine Besonderheit ist ihre Glockenorgel, die Töne werden durch 49 Glocken erzeugt.

Na, wenn das nicht zu unserem wöchentlichen Glockengeläut passt!

Im Internet fand sie dieses Video dazu:

 

Und diese schönen Fotos, mit stahlblauem Himmel, hat sie dann auch noch geschickt:

Foto - Harz MB

Foto: Monika Bojanowski

Foto - Harz 2 MB

Monika Bojanowski

 

Danke, liebe Monika, das ist besonders… !

Wir wünschen allen viel Spaß beim Liederraten 😀

 

 

Beitrag 1 b:

Dank auch an Dorchen Klein, die uns ebenfalls

Glöckchen schickte!

Foto - Glockenblume DK

Foto: Dorchen Klein

 

 

Beitrag 2:

Martina Arendt, die oft am Wochenende arbeiten muss, freute sich, dass endlich mal jemand anderes am Sonntag die Arbeit tat und sie nur zuschauen durfte …

Foto - Anderen bei der Arbeit zusehen MA

Foto: Martina Arendt

 

Sehr schön, liebe Martina 🙂

 

Beitrag 3:

Ihr erinnert Euch selbstverständlich! Wir hatten diese Komposition eines Spatzenliedes und Raben, die es nachsangen …

Foto - Spatzen im Gitter WF

Foto: Wilfried Freischem

 

 

Krähengesang

Foto: Wilfried Freischem

 

JETZT wurde tatsächlich eine weitere Strophe komponiert!

Die Tauben-Strophe, schaut selbst …

 

Foto - Tauben 2 FBG

Foto: Franz Bodo Gerono

 

DANKE, lieber Bodo, das ist sehr herzerwärmend 😀

 

 

Beitrag 4:

Eine kleine Begebenheit von Wilfried Freischem

Das Blatt

Es ist so die Zeit, in der der Haselbusch die Erde golden stäubt, die Amsel den Gesang der Sterne ablöst und Bäume ihre ersten Blätter, jugendlich grün,  an ihre Äste hängen.

Ich sitze an einem dieser Lenztage an einem See. Eigentlich ist es kein richtiger See, eher ein Teich, ein kleiner Teich, gesäumt von Erlen und Haselhecken. Leise spielt der Wind mit dem kleinen Wasser und die aufgehende Sonne lässt in ihrem Rot kleine, fröhlich tanzende Wellen glitzern und in allen Farben der Schöpfung strahlen.

Allein mit dem Kräuseln des Wassers gibt sich Zephyr, der Windgott, nicht zufrieden. Über mir zaust er auch noch die Äste mit ihrem  jungen Grün, weht sie zueinander, zart und liebevoll berühren sich die Äste benachbarter Bäume, gibt es doch nach dem langen Winter, von Baum zu Baum so manches zu erzählen.

Bei diesem lebhaften hin und her, keiner hat es gewollt, löst sich ein noch junges Blatt, frühlingsgrün, von einem der Äste, wippt, und dreht sich zur Melodie und zum Spiel des Windes. Langsam ganz langsam senkt, ja tanzt dieses noch so junge Blatt dem Wasser, dem Element allen Ursprungs, entgegen, bis es Zephyr sanft wie ein Flausch aufs Wasser setzt.

Zaghaft zuerst, segelt es, ja schwebt von einer bunten Welt in die andere.

Ein paar Fotos mache ich dann noch von diesem kleinen mutigen vergangenen Leben wie es da einem anderen Bunt, einem anderen Sein, entgegen strebt.

Ein Leben, auf das auch ich hoffe, auch wenn ich es jetzt noch nicht in seiner ganzen Größe  begreife, aber ahnen, hoffen, ja, vertrauen kann.

Der junge Tag hat sich an diesem  Morgen auf seinen Weg gemacht. Immer noch sitze ich da am Ufer des kleinen Wassers, längst ist das kleine grüne Blatt aus meinen  Augen geweht.  Was so früh aus dem Hier gerissen wurde und nicht in seinem Herbst welken darf, aber auch nicht am  Boden zertreten wird.

Die Zeit ist vergangen, über die Jahre sind an den Ästen der Bäume nicht zählbare Blätter gewachsen und wieder vergangen.

Wenn ich heute an den kleinen Teich komme, sehe ich immer noch dieses kleine Blatt wie es da, wo die Zeit sich mit dem Ewigen verbindet, verweht und in meinem Innern eine starke Hoffnung und Zuversicht auf das Kommende verspricht.

 

grünes Blatt

Erinnerung und Foto: Wilfried Freischem

 

Danke, für diese Gesamtkomposition, Wilfried!

 

Beitrag 5:

Ihr wisst aus der Presse und aus dem Morgenlob vom letzten Sonntag,

dass der Vatikan dieser Tage die Laien „zurückgepfiffen“ hat.

Zur Vorgeschichte

Das ist allerdings keine weitere Strophe des obigen Vogel-Liedes, sondern die Realität.

 

Annemie Ulrich und ich (Anja Neißner)

haben daraufhin privat gemeinsam eine Mail an die Deutsche Bischofskonferenz versandt. Viele der Bischöfe wehren sich ebenfalls gegen die Instruktionen des Vatikans.

Nachfolgend findet Ihr unsere Formulierung, somit seid Ihr auf dem aktuellen Stand. Eine Kopie ging an die Pfarrbüros Ahrbrück und Altenahr, das Dekanat Ahr-Eifel sowie das Bistum Trier.

 

„Sehr geehrter Herr Bischof Bätzing, sehr geehrter Herr Bischof Ackermann,

sehr geehrte Herren Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz,

mit anfänglichem Entsetzen, und sich daraus entwickelndem Mitleid, haben wir die neuen Instruktionen des Vatikans zur Kenntnis genommen, die wir einerseits als einen Schlag ins Gesicht aller motivierten Laien wahrnehmen, andererseits aber auch als einen Beweis dafür sehen, wie materiell und realitätsfern das Denken der römischen Kirche ist.

Hier geht es nicht mehr im Geringsten um gemeinschaftlich gelebten Glauben. Hier geht es nur um eins: Sorge um das vorhandene Geld und Macht. 

Wir sind überzeugte Christinnen an der Basis. Seit unserer Jugend setzen wir uns mit viel Herzblut und Engagement auf vielfältige Weise in unseren Pfarreien ein und gestalten das kirchliche Leben vor Ort aktiv mit. 

Als Befürworterinnen des synodalen Weges waren wir voller Hoffnung, im geschwisterlichen Miteinander, verheißungsvolle Schritte in die Zukunft wagen zu können, die Erneuerung der Kirche gemeinsam zu gestalten und dabei die Realitäten in den Gemeinden im Auge zu behalten. Wir haben viel Freude, Zeit und Kraft investiert. 

Wir appellieren an alle Verantwortlichen der deutschen Kirche,

gehen Sie mutig den angefangenen Weg mit uns weiter, bleiben Sie Ihrer Linie treu und lassen Sie uns gemeinsam diesen Weg konstruktiv weiter gestalten, anderenfalls bleiben uns letzten Endes mit der jetzt aufgezeigten Perspektive wohl nur noch der Bruch und das Abwenden von der Kirche. Dann würden wir uns außerhalb der Kirche neu organisieren. Seit Corona tun wir dies ohnehin schon virtuell.

Wie auch immer – während die römische Kirche sich weiter ihren Machtspielchen hingibt, feiern wir weiter empathisch, ALLE einladend, gemeinschaftlich und begeistert Gottesdienst. 

Sollte die römische Instruktion bei uns tatsächlich umgesetzt werden, kündigen wir bereits jetzt an, dass wir sämtliche Ämter als Vorsitzende der Pfarrgemeinderäte Heckenbach und Hönningen sowie als Mitglieder im Pfarreienrat Altenahr niederlegen werden; denn für aufgeklärte, demokratische Menschen ist die katholische Kirche dann nicht mehr ernst zu nehmen, sondern nur noch bedauernswert zu belächeln.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Neißner und Annemie Ulrich“

 

Über eine eventuelle Reaktion werden wir Euch natürlich ebenfalls informieren.

Wir machen auf jeden Fall weiter.

Die Frage ist wo…. Diese Seite ist schon mal ortsungebunden und sollte es zukünftig nicht möglich sein, den bisherigen Weg vor Ort weitergehen zu können, weil die Kirche nicht einlenkt, dann finden wir auch einen anderen schönen Ort, um Gottesdienste zu feiern.

Gott ist da auch ganz ortsungebunden unterwegs.

 

Beitrag 6:

EURE STIMMEN

„(…) das heutige Morgenlob berührt und bereichert mich wieder in einer Intensität, wie ich sie seelisch in einem Gottesdienst niemals erfahren durfte (…)“

„(…)Ganz herzlichen Dank, für diese superschönen Beiträge. Bei mir geht nichts mehr ohne Morgenlob, und ohne die Mittwochs- Beiträge. ich brauch das Alles um abschalten zu können. Es ist für mich eine Oase im Alltag. Dem ganzen Team sage ich Danke. Ich freue mich schon auf das kommende Morgenlob am Sonntag. (…)“

„(…) wir haben starken Anteil genommen (Anm.: am Tod von Jan Weber) und einmal mehr gespürt, dass wir alle zu einer großen Familie gehören, es ist nicht vorstellbar, einen Sohn zu verlieren oder einen Geliebten. Eure Gemeinde ist da für die Angehörigen, welch ein unermesslicher Trost (…)“

„(…) Es ist so etwas grenzenlos Wertvolles für mich in meinem Glauben! Und es zermürbt jedes Herz irgendwann, wenn man nicht angenommen wird in der „Chefetage in Rom“ oder bei den Herren, die meinen das alleinige Sagen zu haben. Dabei sind wird doch eine Gemeinschaft, ohne die jedem einzelnen im Glauben etwas fehlt.“

„(…) wie traurig (und toll für diesen gelungen Beitrag zugleich) ist es, dass jede Zeile der Kabarettistin den Nagel auf den Kopf trifft (…)“

„(…) auf den Vatikan können wir nicht warten (…)“

“ (…) von Herzen danke für das Erwähnen und das Annehmen der Homosexuellen (…)“

 

WIR DANKE FÜR JEDE RÜCKMELDUNG … WUNDERBAR …

Ja! Wir sind EINE Gemeinschaft!

 

 

Beitrag 7:

Nach dem letzten Morgenlob, in dem wir das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ gehört haben, kam der Wunsch auf, auch die folgende Version hier noch einmal zu hören. Das ist eine schöne Idee und die Zusage, von guten Mächten wunderbar geborgen zu sein, ist in der jetzigen Situation ebenfalls tröstlich.

Vielen Dank für den Vorschlag, liebe Anna:

 

Abschließend

ganz lieben Dank an alle, die für heute etwas beigetragen haben, die, die es gelesen haben, VOR ALLEM die, die sich darüber freuen und die, die uns Mut gemacht haben, dass wir uns zu Wort melden auf die Instruktionen aus dem Vatikan.

 

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 02.08.2020, ab 09.30 Uhr mit dem Morgenlob

von, mit und für begeisterte Menschen

 

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!

 

 

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

 

 

Foto: Wilfried Freischem

Mittwoch, 15.07.2020 Schönes …

Hallo liebe Kirchencafé-ler!

Hereinspaziert in die heutigen Mittwochs-Beiträge …

 

Ein wahres Glück,

denn diese Beiträge sind wieder mal sehr unterschiedlich und inspirierend und doch finden sie und fügen sie sich zusammen.

 

Foto - Tür Kloster Steinfeld JP

Tür im Kloster Steinfeld / geöffnet und fotografiert von Julia Pütz

 

Wir beginnen – wie schon so oft – mit Glockengeläut,

allerdings diesmal mit einer originellen Einsendung von Erwin Salditt, der dieses Glockengeläut in einem Gedicht von Christian Morgenstern entdeckt hat und mich darauf aufmerksam machte.

Wegen der Urheberrechte ist alles verlinkt – zu youtube und zum Text des Gedichtes

Hört und schaut es Euch doch einmal an:

 

 

Beitrag 1:

Ein Glockenton fliegt durch die Nacht ….

 

 

Hier findet Ihr den Text zum Lied/Gedicht, bitte unbedingt auch lesen:

Gedicht – Text von Christian Morgenstern Bim – Bam – Bum

 

Von Herzen danke dafür, lieber Erwin, das Glockengeläut hätte sonst gefehlt!!!

 

 

Beitrag 2:

Von Julia Pütz erhielt ich das einladende Foto der Türe oben und dieses wunderschöne Foto einer Schnecke, die sie bei einem Aufenthalt im Kloster Steinfeld entdeckt hatte:

 

Foto - Schnecke JP

Foto: Julia Pütz

 

Dabei fiel mir etwas ein: Zum einen hatte ich kürzlich bei einem Rundgang um den Laacher See gegen Ende der Runde in der Nähe der Obstbäume viele, viele Schnecken gesehen, schaut doch einmal, wie viele Ihr entdecken könnt. Es gibt keine richtig oder falsch, ich weiß es nämlich selber nicht …

 

Foto - Schnecken-Suchbild AN

Foto: Anja Neißner

 

Zum anderen fiel mir wieder ein Buch ein, das ich gelesen habe. Der Titel lautet

„Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“.

Es klingt vielleicht nicht so, als müsse man/frau es unbedingt lesen, aber es hat mir einfach gut gefallen und so möchte ich es hier gerne einmal vorstellen.

Die Kritik/Inhaltsangabe des Deutschlandfunks Kultur dazu beginnt so:

Die Biologin und Journalistin Elisabeth Tova Bailey ist schwer krank und an ihr Bett gefesselt. Als eine Freundin ihr eine Blume mit einer Schnecke daran mitbringt, taucht sie in eine Welt der Langsamkeit und schreibt ein betörendes Buch, in dem man auch noch viel über die klebrigen Tiere erfährt. Mit 34 Jahren wird die amerikanische Biologin und Journalistin Elisabeth Tova Bailey krank. Ein gefährlicher Virus ungewisser Herkunft zerstört ihr vegetatives Nervensystem und bringt sie mehrfach an den Rand des Todes. Über eine lange Zeit ist sie so geschwächt, dass sie sich im Bett kaum von einer Seite auf die andere drehen kann. Eines Tage bringt ihr eine Freundin ein am Waldrand ausgegrabenes Ackerveilchen. Auf dem Wege hat sie noch eine Schnecke aufgelesen und sie unter die Blätter der Pflanze gesetzt. (…) „

Wenn Ihr den folgenden Link anklickt, kommt Ihr zur kompletten Buchkritik:

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

Die Buchkritik endet mit den Worten:

„Gänzlich ohne angestrengt schürfenden Tiefsinn, erzählt uns Bailey, was wir an Leben verpassen, wenn wir uns in den verwirrenden Ablenkungen des modernen Alltags verlieren. An welcher Innigkeit wir in der ewigen Eile achtlos vorbeigehen könnten.

Ein betörendes Buch übers Innehalten und über die Schönheit achtsamen Wahrnehmens.“

 

 

Dazu passt doch auch irgendwie schon wieder ein Lied, das Monika Bojanowski für diesen Mittwoch vorgeschlagen hat.

Es ist von Reinhard Mey und der Titel lautet:

„Ich bin“

 

Beitrag 3:

 

 

 

 

Beitrag 4:

Richtig nette Stimmen von Euch zum letzten Morgenlob

 

“ (…) ´war fast zu spät am Bahnhof, weil ich das Morgenlob so lange angeguckt hab. Richtig schön wieder. Auch mit den Egli-Puppen, hat mir echt gut gefallen!“

 

„(…) heute habe ich tatsächlich das Morgenlob vermisst, ich komme mir vor wie eine Spinne, deren letzter Webfaden gekappt wurde, welcher mich verbindet mit meinen im Geiste Verwandten, obgleich ich doch nie einen eigenen Beitrag leiste, (…), allein das Glockengeläut berührt mich, (…), herrlich, wunderbar, (…) immer wieder Dank dafür“

„(…)War gestern wieder ein schönes Morgenlob. Danke.“

 

“ (…) Also mal ehrlich: hat Euer Kirchencafé nicht tatsächlich mehr von christlichem Zusammenleben als viele Gemeinden mit traditionellem Gemeindeleben? Ist es nicht eigentlich genau das, was Leben in der Gemeinschaft eigentlich aus macht? Ja, eine schöne Messe ist etwas Schönes. Wenn danach alle in alle Himmelsrichtungen verschwinden, scheint es manchmal ein bisschen, wie die Erfüllung einer Pflicht: und abgehakt. Naja. Ich glaube, das Kirchencafe kommt dem, was ich unter Leben in der Gemeinde verstehe, wesentlich näher. Schön, dass Ihr das geschafft habt. Und schön, dass ich zuhören und -sehen kann. (…)“

 

“ (…) Wie so oft in letzter Zeit gibt mir dann das Morgenlob soviel Anregungen zum Nachdenken und Weiterdenken. Ich bleibe immer wieder an den unterschiedlichsten Satzpassagen hängen und ich finde es bemerkenswert, was sich alles in einem auftut. Manchmal merke ich, ich würde mir gerne mehr Zeit dafür nehmen, aber dann wiederum ist es schon ein großes Geschenk, neue Impulse zu spüren.“ (…) Die nachfolgenden Anregungen/Gedanken gestern passten so sehr:

Ist nicht in jedem Menschen, in jeder Blume und jedem Tier, Einsendungen von Euch allen, die wir auf diese Seite gestellt haben, worin jemand etwas BESONDERES entdeckt hatte und das jemand UNS ALLEN zeigen wollte, wo jemand diese Freude mit uns teilen wollte, Gott durchgeschienen?

Wie die Fichten, von denen ich eingangs sprach, so scheint auch die Institution Kirche gerade zu vertrocknen. Sie lässt uns seit 16 Wochen ohne Fragen und ohne Antworten im Regen stehen – können wir deshalb plötzlich „wachsen“?

Wir erleben es gerade ganz intensiv. Lasst uns Gott nicht nur in den Kirchen suchen! ER ist überall, in jeder Zwischenmenschlichkeit, in jedem Zuhören, in jeder Rücksichtnahme aufeinander, in jeder liebevollen Geste und in jedem gemeinsamen Aushalten von Fragen.

Es bereichert mich sehr, das zu lesen und trifft es auf den Punkt (…)“

 

 

DANKE, EUCH ALLEN….!

 

Beitrag 5:

Am Sonntag war ich mit einer Freundin in Niederzissen spazieren. Irgendwann kamen wir zu einem Bildstock. Anne hat mir den Link dazu geschickt, was es mit diesem Bildstock auf sich hat:

 

Foto - Bildstock Niederzissen2

Foto: Anja Neißner

 

Bitte diesen Link anklicken, um weiter zu lesen

Der Wunsch und die Sehnsucht nach Frieden werden immer dann intensiver, wenn …….

 

 

Beitrag 6:

Unser lieber Freund der Familie, Franz Bodo Gerono, hatte folgende Gedanken:

 

 

Der GEIST GOTTES ist in Allem …

… er verleiht uns Licht und Flügel …

WIR Menschen vergessen oft, dass sie da sind …

… nicht nur in Frei – Zeiten …,

sondern gerade in den alltäglichen Routine-Zeiten sollten wir sie entfalten ..

statt sie zu konservieren, oder für den Urlaub zu verpacken…

einzumotten, einzufrieren, balsamieren oder sogar zu kompostieren…

dieses fundamentale, auch Schwerstes tragende Gefieder

besteht aus sehr vielen Federn …

Das Gleichgewichtsorgan und gleichsam Steuer unserer Flügel

ist die Liebe.

Das Herz – ein universell verbindendes Miteinander …

Dieses haupttragende Element schwingt und trägt in allen anderen Federn mit …,

„beflügelt“ sie.. auch die wichtigen, wesentlichen Schwingen …

Musik, Bildende Kunst, Literatur …,

die ebenfalls bis in die kleinsten Federchen wirken …

Flügel verstärken und zu stabilisieren… ist notwendig –

insbesondere in dieser Zeit der Verrohung, Selbstherrlich- & Beliebigkeit …

Nur die Licht gebende Kraft des Heiligen Geistes kann uns in einer Zeit der Egoismen und Respektlosigkeit stärken, die Trübnis einer Menschen- und GOTTES-unwürdigen Grundhaltung umzukehren.

Das Leben ist wundervoll …

lassen wir den Geist, das Licht wirken!

 

(Franz Bodo Gerono)

 

 

 

 

Beitrag 7:

 

Viele von Euch haben zu den Namen, die Familie Marienfeld bereits für das niedliche Fohlen überlegt hatte, weitere vorgeschlagen. Alle waren wunderschön.

Trotz alle dem ist die Wahl nun auf einen Namen gefallen, den die Familie bereits ausgesucht hatte, sie ist ihrem Geschmack somit treu geblieben.

Allerdings hat sie auch ein Versprechen abgegeben.

Wir bekommen immer mal wieder ein Foto für diese Seite geschickt um mitverfolgen zu können, wie sich

 

FANNI

 

die mit ihrer Mutter in Moselsürsch steht und deshalb nach der Moselsürscher Namensform von „Funny Girl“ bennant wurde 😉

weiterentwickelt.

 

Ich denke, das ist ein schöner Kompromiss.

 

Die Patenschaft übernimmt somit symbolisch das gesamte Kirchencafé – also wir alle 🙂

 

 

Foto - Fohlen F1 MM

Foto: Familie Haupt/Marienfeld

 

FANNI hat zwar keine Flügel, aber bereits jetzt unsere ganze Liebe ❤

 

Im Namen von Familie Marienfeld bedanken wir uns von Herzen für die vielen, schönen Namensvorschläge!!!!

 

 

Beitrag 8:

 

Beitrag 8 ist eigentlich gar kein Beitrag, sondern eher ein Hinweis.

Mein eMail-Postfach war die Tage voll und ich habe versehentlich allzu großzügig gelöscht. Dabei ist auch mein Verteiler für das Kirchencafé verschwunden.

Wer also heute nicht auf diese Mittwochs-Beiträge per Mail hingewiesen wurde, ist nicht mehr im Verteiler.

Ich denke zwar, dass Ihr nach über 16 Wochen auch alle so wisst, wo Ihr die Seite des Kirchencafés findet. Wer aber lieber immer wieder gerne mit einer Mail erinnert werden möchte und heute keine bekommen hatte, schickt mir einfach noch mal seine eMail-Adresse zu. Ihr findet meine eMail-Adresse unter „Kontakt/Impressum“.

Ich füge Euch dann wieder hinzu 🙂

 

Beitrag 9:

Fast wie Schnecken sind Labyrinthe…

Dieser schöne Hinweis kam letzte Woche und ist ganz bestimmt einen Ausflug wert!

Wenn Ihr auf die Seite über den unten angegebenen Link geht, lautet dort die Einleitung:

 

HEILSWEGE FÜHREN DURCH EIN LABYRINTH.
MANCHE BIEGUNG GEHT NACH AUSSEN UND
SCHEINT VON DER MITTE WEGZUFÜHREN
WER JEDOCH AUF DEM WEG BLEIBT,
ERREICHT SCHLIESSLICH DIE MITTE
UND ERKENNT AM ENDE,
DASS ALLE BIEGUNGEN UND WINDUNGEN
NICHTS ANDERES ALS WANDLUNGSPROZESSE
UNSERES LEBENS SIND.
(WILLIGIS JÄGER)

Foto Lavendel-Labyrinth Kastellaun im Hunsrück

 

 

Foto - Lavendel-Labyrinth

Foto: Angela Herkenrath

 

 

So fügen sich heute Schnecken, Labyrinthe, Windungen ….. zusammen

 

 

Beitrag 10:

 

Foto - Mutig JP

Gestaltung und Foto: Julia Pütz

 

 

Vielen Dank an Euch alle für die vielen schönen, nachdenklichen, wärmenden, menschlichen und tierischen Beiträge

und fürs Dabeisein !!!!!!!

 

 

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 19.07.2020, ab 09.30 Uhr, mit dem Morgenlob

mit, von und für begeisterte Menschen

 

 

Wir freuen uns schon sehr auf Euch!

 

 

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

 

 

Mittwoch, 08.07.2020 Schönes …

Seid alle herzlich willkommen!

Wir sind bereits mitten in EUREN Mittwochs-Beiträgen 🙂

Beitrag 1:

(von Andrea Engelfried)

 

Das Video ist ja wie für ein/unser Kirchencafé gemacht! Danke dafür!

 

 

Beitrag 2:

 

Unsere erste Zucchini-Blüte. Wir hoffen auf eine reichhaltige Ernte.

Foto - Zucchini-Blüte AS

Foto: Anke Schreiber

 

Sogar noch mit einem Insekt in der Mitte! Zucchini-Suppe und Honig 😀

 

 

Die Strahlen um die Mitte herum haben mich gleich an das Mandala aus dem Hönninger Kindergarten erinnert und prompt kamen Fotos von dort:

 

 

Beitrag 3:

Annemie Ulrich schreibt: Nach den Pilzen erobern Zwerge die Mitte des Mandalas.

Hier noch mal das Ausgangs-Mandala mit der Jesus-Kerze:

 

Foto - Das Wald-Mandala ist fertig!

Foto: Annemie Ulrich

 

Dann kamen die von Kinderhand selbst geschnitzten Pilze in die Mitte …

 

Foto - KiGa Wibbelstätz Pilze

Foto: Annemie Ulrich

 

… und jetzt diese farbenfrohen Zwerge …

 

Foto - Zwerge AU

Zwerge in der Mitte des Mandalas. Ein Pilz durfte bleiben. (Foto: Annemie Ulrich)

 

Erinnert Ihr Euch noch an Maskottchen Fritzi?

Viele Grüße von Fritzi. Er hat eine Schaukel bekommen. Die Seile haben wir aus Fasern der Brennessel gedreht.

 

Foto - Schaukel AU

Schaukel für das Maskottchen aus Fasern der Brennessel (Foto: Annemie Ulrich)

 

Wunderschöne „natürliche“ Ideen!!! Und alle sehen glücklich aus! DANKE!

 

 

Beitrag 4:

Und jetzt gibt es neue Fotos von unserem Lieblings-Fohlen ❤

Wie kann es nur so niedlich sein???

 

 

Foto - Fohlen F1 MM

Foto: Familie Haupt/Marienfeld

 

Foto - Fohlen F2 MM

Foto: Familie Haupt/Marienfeld

 

Foto - Fohlen F3 MM

Foto: Familie Haupt/Marienfeld

 

Foto - Fohlen F5 MM

Foto: Familie Haupt/Marienfeld

 

Und hier kommen Eure Namensvorschläge für das noch ungetaufte Fohlenmädchen mit

F

Ich schreibe sie alle noch ohne die Namen der Einsenderinnen und Einsender hin, damit nicht eine unbewusste Beeinflussung von Familie Marienfeld bei der Auswahl „geschieht“. Bei den meisten Namen wurde auch eine Begründung für die Wahl des Namens mitgeschickt:

 

Fina oder Fiona

Feli (Abkürz.v. Felicitas= Glück, Seligkeit)

Fleur (französich = Blume)

Florchen (niederländisch)

Freya (die Herrin, die Edle, Herscherin, Nordische Göttin der Liebe, Göttin der Wikinger, der am Wasser geborenen)

Flocke (wegen des weißen Fußes)

Florestine (weil der Vater Florestanus heißt)

Floriala

Fee (weil sie so zart ist)

Franziska (weil Franziskus der Patron der Tiere ist)

 

Liebe Marion, liebe Familie Marienfeld,

ich möchte nicht in Eurer Haut stecken… Alle Namen sind super-süß. Elf weitere Namen zu denen, die Ihr schon hattet – ELF hört aber nur mit F auf …

Wenn es einer dieser Namen werden sollte – der Name muss Euch schließlich auch noch gefallen – gibt es – wie versprochen – für die Namensgeberin/den Namensgeber eine Urkunde über eine Patenschaft von einem Jahr und einem monatlichen Foto, vergesst das nicht …

Vielleicht können wir von der Gewinnerin/dem Gewinner ja dann auch ein F (oto) von F …..   für diese Seite bekommen …..

Ich hoffe, dass die Entscheidung jetzt bald fällt!

 

 

 

Beitrag 5:

(von Ruth Henseler)

 

 

Foto - Clown RH

Eine beruhigende Zusage! DANKE!!

 

 

 

Beitrag 6:

 

Und am Sonntag sind unsere Tochter Amrei und ich einen Traumpfad gewandert, den Nette-Schiefer-Pfad in Trimbs

und da haben wir kurz vor dem Ziel auf einem Felsen diesen hübschen bemalten Stein entdeckt, der uns lächeln ließ:

 

Foto - Stein bunt AN

Foto: Anja Neißner

 

 

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 12.07.2020, ab 09.30 Uhr und dann jederzeit mit dem bunten Morgenlob

von, mit und für begeisterte Menschen

 

 

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

 

Foto - Herz schwarzweiß

Foto: Anja Neißner

Mittwoch, 01.07.2020 Schönes …

 

 

HERZLICH WILLKOMMEN

an diesem Mittwoch mit EUREN wunderbaren Beiträgen, die einige RÜCK- und AUSBLICKE beinhalten!!!

 

Ich möchte zu Beginn eine Kerze anzünden für einen Freund mit einer schwierigen Diagnose.

 

Kerze

 

 

Beginnen wir nun mit

 

Beitrag 1:

 

Foto - Spruch EK

 

 

Elke Krause hat nach dem Morgenlob eine nette Rückmeldung zusammen mit dem obigen Spruch geschickt:

„Es war wieder sehr schön. Muss sagen, mich bereichern Eure Texte sehr. Und ich bedaure es, nicht schon früher mich zugeschaltet zu haben. Aber es ist ja noch nicht zu spät. Drum möchte ich Euch den Spruch schicken, der trifft die Sache auf den Punkt.“

Danke, liebe Elke! Wie schön, dass Du ab JETZT dabei bist!

 

 

 

Beitrag 2:

 

Erinnert Ihr Euch? Das Spatzenlied?

Unsere Organistin Monika Bojanowski hatte es für uns nach den folgenden „Spatzen-Noten“ mit Herz und einem Augenzwinkern auf der Orgel gespielt:

 

Foto - Spatzen im Gitter WF

Foto: Wilfried Freischem

 

 

 

Wilfried Freischem hat sie dann erwischt…

 

die Krähen,

 

die das Lied heimlich am Rande eines Feldweges versucht haben nachzusingen.

Sie haben fleißig geübt – sogar mit Dirigent – und ihn dabei gar nicht bemerkt:

 

 

Krähengesang

Foto: Wilfried Freischem

 

Ich werde sie sobald wie möglich für einen der ersten Kirchencafé-Termine vor Ort anfragen!

 

 

 

Beitrag 3:

 

Danke für das wiederum einfühlsame „Morgen/Abend-Lob!! Was da an Details alles „rüberkommt“, ist schon ergreifend.

Gestern sind wir von unserer Woche Bayern zurückgekehrt. Wir haben (…) auch wunderschöne Momente in der Natur erlebt. Das Eintauchen in diese Natur ist immer sehr intensiv und schenkt immer wieder neue Impulse, Ideen, Wünsche und Klarheit! Immer wieder nimmt man viel mit. Und anknüpfend an das heutige Morgenlob war es wohl Fügung, dass ich in der Zeit in den Bergen immer wieder ein Lied im Kopf hatte, das ich öfter gesungen oder vor mich hergesummt habe: …

 

Foto - Himmel II PS

Foto: Pia Sonntag

 

„Der Himmel geht über allen auf,
Auf alle über, über allen auf,
Der Himmel geht über allen auf,
Auf alle über, über allen auf….“

 

Foto - Himmel I PS

Foto: Pia Sonntag

 

Ich füge drei Fotos bei, die ich dort gemacht habe und sie passen auch zum heutigen Morgenlob, finde ich!

 

Foto - Himmel III PS

Foto: Pia Sonntag

 

 

Danke, liebe Pia, für die tollen Fotos und die inspirierenden Gedanken!

Ich erlaube mir, das Lied, das Du erwähnt hast, noch hier einzufügen, für alle, die es vielleicht noch nicht kennen oder die, die es gerne noch einmal hören möchten. Versichern kann ich, dass es Ohrwurm-Potential hat. Das können auch alle meine lieben Teilnehmer*innen und Freund*innen des Besinnungswochenendes zum 1. Advent in Vallendar bestätigen.  Wir haben es noch gesungen/gesummt, als wir schon alle längst wieder zuhause waren.  Anja 🙂

 

 

 

 

 

Beitrag 4:

 

Beim letzten Morgenlob hatten wir das Lied „Jesus Christ you are my life“ unterlegt mit einem Video mit Bildern von Papst Johannes Paul II.

Dazu gab es zwei Reaktionen:

Dorchen und Günter Klein schickten mir  ein Foto, auf dem Günter Klein (applaudierend) zu sehen ist, als der Papst gerade vorbeifährt. Dorchen hat währenddessen ihrem Namen alle Ehre gemacht; sie war leider etwas zu klein, deshalb können wir sie nicht sehen.

 

 

Foto - Papst + Günter Klein

 

Auf meine Frage hin, wer denn das Foto gemacht habe, denn es musste ja von der anderen Straßenseite aufgenommen worden sein, schrieben sie mir:

„Neben dem Auto lief ein Fotograf vorbei. Wir haben das Studio gefunden, das Bild war unter der Nr. 8709 registriert. Das war im Jahr 2005, am Abreisetag sind wir in der deutschen Kirche und Friedhof links vom Dom gewesen um 6.30 Uhr. Von Kardinal Ratzinger haben wir die Kommunion bekommen. Sechs Wochen später war er Papst.“

 

Liebes Dorchen, lieber Günter, vielen Dank für Foto und Bericht! Wie gut für uns, dass Ihr so genau Tagebuch geführt habt! Ich bewundere immer alle Leute, die das tun!

 

 

Monika Bojanowski schrieb mir zum Evangelium und dem Video des Papstes noch:

„(…) war schon gespannt auf eure Gedanken im Morgenlob, zum Evangelium. 👍🏻👍🏻. Jetzt komme ich besser damit klar und habe für mich aus Annemies und deinen Gedanken einen Schluss gezogen. Gott ist der Ursprung aller Liebe bzw. Gott ist Liebe. Eine Liebe, die auf Eltern, Kinder, Partner „beschränkt“ wäre, ohne den Ursprung zu bekennen, wäre im Grunde, eine Liebe, die blind macht. Und das könnte auch schlimme Taten nach sich ziehen.
Außerdem mussten die Jünger, die damals ganz real für Jesu Sache in die Welt hinauszogen, das warme Nest der Familie oder Partnerschaft verlassen. Die Liebe zu Jesus musste vielleicht etwas mehr sein als zur Familie, sonst hätten sie es nicht gewagt.

Noch was. Ich hatte schon vergessen, was für eine menschenfreundlichen Papst wir mal hatten . Der war wirklich besonders.“

 

 

Beitrag 5:

 

Die Kinder des Kindergartens in Hönningen haben für ihr Wald-Mandala – Ihr erinnert Euch – sie hatten zuletzt die Jesus-Kerze darin angezündet –  …

 

Foto - Das Wald-Mandala ist fertig!

Foto: Annemie Ulrich

 

 

… aus Haselnuss-Zweigen Pilze geschnitzt und sie in die Mitte des Mandalas gestellt. Die Kinder haben beim Schnitzen richtig gut aufgepasst – keine Sorge! Das Bein des Jungen rechts ist nur eingeklappt.

 

Foto - KiGa Wibbelstätz Pilze II

Foto: Annemie Ulrich

 

Das ist das schöne Ergebnis:

 

Foto - KiGa Wibbelstätz Pilze

Foto: Annemie Ulrich

 

Eine gute Idee, die Mitte immer wieder neu zu gestalten!!

 

 

 

Beitrag 6:

 

Wildblumen-Samen-Ergebnisse

für unsere Küsterin Melanie Welter – sozusagen Blumen für den Nachttisch, damit das gebrochene Bein schneller heilt! Von einigen habe ich die Mitteilung bekommen, dass sie die Wildblumen-Samen in der Natur ausgestreut haben, wenn Du also mal irgendwann wieder gut laufen kannst, liebe Melanie, und bei Spaziergängen unterwegs Blumen blühen siehst, sind das ganz bestimmt DEINE!

 

 

Auch diese Fotos sind wieder nach dem Zufallsprinzip sortiert und bei jedem Öffnen der Seite werden sie anders angeordnet sein 🙂 

 

Beitrag 7:

Heute ist internationaler Witze-Tag!

Da müssen wir doch gleich mal ein bisschen über die Kirche lachen!!!!!

 

Foto - Witz !

 

Hahahihi

 

Foto - Witz II

 

und den Witz mit dem Enkeltrick mag ich auch  immer noch sehr 😀

 

Enkeltrick

 

 

Beitrag 8:

Wir haben am vorletzten Sonntag im Evangelium gehört, dass wir mehr wert sind als zwei Spatzen. Ob wir auch mehr wert sind als …. ?

Na, was meint Ihr?

Ich freue mich schon die ganze Zeit darauf, Euch das mitzuteilen:

Marion Marienfeld hat am 23.06.2020 wieder Nachwuchs bekommen. Vierbeinigen.

 

Nachdem ihre Stute erst nicht tragend wurde, hat es beim dritten Mal geklappt.

Das Warten hat sich gelohnt, denn

das Ergebnis ist unfassbar niedlich und schwarz.

 

Foto - Fohlen 1 mit Mutter Dolly

Stute Dolly mit ihrem neugeborenen Fohlenmädchen

 

 

Foto - Fohlen 1 MM

 

 

Das kleine Pferde-Mädchen braucht aber noch einen Namen!

 

Einen Namen mit

F

Warum mit F? Der Name des Pferdevaters (also in der Fachsprache des Hengstes) beginnt auch mit F. Dann ist das so.

Er heißt Florestanus.

 

Foto - Fohlen 2 MM

 

Ihr Lieben, schickt Ihr Vorschläge?!

Mädchen-Namen mit F

für ein famoses (P)Ferdemädchen ❤

 

Hier findet Ihr meine Kontaktdaten für die Namensvorschläge per Mail, SMS oder whatsApp

 

Wenn ein Name aus Euren Vorschlägen ausgewählt werden sollte,

bekommt die-/derjenige

ein Jahr lang monatlich ein Foto von F….. 

und eine Patenschafts-Urkunde

 

Ihr seid dann schließlich so etwas wie Patentante oder Patenonkel!

 

Folgende Namen wurden schon mal für das zarte kleine Wesen in den Ring geworfen:

Fortuna, Flora, Flicka und Fanni

 

 

Foto - Fohlen 3 MM

Wir sind schon sooooo gespannt auf Eure Namens-Vorschläge!

 

 

 

Hier geht es weiter am kommenden

Sonntag, ab 09.30 Uhr (und dann jederzeit)mit dem Morgenlob (zur Ehre Gottes)

von, mit und für begeisterte Menschen

 

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

Foto - Herzlicher Baum Monika Schlich

Dieser herzliche Baum wurde aufgenommen von Monika Schlich bei einer Wanderung zwischen Kempenich und Hohenleimbach

 

 

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés Heckenbach

Eure Anja Neißner

 

 

 

P.S. Wer den Pfarrbrief nicht online liest, findet ihn vor dem Kirchentor in der blauen Box!