Mai-Fest mit Maria

HANDELN NACH SEINEM WORT

(angelehnt an einen Vorschlag der kfd, von Angelika Brunner)

Wir begrüßen alle ganz herzlich zu diesem kleinen Mai-Fest, das von einem historischen Ensemble in einer wunderschönen Version mit einem Adventslied angestimmt wurde.

Aber keine Sorge:

„Maria durch ein Dornwald ging“ ist ursprünglich ein Wallfahrtslied

aus dem 19. Jahrhundert, das in besonderer Weise die untrennbare Einheit von Mutter und Kind, von Jesus und Maria, besingt. Das göttliche Kind wirkt hier mit und durch seine Mutter: Studien haben gezeigt, dass gerade

die Bindung zwischen Mutter und Sohn besonders eng ist.

Auch Jesus ist nicht ohne Mutter zu verstehen.

Foto - Mutter-Sohn AU2
Familie Ulrich

Heute wollen wir dieser besonderen Mutter-Sohn-Beziehung wieder gedenken.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Bild - Maria mit Kind von der Künstlerin Nina Koch
„Maria mit Kind“ Künstlerin: Nina Koch

Meistens wird Maria zusammen mit dem Jesuskind dargestellt, dabei häufig in einer zärtlichen Mutter-Kind-Beziehung. Ein Beispiel dafür ist die Skulptur „Maria mit Kind“ der Künstlerin Nina Koch (oben).

Die Figur steht im Eingangsbereich des Marien-Hospitals in Düsseldorf.

Maria trägt ein schlichtes Gewand, um ihre Schultern liegt eine Stola. Eine spitz zulaufende Perlenkette schmückt ihren Kopf. Sie steht auf einer angedeuteten Kugel, die die Welt symbolisieren soll. Auf der Kugel lassen sich Rosenblätter und Rosenblüten erkennen. In ihren Armen hält Maria das Jesuskind, Mutter und Kind schauen sich an.

Durch die umfangende Haltung wirken die beiden innig aufeinander bezogen. Von der Darstellung geht Ruhe, Konzentration und etwas sehr Liebevolles aus. Mutter und Kind wenden sich einander zu, und zugleich ist es die Zuneigung Gottes zu den Menschen (nach: Markus Groß-Morgen)

„Maria ist derjenige Mensch, der wie kein anderer ihren Sohn kennt. Sie ist berufen, Mutter der Menschen zu sein.“

(Thérèse von Lisieux)

Foto - Anni schläft 2
Foto: Familie „Kutsch“

Das folgende Lied ist eigentlich ein „Freundinnen-Lied“ – aber könnte es nicht auch ein „Kind-Mutter-Lied“ sein?

EVANGELIUM

(zum Lesen bitte den folgenden Link anklicken)

Die Hochzeit in Kana als Zeichen

Dialog zwischen Rebekka und Sara, zwei Hochzeitsgästen

(bitte die folgende Audio-Datei starten)

„Was er euch sagt, das tut“

„Was er euch sagt, das tut“ – diese Aufforderung gehört zu den wenigen Worten aus dem Mund der Gottesmutter.

Sich ausrichten nach Jesu Wort

und glauben, dass etwas von ihm her geschehen und wachsen kann

– das ist ihre klare Weisung zu einem Leben in Fülle…

… dann kann in unserem Leben und um uns herum etwas

Lebendiges, Neues entstehen und wachsen…

Foto - Strauß 1 AU
Foto: Annemie Ulrich

… dann kann frisches Grün, ein neues Hoffnungszeichen in unserem Leben aufbrechen.

Foto - Strauß 2 AU
Foto: Annemie Ulrich

… dann können die Dornen Rosen tragen …

Foto - Strauß 5 AU

…dann kann es passieren, dass wir achtsamer und dankbarer für die vielen kleinen, oft unscheinbaren Kostbarkeiten um uns herum werden …

Foto - Strauß 4 AU
Foto: Annemie Ulrich

Wenn wir unser Herz öffnen, wird unser Leben heller …

Foto - Strauß 8 AU
Foto: Annemie Ulrich

… und die Liebe Gottes wird auch, wenn die Krüge in unserem Leben einmal leer sind,

Foto - Strauß 7 AU
Fotos: Annemie Ulrich

… umso heller aus uns herausstrahlen ..

Fotos Wilfried Freischem / Orgel Monika Bojanowski / Gesang Sabine Marienfeld /
Video-Präsentation Nils Naumann

Man kann zu Maria stehen wie man will,

aber vertrauen, ohne zu verstehen,

vertrauen, ohne zu wissen, was das Leben gerade von mir will,

vertrauend das eigene Leben auf den Kopf stellen lassen,

ihm entgegenlaufen, mit dem Vertrauen eines Kindes,

das seiner Mutter, das seinem Vater entgegenläuft,

in der Ahnung, dass Vieles nicht einfacher werden wird,

ist das nicht ein unglaubliches Glaubens-Vorbild?

(Anja Neißner)

Gemälde KindLebensfreude
Gemälde: Stefan Neißner, Öl auf LW, 160 x 90 cm

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Vielleicht kam Euch dieses kleine Mai-Fest bekannt vor… wir haben es im vergangenen Jahr bereits einmal gefeiert. Aber fühlte es sich nicht trotzdem wieder ganz anders an?

Wie schön jedenfalls, dass Ihr dieses kleine Mai-Fest wieder mitgefeiert habt!!

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 16.05.2021, ab 09.30 Uhr 

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen

Wir freuen uns auf Euch!

Für das Team des Kirchencafés Heckenbach

Eure Anja Neißner

Wenn Ihr einen Mai-Baum seht oder vielleicht sogar selbst einen aufgestellt oder aufgestellt bekommen habt, dann schickt uns doch ein Foto! 

Ostermontag – Weggeschichten

Kommunionkind Ida liest die Emmaus-Geschichte vor
GL 325 / Bleibe bei uns, du Wand´rer durch die Zeit / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Laura und Sabine Marienfeld

„Vor einigen Jahren startete ich eine gut vorbereitete und voller Spannung erwartete Bergtour. Voller Euphorie ging ich los. Leider stellten sich nach zwei Tagen körperliche Beschwerden bei mir ein.

Ich versuchte die Tour trotz der Probleme fortzusetzen. Meine Leidenschaft war einfach zu groß um aufzugeben.

Aber es fiel mir immer schwerer und ich musste mir eingestehen, dass ich das Ziel der geplanten Bergtour in dieser Verfassung nicht erreichen konnte. Ich musste abbrechen, umdrehen und ins Tal zurückkehren.

Unfassbar traurig kehrte ich heim.

Eine Freundin daheim schenkte mir beim Nachhausekommen diesen Stein.

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum dieser Stein?

Später erkannte ich, die Entscheidung umzukehren und umzudenken, war eine so wichtige Entscheidung.

Sie brachte mich gesund nach Hause und stärkte mich.

Und die Zeit, die ich in den Bergen ja erlebt hatte, bereicherte mich auch ohne den Berggipfel erreicht zu haben.

Nach einem Jahr ging ich ich die geplante Route in den Bergen erneut an. Und: Ich erreichte den Gipfel. Ein wunderbares Glücksgefühl.

 

Durch das erste Erlebnis „Scheinbar aufzugeben und umzudrehen“ habe ich nicht verloren, sondern gewonnen.

Wie oft erlebe ich im Alltag Ähnliches.

Den Stein schaue ich mir heute noch gerne an.“

(Pia Sonntag)

Reiner Wessling kamen unterwegs beim Joggen unter anderem diese Gedanken:

„(Der Gruß) „Frohe Ostern“ muss für mich (…), so wie die Tauferneuerung bei der Firmung, die „Frohe“ Bestätigung meiner „Nachfolge“ sein, wenn auch mit kleinen Schritten und unvollkommen, dann bietet „Frohe Ostern“ zumindest die Chance, einen Blick darauf zu werfen, wie es um meine Nachfolge steht / die Sinne zu schärfen.
Denn es geht ganz konkret immer NUR um MICH, also kein Meckern über dies (Politik) und jenes (Kirche, Rom..), sondern ganz konkret nur um mich.
Wo stehe und stand ich, nicht nur in der Fastenzeit? (…) Habe ich neben MIR auch Andere gesehen..? (…)

„Frohe Ostern“, so der Gruß einer Frau, die mir dann heute Morgen im Wald begegnete.
Ich fand es toll, weil diesen Gruß benutzte sonst keiner. Schön, wenn es kein lapidarer Ostergruß wie an der Tankstelle oder beim Bäcker war.
Schön, wenn wir beim Ostergruß in uns das Wort FROH wiederfinden, indem wir heute für uns die
Auferstehung und Nachfolge NUR ERNEUERN.“

(Reiner Wessling)

GL 813 / Mit Jesus auf dem Weg / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld /T: Josef Stiren 1995, M u. S. Norbert Becker 1995

Gerne könnt Ihr noch die 4. und 5.Strophe dieses Liedes für Euch singen, sie lauten:

Mit Jesus auf dem Weg, Weg der Liebe. Er stirbt am Kreuz, schenkt uns das Leben. Gott unter uns im Gewand des Todes. Gott unter uns im Gewand des Todes. Kyrie eleison …

Mit Jesus auf dem Weg, Weg des Lebens. Er geht voraus: Tabor und Emmaus. Gott unter uns im Gewand des Lichtes. Gott unter uns im Gewand des Lichtes. Kyrie eleison …

„Ostermontag“ / Text: Katharina Barth-Duran / gelesen von Anja Neißner

Liebe Kirchencafé-ler,

wir möchten nun die Tage von Gründonnerstag bis heute im wahrsten Sinne des Wortes

AUSKLINGEN lassen,

allerdings nicht, ohne Euch vorher etwas über Ivan erzählen zu lassen.

Ihr fragt Euch, wer Ivan ist?

Bisher kennt Ihr nur seine Stimme und zwar hört Ihr ihn immer kurz bevor die Kirchenglocken unserer Kirche in Niederheckenbach zu läuten beginnen.

Ich habe Petra gebeten, uns doch etwas von ihm zu erzählen, denn dort lebt Ivan; Petra ist meiner Bitte zu meiner großen Freude nachgekommen. Vielen Dank dafür! Hahn, Huhn, Ei… das gehört irgendwie für mich auch zu Ostern dazu!

 

Mit den besten Grüßen, habt noch eine gesegnete Osterzeit,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

„Gestatten: Ivan. Nicht der Schreckliche (obwohl tatsächlich „schrecklich“ groß), sondern der Held und Hahn einer rund vierzigköpfigen Hühnerschar. Ivan ist ein Hahn der Rasse Jersey Giant, das ist die größte Hühnerrasse der Welt.

Zu uns gekommen ist er aus liebevoller Handaufzucht vor ungefähr zwei Jahren vom Bioland-Hof der Familie Klein in Berg-Freisheim. Er ist zutraulich, liebt getrocknete Mehlwürmer und sein Job ist ganz klar definiert: Er ist der Herr über seinen Harem und damit auch dessen Beschützer.

Wir hatten schon viele Hähne und alle waren sie die unterschiedlichsten Charaktere, vom Rumpelstilzchen über den Dummbatz bis hin zum regelrecht gefährlichen Graf Koks (der sogar Menschen angegriffen hat). Manch einer von ihnen war bei Gefahr schneller im Hühnerhaus verschwunden als seine Damen, andere opferten sich heldenhaft im Kampf gegen hungrige Greifvögel und ließen dabei ihr Leben.

Ivan ist ein pflichtbewusster und dabei recht gelassener Hahn, stolz und furchtlos.

Aber mal ehrlich: Welcher Habicht oder sonstige Greifvogel, der noch alle Sinne beieinander hat, legt sich freiwillig mit solch einem Koloss an? Ivan ist stets mit offenem Auge und wachsamen Sinnen inmitten seiner Hühnerschar unterwegs. Beobachtet man ihn eine Weile, dann erkennt man, dass er, ganz seine Natur, ein regelrechter Gentleman ist. Gibt es Futter, ob Körner oder ein paar Küchenabfälle ist dabei egal, dann sausen die Hühner natürlich im Tiefflug zur Futterstelle und stürzen sich darauf. Dicht gefolgt von Ivan, der jedoch zunächst sicherstellt, dass seine Damen alle genüsslich picken, bevor er sich einen Bissen genehmigt. Und auch dann wacht er mit Argusaugen darüber, dass nicht etwa eine Gefahr von oben den heimischen Frieden stört.

Ganz selten verirrt sich natürlich trotzdem ein Habicht in unseren Hühnergarten, doch meistens vollkommen umsonst, denn Ivan schlägst schon bei der kleinsten Gefahr lautstark Alarm und sorgt dafür, dass die Hühner Schutz suchen. Entweder unter ihrem Schutzdach oder unter den Sträuchern am Zaun. Man hat Ivan allerdings sogar schon gesichtet, wie er mit ausgebreiteten Flügeln einem solchen Angreifer entgegengetreten ist – und ihn damit verjagt hat! Sobald die direkte Gefahr gebannt ist, scheucht er die Hühner meistens hinüber zum Hühnerhaus und wartet (ungeduldig gurrend, denn sie sollen sich ja beeilen) vor dem Eingang, bis alle seine Frauen in Sicherheit sind. Erst dann schlüpft auch er durch den Eingang nach drinnen.

Mit anderen Worten: Ivan ist einer der stolzesten und zugleich am meisten pflichtbewussten Hähne, die wir je als Oberhaupt in unserem Hühnergarten hatten. Die Hühner sind ihm entsprechend zugetan. Es vergeht kaum ein Augenblick, in dem nicht eines oder mehrere von ihnen sich dicht bei ihm herumtreiben, seine Nähe suchen (und wer weiß, was für Schmeicheleien sie ihm in der Hühnersprache zuflüstern). Wer könnte es ihnen verdenken?“

(Petra Schier)

Video: Paul Schier

Und da es Tradition hat, an Ostern zum Schluss einen Witz für das sogenannte „Osterlachen“ zu erzählen, gebe ich gerne noch diesen Witz von Katharina weiter:

Im Himmel wird der diesjährige Betriebsausflug geplant. Man weiß nicht so recht, wohin man fahren soll. Die erste Idee: Bethlehem. Maria ist dagegen. Mit Bethlehem hat sie schlechte Erfahren gemacht: kein Hotelzimmer frei. Nächster Vorschlag: Jerusalem. Das lehnt Jesus entschieden ab, hat er doch ganz schlechte Erfahrungen in Jerusalem gemacht. Nächster Vorschlag: Rom. Die allgemeine Zustimmung hält sich in Grenzen, nur der Heilige Geist findet die Idee klasse: „Oh, toll, Rom! Da war ich noch nie!“

Hier geht es weiter am

Sonntag, den 18. April 2021

mit einem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen.

OSTERN geschieht mitten im Leben

Der Tag erwacht / Video: Anja Neißner
Kommunionkind Ida als wertvolles Mitglied unserer Gemeinschaft liest – Ostern Teil 1 – Herder Bibel für Kinder
Kommunionkind Ida liest – Ostern Teil 2 – Herder Bibel für Kinder
Melanie Welter entzündet die Osterkerze / Ida und Lucia klingeln / Vito Bergs an der Querflöte / Osterkrippe gestaltet von Reinhard Klafke

„Ich bin erstanden und bin immer bei dir. Halleluja.

Du hast deine Hand auf mich gelegt. Halleluja.

Wie wunderbar ist für mich dieses Wissen. Halleluja.“

vgl. Ps 139,18,5-6

Liedruf Halleluja / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Kommunionkind Ida als wertvolles Mitglied unserer Gemeinschaft liest – Ostern Teil 3 – Herder Bibel für Kinder
Kommunionkind Ida liest – Ostern Teil 4 – Herder Bibel für Kinder
Kommunionkind Ida liest – Ostern Teil 5 – Herder Bibel für Kinder
Liedruf Halleluja / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Flötist Vito Bergs, der schon ein bekannter Freund im Kirchencafé ist, spielt: Jesu bleibet meine Freude / J.S. Bach / BWV 147
Der Flötist Vito Bergs spielt: GL 783 / Dir, großer Gott, sei Ehre

Eines meiner schönsten Ostererlebnisse war in diesem Jahr, als Ida nach Gründonnerstag fragte, ob ich ihr einmal die Kinderbibel ausleihen könne. Sie wollte so gerne wissen, wie die Geschichte weitergeht. 

Wer hätte uns das Evangelium somit ehrlicher vortragen können als Ida, die es uns mit echtem Interesse vorgelesen hat.

„Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder“, auch das hat Jesus einmal zu uns gesagt.

Lasst uns gemeinsam das Gebet beten, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Dein dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

„Im Land der Auferstehung“ / Text: Katharina Barth-Duran / gelesen von Anja Neißner
Der Teil zum Mitsingen beginnt ab Minute 3.00 / GL 782 Preis dem Todesüberwinder

Liebe Kirchencafé-ler,

wir hoffen, wir können Euch mit diesem Beitrag in Corona-Zeiten ein Oster-Gefühl vermitteln. Es würde uns sehr freuen. Ihr habt uns auch eine große Freude gemacht. Denn bei uns ist das Oster-Gefühl dadurch entstanden, dass wir diesen Beitrag in seiner ganzen Bandbreite für Euch, für uns alle, vorbereiten durften.

Es ist so unglaublich schön, dass durch alle Generationen hindurch irgendwo jemand daran mitgewirkt hat, und sei es im Hintergrund. Auch dorthin ein riesiges DANKESCHÖN!

Heute möchte ich besonders noch mal unserem wunderbaren Kommunionkind Ida, das sich so wertvoll hier eingebracht hat (teils sogar mit Unterstützung ihrer Kusine Lucia), danken und uns manche Textzeile noch einmal mit ganz anderen Ohren hat hören lassen.

Ida und Lucia haben auch bei eisigem Nordwind mit uns vor der Kirche ausgeharrt und die Glöckchen geläutet, als die Osterkerze entzündet worden ist.

Ein lieber Dank geht an meinen Freund, den Musiker Vito Bergs, der unsere Feier so festlich untermalt hat.

Ein großes Dankeschön auch an Reinhard Klafke, der die schöne Holzarbeit „Das leere Grab“ für uns hergestellt hat. Wie nett, lieber Reinhard!!!

Ein Danke an Melanie Welter, die alles für uns hergerichtet hat, angefangen vom kleinen Osterfeuer, über die 0 auf der Osterkerze, die durch eine 1 zu ersetzen war und und … und die einen riesigen Korb mit Ostereiern gefüllt hat, damit alle, die am Kirchentor vorbeikommen, etwas Leckeres vorfinden. Schaut doch mal vorbei!

Ein großes Dankeschön an Pfarrer Jan Opiéla, der uns immer über die Maßen unterstützt, an meinen Onkel, Pfarrer Heinz-Günther Schöttler, für alle mentale Unterstützung und beiden für ihre immer offenen Worte!

Ein großer Dank an Katharina Barth-Duran für Ihre wertvollen Texte, die viele von uns geradezu aufsaugen,

ein großer Dank an ein wunderbares, kreatives Team, das jetzt schon über ein Jahr (mit 180 Beiträgen) neben seinen  eigentlichen Jobs, ohne mit der Wimper zu zucken, dabei geblieben ist und mit dem es eine Freude ist, manchmal bis in die Nacht, zusammen zu wirken,

ein lieber Dank an alle, die immer wieder mutmachende Briefe, Mails und whatsApps schicken,

vor allem aber ein großes Dank an EUCH ALLE, die Ihr seit einem Jahr dabei oder irgendwann dazugestoßen seid.

Was für eine Gemeinschaft – und das unter diesen Bedingungen!

Wir dürfen voller Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft und die Zeit nach Corona schauen!

Eine bunte Gemeinschaft, deren Mittelpunkt der gemeinsame Glaube und die gegenseitige Wertschätzung ist.

EIN GESCHENK!

Wir freuen uns, wenn alle Bänke wieder gefüllt sind, wenn alle Stühle wieder besetzt sind und wir gemeinsam Mahl halten können – ganz im Sinne Jesu.

Gott, segne uns!

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir wünschen Euch allen von Herzen

FROHE OSTERN!

 

Mit den besten Grüßen, auch an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Vito Bergs

Jetzt gibt es natürlich noch einen österlichen Kaffee – wir haben schließlich ein Kirchencafé!

Und wer geschichtlich interessiert ist, findet nachstehend noch etwas zur Geschichte des Osterhasen.

Karfreitag – Wir sind verwundet

Liebe Kirchencafé-ler,

Karfreitag – heute schweigen die Glocken und, bis auf einen kurzen Ruf zwischen den Stationen, auch die Musik …

Was kann uns die Leidensgeschichte Jesu sagen und bedeuten,

wenn wir sie nicht in Zusammenhang mit unserem eigenen Leben bringen können?

Wir möchten heute zaghaft versuchen, Jesu Leidensgeschichte zu spiegeln … mit unserem eigenen Leben …

„Wie sollen wir die traditionellen liturgischen Texte und biblischen Lesungen hören,

ohne an die vielen zu denken, die in große physische und psychische Bedrängnis
gekommen sind, gestorben sind, einsam sterben mussten – weltweit?

Wie an Gründonnerstag das Abendmahl erinnern

– ohne die in diesen Wochen und Monaten menschenleer gewordenen Kirchen vor Augen?


Wir sind verwundet.

Die Epidemiologen sprechen von den vulnerablen Menschen
und Gruppen, also von denen, die physisch und psychisch durch das Covid-19-
Virus besonders verwundbar sind. Deshalb werden Alte, Kranke und Menschen mit
Vorerkrankungen ja bevorzugt geimpft.

Aber es gibt keine Impfung gegen die Verletzungen der ‘Seelen’, die immun machen würde?

Dabei sind die ‘Seelen’ Vieler verletzt:

etwa die ‘Seelen’ der Kinder, denen der so lebenswichtige Lebens- und
Lernort ‘Schule’ genommen ist. Oder die ‘Seelen’ der Großmütter und -väter, weil
der Kontakt zu den Enkelkindern gefährlich geworden ist. Oder die ‘Seelen’ derer,
die ihre Arbeit verloren haben oder (vergeblich) um ihre Existenz kämpfen. Und
viele können, wollen, dürfen ihre Vulnerabilität – ihre Verwundbarkeit und Verletztheit – nicht zeigen.

Das Stichwort „Vulnerabilität“ trifft ins Schwarze des
christlichen Glaubens – aktuell und im Blick auf den Verwundeten am Kreuz.“

(Pfarrer Heinz-Günther Schöttler)

Wir möchten an diesem Karfreitag den Kreuzweg gemeinsam mit Jesus und EUCH gehen.

Wir möchten Jesu Leidensweg und unsere Leidenswege spiegeln.

Wir laden wieder dazu ein,

Euch in Eurem eigenen Tempo durch die Audio-Stationen zu klicken.

Zu schauen und zu hören und zu fühlen.

Einen entscheidenden Vorteil hat es, dass der Kreuzweg heute noch einmal digital stattfinden muss: 

Es besteht die Möglichkeit, „Pause“ zu drücken, zurückzuspulen und zu einzelnen Stationen zurückzukehren – ganz, wie jede(r) Einzelne es möchte und braucht – und doch können wir in Gedanken zusammen sein.

In jeder Station erfolgt der gleiche Ablauf:

kurze Lesung – Gedanken mit Bezug auf unser Leben – Gebet – Liedruf

1. Station

2. Station

3. Station

4. Station

5. Station

6. Station

7. Station

Gemälde Stefan Neißner
Gemälde: Stefan Neißner / Öl auf Leinwand

Mitwirkende an/in den Kreuzwegstationen:
Gesang: Sabine Marienfeld
Orgel: Laura Marienfeld

Gestaltung/Fotos innerhalb der Stationen: Annemie Ulrich
Gemälde: Stefan Neißner
Sprecherinnen: Miriam und Anja Neißner

Quellen:
Text: Aurelia Spendel OP; KFD Bundesverband
Komponist: Willibald Bezler, 2009
Bibeltexte: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, vollständig durchgesehene und überarbeitete Ausgabe © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten

Liebe Kirchencafé-ler,

wir bleiben über die Kar- und Ostertage mit Euch allen zuversichtlich verbunden und werden uns immer wieder melden…

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

„Wir sind Gebrochene und Verwundete, und deshalb klingt das Halleluja in diesem Jahr anders, muss anders
klingen: gebrochen und verletzt. (…)

Es wird eine gebrochene, eine verwundete,
aber umso ehrlichere Feier der Heiligen Drei Tage (…).“

(Zitat: Pfarrer Heinz-Günther Schöttler)

Impuls – Gründonnerstag

Liebe Kirchencaféler,

was für ein Text, was für ein Geschehen wäre passender für ein angehendes Kommunionkind, als das Abendmahl?

Noch einmal liest deshalb heute unser Kommunionkind Ida, hier im Wechsel mit ihrer Kusine Lucia, vor, was damals geschah:

Gründonnerstag – Die letzte gemeinsame Mahlzeit Teil 1 – Lucia
Gründonnerstag – Die letzte gemeinsame Mahlzeit Teil 2 – Ida
Gründonnerstag – Die letzte gemeinsame Mahlzeit Teil 3 – Lucia
Gründonnerstag – Die letzte gemeinsame Mahlzeit Teil 4 – Ida

Gründonnerstag


In diesem Jahr
alles anders als sonst
auch kein letztes Abendmahl
Jesus allein
in unserer großen Kirche
die leer blieb


Zum Greifen nah
die zwei goldenen Schalen
in meinen Händen
gefüllt mit seiner Gegenwart
leibhaftig
und doch so fern
die Communio


Die Gemeinschaft
meiner kleinen Gemeinde
auseinandergestoben
zerrissen vor Angst?
schläfrig aus Gleichgültigkeit?
Konntet ihr nicht eine Stunde
mit mir wachen?


Vereinzelte kamen
und gingen
nur eine gesellte sich mir zu
blieb an meiner Seite
und wir begannen zu beten
zwei Frauen beim Kreuz
wachen und beten


In Dunkelheit und Nacht
wo zwei oder drei
hast du uns versprochen
bist du mitten unter uns
zwei Frauen
und du
Jesus


Katharina Barth-Duran (04/2020)

 

Liebe Ida, liebe Lucia,

wir danken Euch sehr, dass Ihr geholfen habt, den Menschen von Jesus zu erzählen und was damals vor Ostern geschehen ist.

Liebe Kirchencafé-ler

hier stellen wir dann morgen ab 15 Uhr den Kreuzweg ein.

Für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Impuls – Palmsonntag

Liebe Kirchencafé-ler,

wir grüßen Euch heute – am Palmsonntag – ganz herzlich mit einem Impuls:

Ida, als unser diesjähriges Kommunionkind, liest uns aus der Herder Bibel für Kinder vor, was damals geschah:

Palmsonntag – Teil 1 – gelesen von Ida
Palmsonntag – Teil 2 – gelesen von Ida

Palmsonntag – Teil 3 – gelesen von Ida
Palmsonntag – Teil 4 – gelesen von Ida
Palmsonntag – Teil 5 – gelesen von Ida
Palmsonntag – Teil 6 – gelesen von Ida

Nachfolgend findet Ihr die Sonntags-Gedanken von Pfarrer Jan Opiéla:

Hier kommt Ihr zur Leidensgeschichte Jesu

Liebe Kirchencafé-ler,

Melanie Welter hat wieder für uns alle die schon gewohnte Stelle vor dem Kirchentor in Niederheckenbach liebevoll vorbereitet.

Dort findet Ihr ab sofort

Palmzweige, Kerzen und Weihwasser zum Mitnehmen für die nächsten Tage.

Vielen, vielen Dank an Ida für´s Vorlesen

und auch an alle anderen, die sich eingebracht haben und natürlich an Euch, die Ihr hier vorbeigeschaut habt!

Hier geht es weiter mit Impulsen an den Ostertagen

Herzliche Grüße

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Off-Beat „Beten“ / Musik: Christian Methfessel

Impuls-Weltgebetstag

Liebe Kirchencafé-ler,

mit diesem Bild von Juliette Pita aus Vanuatu begrüßen wir Euch herzlich zu einem Impuls zum

Weltgebetstag 2021

zu dem uns die Frauen aus Vanuatu, einer Insel im pazifischen Ozean, in diesem Jahr einladen.

Was ist eigentlich der Weltgebetstag?

Der Weltgebetstag ist die größte und älteste weltweite ökumenische Frauenbewegung. Frauen aller Konfessionen laden bereits seit 100 Jahren dazu ein.

Jedes Jahr lassen wir uns begeistern von den Stärken der beteiligten Frauen, nehmen Anteil an ihren Sorgen und finden Ermutigung im Glauben.

Unsere Vision ist eine Welt in der ALLE Frauen selbstbestimmt leben können. 

Auf dem Weg dorthin brauchen wir Zeichen der Liebe, des Friedens und der Versöhnung.

Wir möchten zur Veranschaulichung des Themas beginnen mit dem folgenden kurzen Film der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck über die Künstlerin Juliette Pita.

Juliette Pita hat das offizielle Bild zum Weltgebetstag 2021 gemalt:

Ja ich bin eine Königin
obwohl vieles dagegen spricht
rein äußerlich
meint sie
und denkt an
ebenmäßige Züge
eine formvollendete Figur
aufwendige Kleidung

Die Königin weiß
aus welchem Holz
sie geschnitzt ist
uraltes Holz
mit Rissen und Kanten
das immerhin dazu taugte
ein Haus zu errichten
ein Dach zu tragen
eine Herberge zu sein

Ja ich bin eine Königin
sagt sie
schließt die Augen
und was sie sieht
da drinnen
macht sie wertvoll und schön

Es sind Leiden
die sich verwandelt haben
Wunden die leuchten
aufrecht trägt sie ihre Krone
mit königlicher Würde

Ja ich bin eine Königin
sagt sie und lächelt
mein Reich
ist nicht von dieser Welt

von Katharina Barth-Duran

Liebe Kirchencafé-ler,

worauf bauen wir?

Felsenfester Grund für alles Handeln möchten Jesu Worte sein.

Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu zum Weltgebetstag 2021 ermutigen. „Worauf bauen wir?“, ist das Motto des Weltgebetstages aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24-27 steht.

Die Frauen aus Vanuata möchten uns sagen:

Nur das Haus, das auf festem Grund steht, wird von Stürmen nicht eingerissen.

Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen:

„Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend, sagen die Frauen, deren Insel von einem Sturm zu 90 Prozent zerstört wurde.

Erinnert Ihr Euch an die Könige und Königinnen von Ralf Knoblauch, mit denen er den Menschen sagen möchte, dass jeder Mensch eine Würde hat?

Der Text von Katharina Barth-Duran nimmt darauf Bezug.

Wir haben hier in unserem Kirchencafé inzwischen auch eine solche Königin.

Diese Königin möchten wir heute als

Zeichen der Würde und Wertschätzung, als Zeichen des Zusammenhalts, als Zeichen der Empathie, als Zeichen der Hoffnung und des Friedens

zumindest symbolisch

den Frauen in Vanuatu überreichen.

„Eine Frau, die ganz auf Gott vertraut“

Heiliger Geist,
Du Herz der Gottheit,
in dir ist alles Lebendige geborgen.
Über aller Gefahr ist deine Behütung.
Über aller Trostlosigkeit ist dein Trost.
Über aller Wirrnis der Erde
ist deine göttliche Ruhe.
Dass du bist, Heiliger Geist,
dass ich von dir weiß,
dass deine unwandelbare Liebe
das Weltall trägt und alles Meinige
das gibt mir Hoffnung und Zuversicht.
Erwecke in meinem müden Herzen
die Kraft, nach irdischer Betrübnis,
mich aufzuschwingen zu dir,
und mitten in Not und Leid
zu ruhen in der Geborgenheit deiner Liebe.
Amen


(mündliche Überlieferung eines Gebetes von Maria Bernauer)

Das Einzige was zählt / Off-Beat / Christian Methfessel

Ein solcher Impuls

kann selbstverständlich nur ein ganz kleines „Blitzlicht“ sein

Wer gerne mehr über den Weltgebetstag und über Vanuatu erfahren möchte, findet viele Informationen unter dem folgenden Link:

Bitte hier klicken zum Öffnen der Seite des Weltgebetstages

Hier bei uns geht es weiter am 

Sonntag, den 21. März 2021 mit dem MORGENLOB

von, mit und für begeisterte Menschen

vorher gibt es hier immer mal wieder spontane Impulse

Ich grüße Euch sehr herzlich

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Mittwoch, 22.07.2020 Licht und Läuten für Jan Weber

 

Die Glocke der Kirche St. Kunibert in Hönningen läutet heute für Jan Weber, der am 10.07.2020 verstorben ist.

Die Klänge sind ihm vertraut und werden ihm Wegbegleiter sein.

 

 

Heute wird Jan aus dieser Welt, wie wir sie kennen, liebevoll verabschiedet.

Jan - Foto Ki-Hö 2

Foto: Kristina Rosenbaum

 

Der liebevoll hergerichtete Gedenkort in der Kirche in Hönningen, die vielen Gespräche, die alle miteinander geführt haben, um zu verstehen, alle persönlichen Vorbereitungen für die Verabschiedung, und auch diese Seite können hoffentlich allen, die Jan lieben, ihn schmerzlich vermissen und heute loslassen müssen, etwas Trost spenden.

 

Jan - Foto Ki-Hö 3

Foto: Kristina Rosenbaum

 

 

Foto - Gedenkort Jan Weber

Foto: Kristina Rosenbaum

 

Überall brennen heute wieder aus Empathie Kerzen für Jan, auch von Menschen, die ihn gar nicht kannten.

 

Jan - Foto FM

Wir beten für Jan und die Familie / Foto: Familie Mangerich

 

 

 

Neben den Glocken, dem An-Jan-denken, der gegenseitig geschenkten und empfangenen Liebe und dem Licht gibt es EINEN, der auf Jan wartet und ihn warm und liebevoll in Empfang nehmen wird.

 

Foto - Wenn der Tag gekommen ist

 

Ihr habt aus diesem Lied die Stelle zitiert „wenn ich mit dem Wasser fließe“…

Ja, so wird es sein, das ist ein schönes Bild.

Das Wasser fließt … Jan ist das Wasser … er fließt dem neuen Ufer zu …

… und irgendwann hilft ihm jemand ans Ufer …

Jan wird sich dort sehr geborgen und zuhause fühlen.

Wahrscheinlich empfängt ihn sogar auch jemand, den er noch aus dieser Welt kennt.

 

 

Aber die, die er geliebt hat, wird er nie vergessen.

Und die, die ihn geliebt haben und lieben, werden ihn nie vergessen.

 

 

Lieber Jan,

wir geben Dich – im Vertrauen auf ein Wiedersehen – in die liebevollen Hände Deines Schöpfers …

ER wird Dich ungeduldig erwarten und mit offenen Armen empfangen.

Deine Eltern Heike und Christoph, Deine Schwester Lara, Deine Freundin Lisa, Deine Großeltern Rosemarie und Resi und Herbert und Deine Paten Dirk und Monika nehmen wir in unsere Mitte.

Und Gott legt seine Hände auf ihre Schultern und geht mit ihnen – mit uns allen.

Alles Liebe…

 

Foto - Szene 3 mit Egli-Figuren 19072020

Gestaltung: Annemie Ulrich / Foto: Kristina Rosenbaum

 

 

 

 

Fronleichnam-Ich bin das lebendige Brot

Foto - Wolken SM

Foto: Sabine Marienfeld

Ihr lieben Kirchencafé-ler und alle, die heute zum ersten Mal dabei sind!

Es ist soweit!

 

Herzlich willkommen!

Wir freuen uns, heute gemeinsam mit Euch diesen Feiertag mit diesem Impuls zu begehen, zu dem fast jede(r) eine Blüte mitgebracht hat.

Wie schön!

 

Jesus sagt im heutigen Evangelium

 

„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“

 

Zum Nachlesen des Evangeliums bitte den folgenden Link anklicken

Evangelium Fronleichnam Joh 6,51-58 Lesejahr A

Diesem gewaltigen Satz wollen wir heute nachspüren.

„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel kommt“

 

Foto - Blumen Regenbogen MF

Foto: Maria Friedrich

 

 

GL 789 Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft

Gesang: Laura und Sabine Marienfeld Orgel: Monika Bojanowski

 

Foto - Brot AU

gebacken und fotografiert von: Annemie Ulrich

 

Foto - Brotsegen AU

Quelle: „ Beten im Alltag“ des Verlags action365

 

Wir möchten heute (noch) einmal den Gedanken bewusst in den Mittelpunkt rücken, der unser Kirchencafé, und damit unsere Gemeinschaft, die stetig wächst, von Anfang an ausgemacht hat:

Alle sind herzlich willkommen.

 

Wie sonst können Menschen Interesse an Jesus bekommen?

Viele Menschen haben Erfahrungen in der Kirche gemacht, aufgrund derer sie sich ausgeschlossen und nicht willkommen fühlen. Sie haben gespürt oder es wurde ihnen sogar offen gesagt, dass sie bei der Kommunion nicht willkommen sind.

Vor knapp zwei Jahren habe auch ich diese bedrückende Erfahrung gemacht und möchte sie für unsere Brot-Gedanken noch einmal in Erinnerung bringen:

 

Jesus: Für wen hältst Du mich?

von Anja Neißner (09/2018)

Letzte Woche bekam ich die Frage von Jesus plötzlich auch selbst gestellt: Für wen hältst Du mich?

Mein Onkel war gestorben und wir sind mit einigen Kusinen und Cousins zur Beerdigung nach Liechtenstein gefahren. Wir hatten eine sehr weite Fahrt, aber dann war alles sehr feierlich. Eine schöne Kirche auf einem Berg mit atemberaubendem Weitblick.

Friedhof Liechtenstein

Foto: Anja Neißner

 

Die Enkelin meines Onkels spielte Harfe und sang zwei berührende Lieder und irgendwann kam der Moment, zur Kommunion zu gehen.

Ich stand auf und wollte hinter meinen Kusinen und Cousins her nach vorne gehen, aber alle blieben sitzen. Die Bank war sehr eng und ich kletterte umständlich über sie hinweg und fragte mich dabei, warum sie nicht auch gingen. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Meine Kusine ist geschieden und wiederverheiratet. Mein mitgereister Cousin ebenfalls. Mein anderer Cousin ist homosexuell. Mein Mann, hatte keinen Urlaub bekommen können. Wenn er dabei gewesen wäre, hätte er auch nicht mit zur Kommunion gehen können. Er ist nämlich evangelisch. Diese Menschen habe ich mir nicht ausgedacht. Sie alle will die katholische Kirche nicht bei der Kommunion dabei haben. Ich nahm den Leib Christi fast schuldbewusst entgegen, ich hatte keine Freude daran. Als ich wieder in die Bank zurückging und über die Beine und Füße der anderen stieg, war ich  peinlich berührt. Ich kniete mich, um zu beten, und dann fragte mich Jesus: Für wen hältst Du mich? Ich wusste es in dem Moment nicht. Was ich wusste war, dass ich mich schlecht fühlte.

Nach einer langen 6-stündigen Autofahrt nach Hause zurück, nach Gesprächen, die wir im Auto darüber geführt haben und nach den Tagen, die bisher vergangen sind, wurde mir für mich klarer, für wen ich Jesus halte – ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus so ist. Wenn er die Kommunion verteilt hätte, glaube ich persönlich, dass er meine Kusinen und Cousins und meinen Mann nach vorne gerufen und sie eingeladen hätte, die Kommunion zu empfangen. Ich kann und will einfach nicht glauben, dass Jesus Menschen so ausschließt. Menschen, die eigentlich Interesse an ihm haben. Dass er Menschen ausschließt, die das Brot mit ihm teilen möchten.

2018-03-29-PHOTO-00002476

Foto: Melanie Welter

 

 

Tisch des Herrn

Er hat uns alle

an einen Tisch gebracht

unter den nichts fallen kann,

von dem nichts gefegt und

über den niemand gezogen wird.

 

Er hat uns alle

an einen Tisch gebracht,

 damit vom Tisch kommt,

was uns trennt und wir

reinen Tisch machen können

mit ihm und mit uns.

 

Tobias Petzoldt

(aus: Mein Fasten-Wegweiser 2020 wandeln, Andere Zeiten e.V.)

 

 

2018-03-29-PHOTO-00002478

Ein immer wieder starkes Symbol und Zeichen unserer Gemeinschaft, unserer Communio – das gemeinsame Abendmahl an Gründonnerstag: ALLE sind herzlich willkommen und eingeladen!

 

 

 

Brot nährt uns,

stärkt uns und ist lebenserhaltend. Es verbindet uns im gemeinsamen Mahl.

Dieses starke Symbol hat Jesus nicht von ungefähr als Zeichen seiner Gegenwart auserwählt. Er sagt: „Ich bin das lebendige Brot“. Er lädt alle ein. Es sollte uns deshalb nicht trennen. Ich wünsche mir, dass es uns eint, dass ich dadurch mit allen Gemeinschaft, Communio habe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Jesus Menschen davon ausschließen würde.

Fronleichnam bietet sich an, darüber nachzudenken.“

(Annemie Ulrich)

 

 

GL 800 Du bist das Brot, das den Hunger stillt

(Gesang: Laura und Sabine Marienfeld, Orgel: Monika Bojanowski)

 

 

Wir wünschen uns eine Kirche

nach dem wirklichen Vorbild Jesu, der einige Sätze vor dem heutigen Evangelium sagt:

„wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“

 

Wir wünschen uns eine Kirche, in der sich niemand für besser hält, als den Menschen neben sich.

Wir wünschen uns eine Kirche, die bunt, lebendig und liebenswert ist,

Wir wünschen uns eine Kirche, die alle Menschen WIRKLICH willkommen heißt!

 

 

Das Evangelium,

das gesprochene Wort Jesu,

ist unser lebendiges Brot.

 

Seine Taten, sein Leben, seine Haltung, 

sind unser lebendiges Brot.

 

Das Mahl,

Begegnung mit Gott,

Begegnung mit jedem Menschen neben mir,

ist unser lebendiges Brot.

 

Anja Neißner

 

Als lebendiges Zeichen

dieser Haltung unserer Gemeinschaft und zur Ehre Gottes

habt Ihr alle Eure Lieblings-Blüten geschickt

die in ihrer Gesamtheit so bunt sind, wie unsere besondere Gemeinschaft selbst auch.

Diese wunderbare, spontane Aktion

spiegelt ganz viel wider, sagt mehr als alle Worte,

ist unser Gebet …

 und unser ganz persönliches Morgenlob …

 

Amen.

 

Zum Abschluss dieses heutigen Impulses noch diese erfrischende, farbige,

„wahre Begebenheit“ –

damit unsere Gemeinschaft bunt bleibt!

 

Eine kleine Stadt im Osten Deutschlands. Sieht man genau hin, hat dieser kleine Ort nur eine Straße. Ein paar Seitenwege zweigen da schon von ihr ab. Die heißen dann Ernst-Thälmann-Straße oder Rosa-Luxemburg Weg, verlaufen sich aber alle schon nach wenigen Metern in Wiesen oder Feldern.

Es ist die Zeit, in der Bundeskanzler Helmut Kohl unseren Ostdeutschen Schwestern und Brüdern bunte und blühende Landschaften verspricht.

Grau in grau  reihen sich die bröseligen, vom Verfall bedrohten Häuser der Straße der Freundschaft, die auch gleichzeitig Geschäftsstraße ist, von einem irgendwoher  ins nächste irgendwohin.

Mal ist es ein Bäckerladen, dann eine Metzgerei oder eine Eisenwarenhandlung, die dieser Tristess eine Ahnung von Leben gibt.

Aus dem Abgasdunst eines, über die noch aus Kaisers Zeiten Kopfstein gepflasterte Straße, holpernden Trabis, kommt mir ein Mann, barfüßig, in einen schneeweißen Umhang gehüllt, der sich später als altgedientes Bettlaken heraus stellt, lachend entgegen.

Vor dem Schaufenster eines Friseursalons, an dessen Eingangstür noch der silberne Teller, das Zunftzeichen der Barbiere flattert, bleibt er vor mir stehen und meint ohne jede Umschweife: „ Die Leinwand habe ich schon geschenkt bekommen“ und lässt, wie zur Bestätigung seiner Worte, seinen Umhang im Wind der zugigen Straße flattern. „ Fehlt mir nur noch das Geld für die Farbe, ich will doch unsere Stadt etwas bunter machen“ meint mein barfüßiger Gesprächspartner und reibt lachend Daumen und Zeigefinger aneinander. „ Haben sie mal?“ Fragt er mich dann noch.

 Schon will ich kopfschüttelnd weiter gehen, da höre ich hinter der dünnen Schaufensterscheibe des Salons lautes Lachen. Eine Haarkünstlerin, mit einem Kamm in der einen und einer Schere in der anderen Hand, wedelt mit beiden Armen vor ihrem Kopf und zeigt mit einem noch freien Finger, den Vogel an ihre Schläfe. Eine, in die Jahre geratene Frau, mit, in Stanniol gewickelten Locken schaut neugierig aus einer resedafarbenen  Trockenhaube heraus, so, wie der Kauz aus seiner Baumhöhle, und wackelt wie zur Bestätigung mit ihrer silbernen Lockenpracht.

Offensichtlich halten die beiden diesen Mann für einen Trottel, warum? Weil er den Mut hat anders zu sein? Sind sie neidisch ? Neidisch, dass da einer ist, der auf seine Art glücklich ist? Warum gönnt man ihm nicht sein Glück? Dabei will er doch nur etwas Farbe in ihre triste Welt bringen.

Dann habe ich ihm die Farben gesponsert, mit der Auflage, sein Kunstwerk, denn ein Künstler war er ja ohne Zweifel, ansehen zu können.  Wir haben uns für den nächsten Tag Punkt 12 vor der Kirche verabredet.

Am anderen Tag. Die offenhörig nicht mehr ganz neue Turmglocke hat gerade den zwölften Schlag hinter sich gescheppert, da kommt er um die Kirchenecke, nicht gegangen, geschritten, ja schwebend, mir verschlägt es die Sprache. Was da auf mich zukommt ist wie ein bunter Geist, ist Farbe, ist Licht, ein lebendes Bunt aus Glück und Lebensfreude, Kunst. Die wenigen Menschen  auf dieser langweiligen und tristen Straße der Freundschaft, drehen sich nach ihm um, wollen ihn anfassen, lachen und sind auch glücklich. Ein bunter Vogel eben.

(von Wilfried Freischem)

 

 

My beautiful picture

Foto: Wilfried Freischem

 

 

Von Herzen DANKE für dieses Mitfeiern in Form von jeder bunten Blüte…

 

Der Gesang war von Laura und Sabine Marienfeld,

begleitet an der Orgel von Monika Bojanowski,

das Glockengeläut war das der Hubertuskapelle in Hönningen,

die „zauberhafte“ Blütenidee hatte Amrei Neißner

…  und die Blüten waren alle von Euch und werden bei jedem „Öffnen“ neu nach dem Zufallsprinzip angeordnet 🙂

 

 

Friede sei mit uns allen!

In jeder bunten Begegnung, im gemeinsamen Mahl, im lebendigen Brot!

Gott segne uns.

 

 

 

Hier geht es weiter

am kommenden Sonntag, ab 09.30 Uhr (und dann jederzeit) mit dem Morgenlob

von, mit und für lebendige Menschen

Die Jesus-Kerze wird dann von den Kindern des Kindergartens Wibbelstätz aus Hönningen in ihrem für uns gelegten, bunten Wald-Mandala entzündet werden.

Foto - Das Wald-Mandala ist fertig!

 

Bis dahin eine gute Zeit! Wir freuen uns auf Euch!

Für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Mai-Fest mit Maria

HANDELN NACH SEINEM WORT

(angelehnt an einen Vorschlag der kfd, von Angelika Brunner)

 

 

Wir begrüßen alle ganz herzlich zu diesem kleinen Mai-Fest, das von einem historischen Ensemble in einer wunderschönen Version mit einem Adventslied angestimmt wurde.

Aber keine Sorge:

„Maria durch ein Dornwald ging“ ist ursprünglich ein Wallfahrtslied

aus dem 19. Jahrhundert, das in besonderer Weise die untrennbare Einheit von Mutter und Kind, von Jesus und Maria, besingt. Das göttliche Kind wirkt hier mit und durch seine Mutter: Studien haben gezeigt, dass gerade

die Bindung zwischen Mutter und Sohn besonders eng ist.

Auch Jesus ist nicht ohne Mutter zu verstehen.

 

Foto - Mutter-Sohn AU2

Familie Ulrich

Heute wollen wir dieser besonderen Mutter-Sohn-Beziehung gedenken.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Bild - Maria mit Kind von der Künstlerin Nina Koch

„Maria mit Kind“ Künstlerin: Nina Koch

 

Meistens wird Maria zusammen mit dem Jesuskind dargestellt, dabei häufig in einer zärtlichen Mutter-Kind-Beziehung. Ein Beispiel dafür ist die Skulptur „Maria mit Kind“ der Künstlerin Nina Koch (oben).

Die Figur steht im Eingangsbereich des Marien-Hospitals in Düsseldorf.

Maria trägt ein schlichtes Gewand, um ihre Schultern liegt eine Stola. Eine spitz zulaufende Perlenkette schmückt ihren Kopf. Sie steht auf einer angedeuteten Kugel, die die Welt symbolisieren soll. Auf der Kugel lassen sich Rosenblätter und Rosenblüten erkennen. In ihren Armen hält Maria das Jesuskind, Mutter und Kind schauen sich an.

Durch die umfangende Haltung wirken die beiden innig aufeinander bezogen. Von der Darstellung geht Ruhe, Konzentration und etwas sehr Liebevolles aus. Mutter und Kind wenden sich einander zu, und zugleich ist es die Zuneigung Gottes zu den Menschen (nach: Markus Groß-Morgen)

 

„Maria ist derjenige Mensch, der wie kein anderer ihren Sohn kennt. Sie ist berufen, Mutter der Menschen zu sein.“

(Thérèse von Lisieux)

 

Foto - Anni schläft 2

Foto: Familie „Kutsch“

 

 

Das folgende Lied ist eigentlich ein „Freundinnen-Lied“ – aber könnte es nicht auch ein „Kind-Mutter-Lied“ sein?

 

 

 

EVANGELIUM

(zum Lesen bitte den folgenden Link anklicken)

Die Hochzeit in Kana als Zeichen

 

Dialog zwischen Rebekka und Sara, zwei Hochzeitsgästen

(bitte die folgende Audio-Datei starten)

 

 

 

 

„Was er euch sagt, das tut“

 

„Was er euch sagt, das tut“ – diese Aufforderung gehört zu den wenigen Worten aus dem Mund der Gottesmutter.

Sich ausrichten nach Jesu Wort

und glauben, dass etwas von ihm her geschehen und wachsen kann

– das ist ihre klare Weisung zu einem Leben in Fülle…

 

… dann kann in unserem Leben und um uns herum etwas

Lebendiges, Neues entstehen und wachsen…

Foto - Strauß 1 AU

Foto: Annemie Ulrich

 

 

… dann kann frisches Grün, ein neues Hoffnungszeichen in unserem Leben aufbrechen.

 

Foto - Strauß 2 AU

Foto: Annemie Ulrich

 

… dann können die Dornen Rosen tragen …

 

Foto - Strauß 5 AU

…dann kann es passieren, dass wir achtsamer und dankbarer für die vielen kleinen, oft unscheinbaren Kostbarkeiten um uns herum werden …

 

Foto - Strauß 4 AU

Foto: Annemie Ulrich

 

Wenn wir unser Herz öffnen, wird unser Leben heller …

Foto - Strauß 8 AU

Foto: Annemie Ulrich

 

… und die Liebe Gottes wird auch, wenn die Krüge in unserem Leben einmal leer sind,

 

Foto - Strauß 7 AU

Fotos: Annemie Ulrich

 

… umso heller aus uns herausstrahlen ..

 

 

 

Man kann zu Maria stehen wie man will,

aber vertrauen, ohne zu verstehen,

vertrauen, ohne zu wissen, was das Leben gerade von mir will,

vertrauend das eigene Leben auf den Kopf stellen lassen,

ihm entgegenlaufen, mit dem Vertrauen eines Kindes,

das seiner Mutter, das seinem Vater entgegenläuft,

in der Ahnung, dass Vieles nicht einfacher werden wird,

ist das nicht ein unglaubliches Glaubens-Vorbild?

(Anja Neißner)

 

Gemälde KindLebensfreude

Gemälde: Stefan Neißner, Öl auf LW, 160 x 90 cm

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Wie schön, dass Ihr dieses kleine Mai-Fest mitgefeiert habt!!

 

Hier geht es übermorgen,

Sonntag, den 17.05.2020, ab 09.30 Uhr 

mit dem Morgenlob und Sonntags-Ge-danken von Pfarrer Jan Opiéla

Wir freuen uns auf Euch!

 

Für das Team des Kirchencafés Heckenbach

Eure Anja Neißner