Advent – 7. Tür(chen)

Meditative Einstimmung

gesprochen von Anja Neißner

BEITRAG

in Tür(chen) 7:

Die Kirchencafé-ler unter uns, die schon die Möglichkeit hatten, die Christmette in Niederheckenbach am Heiligen Abend um 22 Uhr zu besuchen, erinnern sich vielleicht:


Jedes Jahr haben wir für die Schützlinge (Roma und Sinti) von Pfarrer Jan Opiéla Lebensmittel gesammelt. Viele, viele Tüten und Kisten voll standen dann immer im Raum zwischen Eingangstor und Pendeltüre. Wer genauer hingeschaut hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass dort auch immer eine große Tasche mit selbstgestrickten Sachen stand, Diese Mützen, Schals, Socken …. hat Agnes Rader alljährlich für die Sinti und Roma gestrickt,

Im letzten Jahr ist Agnes Rader aus Ahrbrück, am 07. Dezember 2019, verstorben.

Pfarrer Jan Opiéla hatte in der Christmette noch darauf hingewiesen.

Wir möchten heute an sie denken!

Fotos: Irene Rader /Sie ist die Tochter von Agnes

Beate Ley, die Enkeltochter von Agnes Rader schrieb:

„Ich kann leider nicht so gut singen, als dass ich es selber singen könnte, aber das Lied bewegt mich jedes Jahr zur Weihnachtszeit.

Zu dem Lied selbst….. es ist ein kölsches Weihnachtslied, das ich in meinem ersten Jahr in Köln kennengelernt habe, als eine Lehrerin mit uns „immis“ (wie man in Köln liebevoll sagt) gesungen hat. Seitdem kommt es mir immer in der Vorweihnachtszeit in den Kopf u ich finde, auch wenn dieses Lied von 1978 ist, ist der Text immer noch aktuell.

Und auch, wenn ich wieder an der Ahr wohne, schlägt doch immer noch ein großes kölsches Hätz in meiner Seele und in diesem besonderen Jahr habe ich auch ganz viel Heimweh noh Kölle.“

Dieses Lied soll deshalb heute die musikalische Untermalung für unser Gedenken an Beates Oma, Agnes Rader, sein.

Bitte hier klicken, dann kommt Ihr zum Liedbeitrag „Sidd höösch leev lück“

Vergesst aber nicht,

nach dem Lied wieder hierher zurückzukommen. Die Tür muss dann noch wieder geschlossen werden, sonst zieht es!

Noch 17 Mal schlafen – dann ist Weihnachten!

2. Advent – MORGENLOB

Die Glocken der Kirche St. Josef in Hochkirchen rufen uns zum Lob Gottes

Video: Pia Sonntag

Dreiunddreißigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Bläserorchester der Familie Marienfeld

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Zu Beginn wollen wir alle gemeinsam mit Ida, die die 2. Kerze vor dem Kirchentor in Niederheckenbach entzündet, auch die Kerze an unseren Adventsgestecken zum Lob Gottes zum Leuchten bringen:

Ida zündet die zweite Kerze am Adventsgesteck an / Gestaltung: Melanie Welter
Wir sagen Euch an den lieben Advent / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine u. Jörg Marienfeld

Liebe Kirchencafé-ler,

wir begrüßen Euch alle von Herzen an diesem 2. Adventssonntag!

Ihr habt es gehört und gesehen, heute haben nicht die Glocken der Kirche von Niederheckenbach geläutet, sondern die Glocken der Kirche St. Josef in Hochkirchen.

Der Vater meiner lieben Freundin, Pia Sonntag,

Herr Franz-Josef von Wirth,

ist am Mittwoch, den 02.12.2020 abends verstorben und die Glocken sind die seiner sehr geliebten Heimatkirche. Der vertraute Klang der Glocken soll ihn, mit all unseren guten Gedanken, bis zu seiner Beisetzung begleiten.

So möchten wir heute tröstend und mitfühlend die ganze Familie um Franz-Josef herum und alle Freunde, Bekannte und Verwandte, die aus der Ferne an ihn denken,

in unsere Mitte nehmen.

Liebe Ingrid, Sie haben Ihren Ehemann, lieber Thomas und Isik, liebe Katja und Onno, liebe Pia und Martin, Ihr habt Euren Vater und Schwiegervater, lieber Daniel, liebe Nina, lieber André, liebe Sarah, Ihr habt Euren Opa verloren.

Wir möchten Euch und allen um Euch herum, denen er fehlt, unsere Verbundenheit ausdrücken.

Franz-Josef von Wirth

* 15.02.1934 – † 02.12.2020

Pia hat liebevoll eine Kerze im Namen der ganzen Familie für Franz-Josef entzündet und liest ein Gebet vor, das an dem Tag, als er starb, einfach plötzlich da war – im Adventskalender von „Andere Zeiten“ – und auf berührende Weise so sehr passte:

Hören wir nun das Evangelium des Tages vom

2. Advent

und setzen die Worte damit in unsere heutige Zeit und in unsere persönlichen, aktuellen Situationen:

Liedruf vor dem Evangelium
Evangelium zum (Mit-) Hören und nachstehend zum (Mit-) Lesen / gelesen von Anja Neißner
Liedruf nach dem Evangelium

Annemie Ulrich hat nach dem Lesen des Evangeliums dieses wieder mit den

Egli-Figuren

dargestellt. Hier nun ihre Gedanken dazu:

„Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich.“ (Mk 1,7)


Johannes der Täufer

– der Vorläufer
– der Provozierende
– der Hardliner
– der Alternative
– der Revoluzzer
– der Faszinierende
– der Mitreißende
– der Hinweiser
– der sich Zurücknehmende


Wir sehen einen Weg: Johannes vorne und Jesus, der ihm folgt.
Johannes geht vor, er bereitet den Weg für Jesus, macht die Bahn frei, schwört die Menschen auf Jesus ein, ist sich voll und ganz seiner Aufgabe bewusst, nimmt seine Berufung als Vorläufer Jesu uneingeschränkt und bedingungslos an.

WORTE ZUM ADVENTSKALENDER

von Anja Neißner

Hören wir noch einmal den Liedbeitrag aus Tür(chen) 1:

Wir wünschen Euch in dieser Zeit / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine und Jörg Marienfeld

Beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Wir öffnen unseren Kreis nun für die Familie von Franz-Josef, lassen sie behutsam heraustreten aus unserer Mitte und danken herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen, heute hier gemeinsam an ihn zu denken.

Liebe Ingrid, lieber Thomas, liebe Katja, liebe Pia und Familien,

wir möchten auch Euch gerne das nachstehende Foto mitgeben.

Vielleicht kann es Euch Trost und Hoffnung sein, dass Franz-Josef auf einem guten, lichtvollen Weg ist. Eure gelebte Liebe zu ihm und auch untereinander ist bereits Licht geworden und wird ihm den Weg leuchten.

Die Worte aus dem heutigen Evangelium stimmen ebenfalls zuversichtlich:

„Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird.“

Gott segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Mit den besten Grüßen,

auch an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Und jetzt trinken wir einen Kaffee – das tut uns gut!

Hier geht es weiter an 

den Adventssonntagen mit einem verkürzten Morgenlob jeweils ab 9.30 Uhr

und 

täglich bis 06. Januar 2021 ab 7 Uhr

mit dem Öffnen der Türen unseres

Adventskalenders!

Wir freuen uns wieder sehr auf die tägliche Verbundenheit mit Euch in der schönsten Zeit im Jahr und die vielen kleinen und großen Überraschungen, die sich hinter den Türen verbergen und die von uns entdeckt werden wollen …

Zugabe der Kinder des Kindergartens Wibbelstätz in Hönningen

P.S.

Das Team aus Hönningen lädt herzlich

jeden Montag im Advent um 18 Uhr zu einem Abendlob in die Hönninger Kirche ein.

Abschiede 2020 – Impulse …

Liebe Kirchencafé-ler,

seid herzlich willkommen!

Wie letzten Sonntag bereits angekündigt gibt es heute kein Morgenlob.

Das Pastoralteam der Pfarreiengemeinschaft Altenahr hat aber zum heutigen Feiertag, nachdem die Gräbersegnungen coronabedingt abgesagt werden mussten,

Impulse

zusammengestellt, also ein Blatt, auf dem Texte und Gebete zu finden sind, die sich dazu eignen, sie im Gedenken an Menschen aus unserem Umfeld, die bereits gestorben sind, zu meditieren. Vielleicht ist ja auch für Euch in Eurer aktuellen Situation etwas Ansprechendes dabei.

Ihr findet das zweiseitige Blatt zum Abschluss des heutigen Beitrags.

Wir möchten heute aber zuerst noch einmal innehalten.

Gestern Mittag ist nämlich die Mutter eines lieben Freundes aus unserem Kirchencafé verstorben.

Lieber Martin,

wir nehmen Dich in unsere Mitte,

sei tröstend umarmt.

Heute wäre zudem Dein bereits verstorbener Bruder Christian 57 Jahre alt geworden. Vorgestern, als Du bei Deiner Mutter warst, hat sie noch von seinem bevorstehenden Geburtstag gesprochen. Die beiden sind jetzt wieder vereint.

Indem wir heute an sie denken, hast aber auch Du die Möglichkeit, ihnen ganz nah zu sein.

Lieber Martin, diese Kerze, die Licht und Wärme ausstrahlt,

leuchtet für Deine Mutter, die gestern unerwartet verstorben ist

NORA BREMICKER

*21.04.1934 + 31.10.2020

„(…) Ich weiß, dass deine Zeit und meine Zeit wieder ineinanderfließen werden. Dann erst werden wir uns wieder wirklich sehen, verstehen, begegnen. Dann wird die Zeit für uns die Gleiche sein. Wir werden unsere Narben zeigen und uns näher sein als je zuvor. (…)“

aus: „Liebe wird sein, Liebe, was sonst!“ von Frank Maibaum

Ich glaube an den Frühling: Orgel Monika Bojanowski / Gesang Sabine Marienfeld

Weitere Abschiede in 2020 in unserem Kirchencafé:

Nachfolgend findet Ihr nun die Impulse des pastoralen Teams zum Herunterladen und dazu instrumentale Musik:

The Day / Melodie: Christian Methfessel

Herzliche und tröstende Grüße

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Glockengeläut der Kirche St. Pankratius in Niederheckenbach / Video: Paul Schier

MORGENLOB für Michael Schwabe und Stefan Schlesiger

Die Glocken der Kapelle St. Stanislaus im Heckenbacher OT Cassel

rufen uns zum Morgenlob:

Video: Michaela Langwald
Näher mein Gott zu dir / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Dreißigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Ich möchte Euch hier alle im Namen des ganzen Teams herzlich willkommen heißen, Euch dazu einladen, dass wir uns in die Nähe Gottes setzen und uns dazu zuhause eine Kerze für die Zeit dieses Gottesdienstes anzünden:

Die, die diese Plattform häufiger besuchen, wissen, dass, wenn nicht die Glocken der Pfarrkirche aus Niederheckenbach (unserer Hauptkirche) läuten, sondern die, einer anderen Kirche oder Kapelle, dann liegt etwas an.

Heute läuten die Glocken sogar zweimal, zu Beginn und zum Abschluss dieses Gottesdienstes.

Warum haben also  zu Beginn die Glocken aus Cassel geläutet?

Wir haben heute wieder eine wichtige Herzensaufgabe zu erfüllen und zwar:

Menschen beizustehen,

sie jetzt nicht alleine zu lassen,

denn zwei Familien aus je einem Ortsteil von Heckenbach (Cassel und Blasweiler) haben auf jeweils tragische Weise einen lieben Menschen verloren.

Liebe Fiona, liebe Inka, lieber Nico, liebe Michaela, lieber Karl-Heinz,

liebe Familie Schwabe, Ihr habt

Michael

verloren, und wir möchten Euch heute und auch für die Zukunft tröstend

in unsere Mitte nehmen

und Euch hier mitfühlend bis zu seiner Verabschiedung im Friedwald in Hümmel begleiten, die im engsten Kreis stattfinden wird.

Liebe Fiona, Du hast Deinen Ehemann, liebe Inka und lieber Nico, Ihr habt Euren Vater, liebe Michaela, lieber Karl-Heinz, Ihr habt Euren Sohn auf so tragische Weise verloren.

Euch und alle, die Ihr heute hierher mitgebracht habt, und auch alle, die aus der Ferne an ihn denken, Verwandten und Freunden, möchten wir sagen – Ihr seid nicht alleine. 

Ida hat auf einem Baumstamm, mit Blick in die Eifel, die er so gerne mochte, eine Kerze für Michael angezündet.

Liebe Fiona, Du hast uns mit Deiner offenen Art, mit der tragischen Situation umzugehen, den folgenden Text an die Hand gegeben; das war sehr hilfreich für alle, die ihn gelesen haben. Es werden nie alle Fragen, Eure, wie auch die Eures Umfeldes, beantwortet werden können.

So einfach ist es leider nicht,

aber es ist uns allen eine große Hilfe und wir möchten Dir für Deine Worte, liebe Fiona, DANKE sagen:

„(…) bei Michael ist vor einigen Wochen eine schwere schizophrene Psychose ausgebrochen. Er litt unter Wahnvorstellungen und Realitätsverlust. Wir, seine Familie, sein Arbeitgeber, sein Hausarzt und ich haben alles versucht, um ihm zu helfen. Das tückische an der Krankheit ist aber, dass er selbst weder weiß, dass er krank ist, noch erkennt, dass wir ihm helfen wollen und müssen. Er musste dringend in psychiatrische Behandlung, hat sich aber dagegen gewehrt und uns waren die Hände gebunden. Er galt immer als nicht eigen- oder fremdgefährdend, so dass wir ihn nicht zwangseinweisen konnten. Heute, wo wir kurz davor waren, dass er in eine stationäre Therapie geht, hat ihn der Mut verlassen, mit solch einer Krankheit zu leben und er hat sich unerwartet das Leben genommen (…)“

Liebe Fiona, Du hast sogar noch angeboten, dass wenn Menschen Fragen an Dich haben, sie Dich ansprechen mögen/dürfen. Dass es Dir hilft, darüber zu sprechen. Das habe ich auch deutlich bei unserem gemeinsamen, ausführlichen Gespräch gespürt …

Wie wir es besprochen haben, spielen wir nun ein Lied von Metallica für Michael, der es gerne rockig mochte. Dieses Lied hat auch schon bei Eurer Hochzeit vor sieben Jahren eine Rolle gespielt und hat nun im Zusammenhang mit seinem Tod nochmal eine große Aussage erlangt:

„Turn the page“ – Blättere die Seite um

Da gehe ich, blättere die Seite um, da gehe ich, blättere die Seite um, da gehe ich …

 

Nun möchten wir auch von ganzem Herzen Familie Schlesiger begrüßen.

Liebe Brigitte, Du hast Deinen Ehemann, lieber Björn und liebe Steffi, Ihr habt Euren Vater, liebe Familie Schlesiger, Ihr habt einen Bruder und lieben Verwandten, nämlich

Stefan

verloren.

Wir möchten auch Euch und die, die Ihr mitgebracht habt, Eure PartnerIn Nicole und Michael und die, die aus der Ferne an ihn denken, Verwandte, Freunde und Bekannte, von Herzen 

tröstend in unsere Mitte nehmen

und Euch bis zu seiner Verabschiedung am Dienstag, den 03. November und darüber hinaus begleiten und Euch sagen, Ihr seid nicht allein!

Stefan Schlesiger

* 24.06.1955  † 22.10.2020

aus dem Heckenbacher Ortsteil Blasweiler, ist am vergangenen Donnerstag an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 65 Jahren gestorben.

Fast genau vier Monate haben wir alle um ihn gebangt, nachdem Stefan nur einen Tag nach seinem letzten Geburtstag plötzlich zusammengebrochen war und besonders Ihr, liebe Brigitte, lieber Björn, liebe Steffi, ein kaum erträgliches Auf und Ab der Gefühle zu bewältigen hattet – und das alles in Zeiten von Corona, in denen Ihr noch nicht einmal unbegrenzt, wann und wie Ihr wolltet, zu Eurem Mann und Vater, zu Stefan, durftet.

Für ihn lassen wir die Glocken der Kirche St. Margareta in Blasweiler heute zum Abschluss dieses Morgenlobes läuten.

Ihr, liebe Brigitte, Steffi und Björn, habt für Stefan liebevoll diese Kerze vor seinem Foto entzündet, wo er so zu sehen ist, wie wir ihn alle kannten.

GL 835 Meine Seele ist stille in dir / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Hören wir nun das,

was Gott uns in unsere heutige Zeit hinein zu sagen hat, im

Evangelium des Tages

Als Liedgesang vor und nach dem Evangelium hören wir:

GL 450 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Evangelium

Audio-Evangelium zum (Mit-) Hören und/oder nachstehend zum (Mit-) Lesen
GL 450 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

von Anja Neißner

Gedanken von Anja Neißner als Audio-Datei zum (Mit-) Hören und/oder nachstehend zum (Mit-) Lesen

Liebe Familien von Michael und Stefan,

was für eine Dramatik hatte Eure letzte gemeinsame Zeit mit Michael und mit Stefan.

Wieviele Sorgen habt Ihr Euch gemacht und wusstet nicht, ob es noch einmal besser werden würde. Würde Michael mit seinen psychischen Problemen noch einmal zurück in den Alltag finden können? Würde Stefan mit der schlimmen Diagnose weiterleben können?

Fragen, die Euch umgetrieben haben.

Das Einzige, was Ihr für Michael und Stefan tun konntet, war, für sie da zu sein. Michael hat sich durch seine Krankheit sogar dagegen gewehrt und nicht erkennen können, dass Ihr es doch gut mit ihm meint. Bei Stefan war es ein kräftezehrendes Auf und Ab, wobei Ihr oft noch nicht einmal wusstet, ob er Euch hört oder Euren Händedruck spürt, manchmal ließ nur der Blutdruck erkennen, dass er Euch wohl wahrnahm.

Als ich dieses Evangelium in Bezug auf Michael und Stefan gehört habe, den Satz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, dachte ich, dass Ihr alle genau das wirklich getan habt.

Ihr wart für Michael und Stefan da. Ohne aufgrund des Zustandes eine Gegenliebe erwarten zu können, habt Ihr gesagt: Wir lieben Dich, so wie Du bist, auch, wenn das nicht immer einfach ist.

Ich habe mal eine kleine Geschichte gelesen. 

Ein armer Junge wurde im Winter in den Wald geschickt, um Holz zu sammeln. Unter dem Schnee entdeckte er einen Schlüssel. Schließlich fand er auch ein Kästchen – und tatsächlich: Der Schlüssel passte! Er drehte um und …

Was der Junge in dem Schatzkästchen findet, verrät das Märchen dann aber nicht.

Ist es nicht auch das, was wir uns oft fragen. Was ist der Schatz unseres Lebens?

Wenn Ihr, liebe Familien von Michael und Stefan, dieses Kästchen und den Schlüssel in Eurer heutigen Situation finden würdet, was könnte darin sein?

Könnte nicht vielleicht eine Zusage darin liegen?

Die Zusage, dass alle Liebe, die Ihr Euch gegenseitig gegeben habt und die Liebe, die Ihr am Ende Michael und Stefan nur einseitig schenken konntet, über den Tod hinaus bestehen bleibt und

aus Euch heraus weiter in diese Welt strahlt? 

Könnte vielleicht die Zusage darin liegen, dass diese geschenkte Liebe niemals aufhört und über den Tod hinaus geht?

Ich glaube jedenfalls daran und ich glaube, dass Gott dabei an Eurer Seite ist.

Ich glaube auch, dass Ihr alle, mit Eurem Schlüssel in UNS etwas aufgeschlossen habt, dass Ihr uns den Blick geweitet habt, dass Ihr mit Eurer geschenkten Liebe und Eurer Offenheit etwas in uns und Eurem Umfeld bewirkt habt.

Kann es vielleicht sein, dass der Schlüssel auf dem „Michael“ steht und der Schlüssel auf dem „Stefan“ steht, uns gegenseitig füreinander öffnet?

Lied: Fragen (Vater, nur du) / Text und Melodie: Christian Methfessel / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Zum heutigen Evangelium

hat Annemie Ulrich wieder die Egli-Figuren (von Kristina Rosenbaum fotografiert) aufgestellt.

Für alle, die das nicht kennen, sei gesagt, dass es eine ganz andere Herangehensweise ist, wenn ich das Evangelium lese und mir dabei überlegen muss, wie ich Figuren, die auch wir sein könnten, dazu aufstelle, die dann das Gelesene „transportieren“. Wie hätten wir die Figuren aufstellt, nachdem wir das Evangelium gehört haben?

Hier nun Annemies GEDANKEN,

warum sie die Figuren so aufgestellt hat, wir wir sie gleich sehen:

Das große Gebot der Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen ist für mich die Grundlage unseres christlichen Glaubens.

Jesus hat es uns eindrücklich vorgelebt und uns in seinen zahlreichen Gleichnissen und Gesprächen erklärt. Im heutigen Evangelium bringt er dies gegenüber den Pharisäern auf den Punkt. Er ordnet das Gesetz dem Liebesgebot klar unter. Im letzten Satz heißt es:


„An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“


Die Figurenszene zeigt diese Konstellation. Menschen und Gott (in Gestalt von Jesus) einander zugewandt.

Mensch zu Mensch, Gott zu Mensch, Mensch zu Gott, auf dem Fundament der Liebe,
hier dargestellt durch das Herz aus Lichtern.

So wie das Kerzenlicht warm und hell brennt, so soll auch in uns die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen brennen, weil die Liebe Gottes in unsere Herzen eingesenkt ist.

Weil er uns seine Liebe schenkt, können wir sie weitergeben.

Dabei ist es Gott, der uns in unserem Nächsten begegnet und so schenken wir die Liebe, die wir unserem Nächsten entgegenbringen auch Gott zurück. Das ist wie ein Kreislauf. Deshalb stehen die Figuren im Kreis und deshalb umschließt der Lichterkreis in Herzform diese Figuren.

Die Liebe hält alles zusammen und sie ist die Grundlage unseres christlichen Handelns. So können wir uns in jeder Lebenslage einander in Liebe bestärken, trösten und helfen. Die Liebe Gottes gibt uns die Kraft dazu.

Beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

VATER UNSER

im Himmel, geheiligt werden Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und 

vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.

Amen.

Liebe Fiona, liebe Inka und Nico, liebe Michaela und Karl-Heinz,

liebe Brigitte, lieber Björn, liebe Steffi,

wir möchten uns bei Euch für das in uns gesetzte Vertrauen und die Möglichkeit, uns hier

von Michael und Stefan

zu verabschieden herzlich bei Euch bedanken.

Mit dem passenden Schlüssel öffnen wir unseren Kreis wieder und lassen Euch aus unserer Mitte heraustreten, aber Ihr sollt wissen, dass wir für Euch da sind, wenn Ihr uns braucht. Solange sind wir in Gedanken bei Euch. Seid tröstend umarmt.

Der Klang der Glocken, der unseren beiden Verstorbenen aus ihren Dörfern bekannt ist, soll sie bis zu ihrer Verabschiedung auf ihrem Weg aus dieser Welt, wie wir sie kennen, begleiten.

Der Klang soll sie dorthin begleiten, wo es ihnen jetzt hoffentlich wieder besser geht.

Wir lassen jetzt die Glocken aus Blasweiler für Stefan läuten.

Das Besondere daran ist, dass Stefan diese Video-Aufnahme auf meine Bitte hin, im März noch selbst für unser Kirchencafé aufgenommen hatte.

Sehr berührend finde ich dabei auch, wenn wir seinen Schatten sehen …

Auferstandener Jesus,

du nimmst die Menschen,

die uns vorausgegangen sind,

in das Leben auf, das niemals endet.

Sie sehen bereits das Unsichtbare;

und sie sind uns manchmal ganz nahe.

Besonders in den leidvollen Stunden

liebst du uns noch mehr.

Und durch deinen Heiligen Geist

tröstest du und schenkst uns Frieden.

Gott, segne uns alle.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Ich glaube jetzt tut uns allen ein Kaffee gut …

Hier geht es jetzt erst wieder weiter am

Sonntag, den 15.11.2020, ab 09.30 Uhr (und dann jederzeit)

mit dem Morgenlob von, mit und für begeisterte Menschen.

(Wir möchten nach 30 wunderbaren Morgenloben noch einmal etwas durchatmen, damit wir nach dem 15.11.2020 dann mit neuer Energie in ein hoffentlich wunderschönes, stimmungsvolles und adventliches Kirchencafé durchstarten können.)

Wir freuen uns schon wieder sehr auf Euch!!!

Hier findet Ihr abschließend noch freundliche

Post für das Kirchencafé

aus der vergangenen Woche

(dazu noch etwas Musik)

Off-Beat von Christian Methfesser „Vertrau mir“

Dieser Brief nimmt Bezug auf den im „Paulinus“ erschienenen Artikel über das virtuelle Kirchencafé:

Und Pfarrer Dupont schrieb uns:

Sonntag, 30.08.2020 MORGENLOB

Die Anna-Kapelle in Beilstein ruft uns heute zum Morgenlob

Dreiundzwanzigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob

in Zeiten von Corona

in unserem virtuellen Kirchencafé

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir begrüßen Euch alle zu diesem Lob Gottes!

Ihr habt es schon gehört – heute hat nicht die Glocke der Kirche in Niederheckenbach geläutet, sondern die Glocke der St. Anna-Kapelle im Heckenbacher Ortsteil Beilstein.

Am 27.08.2020 ist

Frau Gudrun Rössler aus Bad Bodendorf

gestorben, die viele Jahre hier in Beilstein mit ihrer Familie in ihr Wochenendhaus kam, in dem inzwischen ihr Enkel wohnt.

Wir möchten heute hier an Sie denken.

Ihre Familie hat eine Kerze für sie entzündet. Im Hintergrund sehen wir ein Engelbild, denn sie liebte Engel sehr und schien auch eine Verbindung zu ihnen zu haben.

Am 10.11.2020 wäre Gudrun Rössler 90 Jahre alt geworden. Die Klänge der Glocke aus Beilstein, die ihr vertraut sind, mögen sie auf ihrem Weg aus dieser Welt, wie wir sie kennen, begleiten.

Liebe Familie Rössler,

liebe Birgit, lieber Keno, liebe Concha, liebe Ilka,

Euch und alle, die hier heute hierher mitgebracht habt, um ihr nah zu sein, nehmen wir tröstend in unsere Mitte.

Wir zünden uns auch eine Kerze an.

Lied: In das Dunkel deiner Vergangenheit / GL 839, 1+3+5 Strophe

„In all dein Sein, in dein Fühlen und Denken lege ich meine Zusage:

Ich bin da!“

Text: Paul Weismantel, Melodie: Barbara Kolberg 2007

Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Hören/Lesen wir nun das Evangelium des Tages:

Liedruf vor dem Evangelium – Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld
Audio – Evangelium zum (Mit-) Hören und/oder nachfolgend zum (Mit-) Lesen

Evangelium des Tages 22. So. im Jahreskreis Lesejahr A, Matthäus 16, 21-27

Liedruf nach dem Evangelium Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

von Anja Neißner

Audio-Gedanken zum Evangelium zum (Mit-) Hören

Das heutige Evangelium hat mich unglaublich aufgewühlt, es hat mich unruhig gemacht, es hat mich nervös gemacht, ohne dass ich einen Satz herausheben könnte, der das bewirkt hat. Ich bin den ganzen Vormittag herumgelaufen und war unruhig und irgendwann am frühen Nachmittag hab ich mir das Evangelium in „Leichter Sprache“ aufgerufen und eine große Ruhe machte sich in mir breit. Vielleicht brauchte ich einfach in dem Moment diese Einfachheit der Worte. Da heißt es überschrieben:

Jesus sagt seinen Freunden, dass sie immer mutig sein sollen

Und dann wird der Text so dargestellt:

Jesus war schon einige Jahre mit seinen Freunden unterwegs.
Jesus erzählte überall von Gott.
Jesus spürte aber auch, dass er bald sterben muss.

Jesus wollte seine Freunde darauf vorbereiten.
Er sagte zu seinen Freunden:

Wir gehen jetzt in eine andere Stadt.
Die Stadt heißt Jerusalem.
In Jerusalem leben mächtige Leute.
Die mächtigen Leute ärgern sich, weil ich von Gott erzähle.
Die mächtigen Leute wollen mich quälen.
Und ans Kreuz schlagen.
Und töten.
Aber ich werde nach 3 Tagen von den Toten auferstehen.

Einer von den Freunden war Petrus.
Petrus war aufgeregt.
Petrus sagte zu Jesus:

Jesus, das darf nicht passieren.
Keiner darf dich quälen.
Keiner darf dich ans Kreuz schlagen.
Keiner darf dich töten.
Gott muss das verbieten.

Jesus sagte zu Petrus:

Petrus, halt den Mund.
Du hast keine Ahnung davon, was Gott will.
Du denkst genauso wie alle Menschen.
Gott denkt anders als die Menschen.
Gott will etwas anderes als die Menschen.

Jesus sagte zu seinen Freunden:

Ihr seid meine Freunde.
Ihr wollt alles über Gott lernen.
Wenn ihr alles über Gott lernen wollt, müsst ihr auch die schweren
Sachen von Gott lernen.
Die schweren Sachen von Gott sind für Menschen schwer zu
verstehen.
Die schweren Sachen von Gott könnt ihr nur mit dem Herzen
verstehen.

Jesus sagte:

So könnt ihr die schweren Sachen von Gott verstehen lernen:
Verlasst euch darauf, dass Gott euch am allerbesten kennt.
Denkt nicht nur an euch selber.
Denkt auch an die anderen Menschen.

 
Auch, wenn das nicht alle Fragen beantwortet, hat es mich irgendwie ruhiger gemacht.

Lied: Fragen (Vater, nur du)

Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Text+Melodie: Christian Methfessel

Wie geht es weiter? Wo geh´n wir hin? Was kommt danach und was ist der Sinn? Was bringt das Leben? Wo komm´ ich an? Steckt hinter all dem wirklich ein Plan?

Vater, nur du, kennst die Antwort darauf. Vater, nur du, kommst und richtest mich auf. Vater, nur du hörst mir jederzeit zu. Vater, nur du. Vater, nur du.

Wann muss ich gehen? Und wo bist du? Wer ist bei mir und wer hört mir zu? Was bringt die Zukunft? Was ist mein Ziel? Will ich zu wenig oder zu viel?

Vater, nur du, kennst die Antwort darauf. Vater, nur du, kommst und richtest mich auf. Vater, nur du hörst mir jederzeit zu. Vater, nur du. Vater, nur du.

Kann Liebe leiden? Wer kennt die Zeit? Wer steht darüber und weiß Bescheid? Was zählt ein Leben? Was mach ich hier? Wer kennt die Fragen schon lang vor mir?

Vater, nur du, kennst die Antwort darauf. Vater, nur du, kommst und richtest mich auf. Vater, nur du hörst mir jederzeit zu. Vater, nur du. Vater, nur du.

(Text/Melodie: Christian Methfessel)

Schauen wir nun, welche

GEDANKEN BEIM STELLEN DER FIGUREN

sich Annemie Ulrich

zum Evangelium gemacht hat:.

(und wie Kristina Rosenbaum sie in Szene gesetzt hat)

Jesus hat Petrus am vorigen Sonntag zu seinem Nachfolger erklärt, als Felsen bezeichnet, auf den er seine Kirche bauen will. Petrus ist sich dieser besonderen Aufgabe durchaus bewusst. Und so wundert es mich nicht, dass er es im heutigen Evangelium wagt, Jesus zurechtzuweisen. Er ist verständlicherweise nicht damit einverstanden, dass Jesus nach Jerusalem gehen will und sich dort, scheinbar willenlos, den Ältesten, Hohepriestern und Schriftgelehrten ausliefert, ja sogar bereit ist,sich töten zu lassen.

Unvorstellbar, dass die Sache Jesu so enden soll. Das kann man doch
verhindern, das muss nicht sein, so denkt Petrus und nimmt Jesus beiseite. Die anderen, die vielleicht ähnlich denken, sollen diese Maßregelung wohl nicht mitbekommen. In der Figurenszene sehen wir diesen Moment.

Jesus reagiert unerwartet schroff und hart. Er bezeichnet Petrus, seinen erklärten Nachfolger sogar als Satan, wendet sich von ihm ab und weist ihn in die Schranken. Das muss für Petrus ein Schlag ins Gesicht gewesen sein, hatte er es doch gut gemeint.
Die Erklärung durch Jesus folgt. Gott denkt anders als die Menschen. All das, was Jesus in den vergangenen Jahren getan und gelehrt hat, stand unter dem großen Thema Gottes- und Nächstenliebe. Jesus geht diesen Weg konsequent bis zum Ende. Er opfert sein Leben für uns am Kreuz, weil er Gott und die Menschen liebt.

Heute habe ich mich ehrlich gesagt etwas schwer getan, meine Gedanken verständlich in Worte zu fassen. Die Szene, die ich darstellen wollte war sofort in meinem Kopf. Hier stehen sich zwei unterschiedliche Denkweisen gegenüber:

Petrus, der Mensch und Jesus, der Sohn Gottes.

Die Aussage des Textes ist eine Herausforderung, es geht sprichwörtlich ans „Eingemachte“.

Jesus fordert uns knallhart auf, unser Leben auf ihn hin auszurichten und uns, wie Paulus im
Lesungstext an die Gemeinde von Rom schreibt, „…verwandeln zu lassen, durch die Erneuerung des Denkens, damit wir prüfen können, was der Wille Gottes ist“. Da müssen wir aus unserer Komfortzone heraus.

Vieles steht auf dem Prüfstand, muss „sterben“, damit Platz ist für Gott und seine Botschaft. Taten der Nächstenliebe, Vergebung, Rücksichtnahme, Umkehr, geschwisterliches Miteinander … , das ist oft nicht einfach und verlangt uns häufig einiges ab. Wir empfinden das manchmal vielleicht als „Kreuz“, es führt uns aber letztendlich zu einem erfüllten Leben und zu Gott. Und jede noch so kleine Tat ist ein wichtiger Schritt in der Nachfolge Jesu.

Sehr ermutigend finde ich den nachfolgenden Text. Er macht mir noch einmal deutlich, dass ich nicht alleine auf dem Weg bin, sondern dass wir in Gemeinschaft zur Nachfolge berufen sind und wir gemeinsam unterwegs sind und uns gegenseitig stärken können, falls das „Kreuz“ uns zu schwer wird und uns niederdrückt.

seine Sache und unsere Sache
Er öffnet uns die Augen,
dass wir verstehen.
Jetzt ist es an uns,
dass wir einander vergeben,
das Wort säen,
Zeichen wirken,
das Brot brechen,
und unseren Geist und unsere
Menschlichkeit entwickeln.
Der Anbruch des Reiches ist
unser Programm.
Liebe, Gerechtigkeit, Friede
und Einheit –
allesamt unsere Sache.
Wir gehen als Zeugen
bis an der Erde Enden. – WIR

Aus: Frauen und Gott von Eleonore Beck und Gabriele Miller, Butzon & Bercker

Lied: Liebe ist nicht nur ein Wort – Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Beten wir nun das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat. Heute laden wir dazu ein, in die Stelle

DEIN WILLE GESCHEHE“

besonders hinzuspüren und zu -hören. Denn ist es nicht das, was Jesus uns im heutigen Evangelium sagen möchte?

Vater unser, im Himmel.

Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit, Amen.

Im Hönninger Kindergartenwald haben Besucher des Waldes  wieder Wünsche und Bitten aufgehängt:


Lass die Tiere leben

Lieber Gott habe Gnade mit uns und lass die Sonne uns nicht verbrennen

Gesundheit und Liebe für alle

Erfolg als Quarzitgesteinexperte – wünsch ich mir

Kraft und Zuversicht für Familie Weber – dass Jan bei Ihnen und uns sein kann

Dass unsere Familie gesund bleibt

Dass ich bald einen Keilerzahn finde

Ich bin dankbar für meine Familie und wünsche J. Gottes großen Segen im Kiga, C. viel Esprit in Regensburg, M., dass er sich findet.

Dieser Zettel ist für Eure persönliche Bitte

Liebe Kirchencafé-ler,

wir spüren schon mit ein bisschen Wehmut, dass der Sommer sich dem Ende zuneigt und schon etwas Herbst in der Luft liegt. Aber wäre es nicht auch langweilig, wenn IMMER Sommer wäre?

Wir haben jetzt tatsächlich schon durch zwei Jahreszeiten, den Frühling und den Sommer, hier zusammen virtuell das Morgenlob gemeinsam gefeiert. Bleiben wir gespannt, wie es sich im Herbst anfühlen wird. Wir freuen uns jedenfalls schon darauf, denn im Augenblick scheint es noch nicht sinnvoll oder möglich zu sein, das Morgenlob  wieder im Kirchencafé  vor Ort zu feiern.

Vielen Dank an Monika Bojanowski und Sabine Marienfeld für die nachdenklich stimmenden, und sich so gut in das Morgenlob einfügenden, neu aufgenommenen Musikstücke. Danke an alle, die wieder etwas beigetragen haben.

Aber vor allem DANKE an alle fürs Mitfeiern.

Liebe Familie Rössler, liebe Birgit, lieber Keno, liebe Concha, liebe Ilka, wir danken Euch von Herzen für das in uns gesetzte Vertrauen, Gudrun hier gemeinsam verabschieden zu können und sind in Gedanken bei Euch und bei allen, die Ihr hier heute aus ihrem und Eurem Umfeld mitgebracht habt und die, die von anderswo an Sie denken.

Gott, segne uns alle.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Jetzt trinken wir einen Kaffee und hören noch etwas Musik 

Hier geht es weiter 

am Mittwoch, den 02.09.2020 ab 7.00 Uhr

mit EUREN Beiträgen der Woche

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Mittwoch, 22.07.2020 Licht und Läuten für Jan Weber

 

Die Glocke der Kirche St. Kunibert in Hönningen läutet heute für Jan Weber, der am 10.07.2020 verstorben ist.

Die Klänge sind ihm vertraut und werden ihm Wegbegleiter sein.

 

 

Heute wird Jan aus dieser Welt, wie wir sie kennen, liebevoll verabschiedet.

Jan - Foto Ki-Hö 2

Foto: Kristina Rosenbaum

 

Der liebevoll hergerichtete Gedenkort in der Kirche in Hönningen, die vielen Gespräche, die alle miteinander geführt haben, um zu verstehen, alle persönlichen Vorbereitungen für die Verabschiedung, und auch diese Seite können hoffentlich allen, die Jan lieben, ihn schmerzlich vermissen und heute loslassen müssen, etwas Trost spenden.

 

Jan - Foto Ki-Hö 3

Foto: Kristina Rosenbaum

 

 

Foto - Gedenkort Jan Weber

Foto: Kristina Rosenbaum

 

Überall brennen heute wieder aus Empathie Kerzen für Jan, auch von Menschen, die ihn gar nicht kannten.

 

Jan - Foto FM

Wir beten für Jan und die Familie / Foto: Familie Mangerich

 

 

 

Neben den Glocken, dem An-Jan-denken, der gegenseitig geschenkten und empfangenen Liebe und dem Licht gibt es EINEN, der auf Jan wartet und ihn warm und liebevoll in Empfang nehmen wird.

 

Foto - Wenn der Tag gekommen ist

 

Ihr habt aus diesem Lied die Stelle zitiert „wenn ich mit dem Wasser fließe“…

Ja, so wird es sein, das ist ein schönes Bild.

Das Wasser fließt … Jan ist das Wasser … er fließt dem neuen Ufer zu …

… und irgendwann hilft ihm jemand ans Ufer …

Jan wird sich dort sehr geborgen und zuhause fühlen.

Wahrscheinlich empfängt ihn sogar auch jemand, den er noch aus dieser Welt kennt.

 

 

Aber die, die er geliebt hat, wird er nie vergessen.

Und die, die ihn geliebt haben und lieben, werden ihn nie vergessen.

 

 

Lieber Jan,

wir geben Dich – im Vertrauen auf ein Wiedersehen – in die liebevollen Hände Deines Schöpfers …

ER wird Dich ungeduldig erwarten und mit offenen Armen empfangen.

Deine Eltern Heike und Christoph, Deine Schwester Lara, Deine Freundin Lisa, Deine Großeltern Rosemarie und Resi und Herbert und Deine Paten Dirk und Monika nehmen wir in unsere Mitte.

Und Gott legt seine Hände auf ihre Schultern und geht mit ihnen – mit uns allen.

Alles Liebe…

 

Foto - Szene 3 mit Egli-Figuren 19072020

Gestaltung: Annemie Ulrich / Foto: Kristina Rosenbaum

 

 

 

 

Sonntag,19.07.2020 MORGENLOB für Jan

Die Glocken der Kirche St. Kunibert in Hönningen rufen uns heute zum Morgenlob:

 

 

 

What if god is one of us – Was, wenn Gott einer von uns ist?

 

Foto - Annette Fuhrmann und Norbert Zimmermann

Annette Fuhrmann und Norbert Zimmermann

 

Wenn Gott einen Namen hätte, wie würde er heißen?
Und würdest du ihn ihm ins Gesicht sagen?

Wenn du ihm gegenüber stehen würdest in all seiner Herrlichkeit
Was würdest du fragen, wenn du nur eine Frage hättest?

 

 

 

Siebzehntes gemeinsames Morgenlob

in unserem virtuellen Kirchencafé

 

 

Wir begrüßen Euch wieder ganz herzlich in diesem Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob

mit der Einladung Euch für die Zeit dieses Gebetes zuhause eine Kerze anzuzünden.

 

März 2019

Foto: Anja Neißner

 

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

 

Kerze

Setzen wir uns gemeinsam in die Nähe Gottes …

„Heiliger Geist, Tröster Geist, ruhig und still in deiner Gegenwart verweilen heißt schon beten. Du begreifst alles von uns, und bisweilen kann ein Seufzen unversehens ein Gebet sein.“

(Frère Roger, Taizé)

 

Ihr lieben Mitfeiernden, es ist Euch natürlich sicher aufgefallen:

Heute haben nicht die Glocken der Kirche in Niederheckenbach – wie sonst meist üblich an Sonntagen – geläutet.

 

 

Es waren die Glocken der Kirche St. Kunibert in Hönningen.

 

Denn

Jan Weber

aus Hönningen ist am 10. Juli 2020 mit nur 21 Jahren an den Folgen eines tragischen Motorradunfalls verstorben.

 

Wir begrüßen mitfühlend und von Herzen alle, die heute hier um Jan trauern, 

ganz besonders

seine Eltern Heike und Christoph Weber und seine Schwester Lara Weber,

seine Freundin Lisa Jüngling,

seine Großeltern Rosemarie Weber, Resi und Herbert Wirfs,

und seine Paten Dirk Weber und Monika Lingen,

Familie, Nachbarn, Freunde und alle die ihn kannten

 

Wir nehmen Sie/Euch

tröstend in unsere

Mitte,

wenn wir Jan nun alle gemeinsam noch ein Stück seines Weges, bis zur Verabschiedung am kommenden Mittwoch, begleiten dürfen

 

 

GL 813 Mit Jesus auf dem Weg

(Gesang: Sabine Marienfeld; Orgel: Monika Bojanowski,

bitte die folgende Audio-Datei starten)

 

 

 

Linda,

eine langjährige Freundin, die bereits mit Jan in Kindergarten, Grundschule und Blasorchester ging und die einmal mit ihm zusammen das Kinderprinzenpaar gestellt hat, und deren Familien befreundet sind,

zündet heute in der Kirche in Hönningen,

wo ein Gedenkort mit Kreuz, Osterkerze und Foto arrangiert sind,

das Ihr besuchen könnt,

 

 

 

die Jesus-/Osterkerze für Jan an:

 

 

 

Kommen wir nun zum Evangelium des Tages (heute nur in Leseform):

 

Für den Liedruf bitte die Audiodatei starten

(Gesang: Laura und Sabine Marienfeld; Orgel: Monika Bojanowski)

 

Zum Lesen des heutigen Evangeliums bitte einen der folgenden Links anklicken:

Nach eigenem Belieben

Kurzfassung des Evangeliums des Tages mit 1 Gleichnis – 16. Sonntag im Jahreskreis Lesjahr A – Matthäus 13, 24-30

oder

Langfassung des Evangeliums des Tages mit 3 Gleichnissen – 16. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr A – Matthäus 13, 24-43

 

Für den Liedruf bitte die Audio-Datei starten

(Gesang: Sabine Marienfeld und Monika Bojanowski; Orgel: Monika Bojanowski)

 

 

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM

(von Anja Neißner)

Als Audio-Datei bitte hier starten:

Und/oder zum (Mit-) Lesen:

Ich möchte heute, wo wir alle Jan Weber auf seinem Weg bis zu seiner Verabschiedung am Mittwoch  noch ein Stück weit begleiten,  DIESE Stelle aus dem Evangelium hervorheben:

Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.

 

 

Liebe Familie Weber, liebe Lisa Jüngling,

für Sie/für Euch, eigentlich für uns alle,  muss das im ersten Moment ja wie ein Hohn klingen.

Denn wie gern würden Sie, würdet Ihr, doch Jan weiter wachsen sehen … aber Jan ist gestorben. Niemand kann es richtig fassen… Er hatte noch so viel vor …

Jan war und ist Euer Senfkorn.

Aus Eurer Anzeige in der Zeitung ist so viel Hoffnung zu lesen.

 

Foto - Traueranzeige Jan Weber

 

Ja, Jan ist Euer Senfkorn,

es wurde Euch geschenkt und Ihr habt es vertrauensvoll gesät. Für Euch und alle um ihn herum ist es unfassbar, dass er jetzt gestorben ist.

Irgendetwas aus meinem Glauben heraus und aus der Hoffnung, die aus Eurer Anzeige zu lesen ist, lässt mich aber hoffen, dass aus dem kleinen Senfkorn, doch etwas weiter wachsen wird…

Ist es jetzt vielleicht ein für uns alle noch unerträgliches Geheimnis?

Ist es vielleicht für Euch und alle, die ihn kennen und lieben, ein Geheimnis, dass daraus weiterhin etwas wachsen wird, etwas, das wir jetzt alle noch nicht sehen?

Ihr fühlt Euch jetzt wie gelähmt vor Schmerz, Traurigkeit und Fassungslosigkeit.

Und wenn wir noch einmal an das Eingangslied zurückdenken mit dem Text: Wenn du nur eine Frage hättest, die du Gott stellen könntest, was würdest du fragen?, dann ist das in der momentanen Situation ganz sicher die Frage

„WARUM? Warum, Gott, hast du das zugelassen?“

Auch Jesus hat am Kreuz gefragt, „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, und Gott ist den Weg mit ihm gegangen – durch alle Hilflosigkeit.

Ohne etwas beschönigen oder herunterspielen zu wollen, glaube ich sagen zu können:

GOTT wird den schweren Weg auch mit Euch gehen …

in und mit Eurer Familie,

in und mit Euren Freunden,

mit Menschen, die Ihr jetzt vielleicht noch gar nicht kennt …

GOTT geht mit Euch durch diesen schlimmen Schmerz …

Wir wünschen Euch von Herzen, dass die Szene der Egli-Figuren, die Annemie Ulrich aufgestellt hat, für Euch für die Zukunft – wenn der Schmerz einmal irgendwann ein  bisschen nachlässt – ein kleines Bild einer kleinen Hoffnung und des Trostes werden wird.

Das Bild, dass

GOTT hinter Euch steht, und Euch die Hände auf die Schultern legt, und mit Euch geht.

 

 

 

Hier nun die

Gedanken, die Annemie Ulrich

sich beim Stellen ihrer Egli-Figuren gemacht hat:

 

Foto - Szene 3 mit Egli-Figuren 19072020

Gestaltung: Annemie Ulrich / Foto: Kristina Rosenbaum

 

Im heutigen Evangelium sind gleich drei Gleichnisse enthalten.

Alle haben eine Aussage:

Warten können und wachsen lassen. Das Gute setzt sich am Ende durch und Gott trägt die letzte Verantwortung.

Immer wenn ich Brot backe, sehe ich, welche Kraft der Sauerteig hat. Er durchwirkt eine große Menge Mehl und bringt den Teig dazu, über sich hinaus zu wachsen. Man muss nur vertrauensvoll warten können. Ohne Geduld und Zeit klappt es nicht.

So ist es doch auch oft im Leben. Wie oft überkommen uns Zweifel, Ungeduld und wir möchten das Störende, das Schlechte lieber ausreißen, als auf die Durchsetzungskraft des Guten zu vertrauen. Dabei dürfen wir doch auf die Kraft Gottes bauen, wenn wir in seinem Namen in dieser Welt tätig sind.

Wir können uns trauen und mutig nach vorne gehen, Gott stärkt uns den Rücken.

Er steht hinter uns, legt uns quasi die Hände auf die Schultern,

schenkt uns damit Kraft und Gelassenheit.

Und das wirkt weiter.

Diese Kraft, das Auf-ihn-vertrauen, wandert quasi von einem zur anderen und durchflutet uns, weil wir es uns auch gegenseitig schenken können.

So ist es doch auch mit dem Kirchencafé.

Ich erhalte hier immer Kraft, Mut und Vertrauen, den Weg Gottes unter meine Füße zu nehmen und ich weiß mich verbunden mit euch allen.

Das ist ein schönes Gefühl.

 

Foto - Szene 2 mit Egli-Figuren 19072020

Gestaltung: Annemie Ulrich / Foto: Kristina Rosenbaum

 

Jans Familie und seine Freundin Lisa Jüngling haben in der Anzeige aus dem folgenden Lied zitiert, das wir jetzt hören

Das Leben ist schön

 

 

 

„Ist das Senfkorn einmal hochgewachsen, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.“

 

Foto - KiGa Wibbelstätz AU

Eingang zum Kindergartenwald in Hönningen / Foto: Annemie Ulrich

 

Am Eingang zum Kindergartenwald in Hönningen haben Besucher, Spaziergänger, Wanderer die Möglichkeit eine Bitte auf bereitgestellte Zettel zu schreiben und dort an einer Schnur anzuklammern.

 

Die folgenden, berührenden Bitten waren dort nun zu finden

– auch sie nehmen wir mit in unsere Mitte –

 

Dass ich meine berufliche Ausbildung machen kann und auch schaffe

Gesundheit für die ganze Familie und Erfolg und Ruhe im neuen Job

Ein schönes Leben und Gesundheit für Oskar, seine Eltern und die ganze Familie

Kraft und Trost für Heike, Christoph und Lara

 

 

 

Beten wir nun das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat:

 

Vater unser 

im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.

Amen.

 

 

Foto - Engel am Himmel CN

Engel – Foto: Claudia Nisius

 

Liebe Familie Weber,

liebe Heike, lieber Christoph, liebe Lara, liebe Lisa, liebe Omas und Opa, liebe Paten von

Jan

wir danken Ihnen/Euch für das Vertrauen, das Ihr in uns gesetzt habt, indem wir hier zusammen mit Euch noch ein kleines Stück des Weges mit Jan gehen durften.

 

Foto - Auch unebene Wege haben Schönes

Foto: Anne Gemein

 

Diese Möglichkeit wird in uns allen nachklingen.

Und unser An-Jan-denken wird ihm Licht auf seinem Weg sein.

 

Ein Dank geht auch an alle, die liebevoll etwas zu diesem Morgenlob beigetragen haben.

In Gedanken bleiben wir alle zusammen … bis zum nächsten Mal….

 

„Nichts ist schmerzhafter als der Bruch einer tiefen menschlichen Beziehung. Manchmal verliert das Herz dabei jeden Halt; und um sich zu schützen und weniger zu leiden, verhärtet es. Christus empört sich nicht, wenn man ihn ablehnt. Diesem Christus folgen wir nach.

(Frère Roger, Taizé)

 

Und manchmal folgt er uns nach. Mit den Händen auf unseren Schultern.

Gott, segne uns.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

 

 

Trinken wir jetzt alle einen Kaffee – das wird uns gut tun

 

Foto - Kaffeetasse PS

Foto: Pia Sonntag

 

Mit herzlichen Grüßen, auch an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

 

… und wie gewohnt gibt es zum Kaffee noch etwas Orgelmusik …

 

 

Am Mittwoch, den 22.07.2020, am Tag des Abschieds, werden wir hier morgens ab 07.00 Uhr wieder die Glocken von Jans Heimatkirche in Hönningen läuten lassen, die ihm so vertraut waren, so dass er sich von diesen Klängen begleitet, vertrauensvoll auf den ausgeleuchteten Weg machen kann,

während wir an ihn denken.

Wer möchte, kann noch ein Foto einer Kerze schicken – wir setzen das Licht dann morgen hier auf die Seite.

Die Kontaktdaten findet ihr unter Kontakt/Impressum.

Kontakt/Impressum für whatsApp und/oder Mail

Foto - Blumen Regenbogen MF

Foto: Maria Friedrich

 

Sonntag, 07.06.2020 MORGENLOB

Das Glockengeläut der Kirche St. Petrus in Kesseling ruft uns heute zum Morgenlob:

 

 

Elftes

gemeinsames Morgenlob

am 07.06.2020 in unserem virtuellen Kirchencafé

 

 

 

März 2019

Foto: Anja Neißner

 

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt

im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir beginnen und feiern nicht nur diesen Gottesdienst ganz bewusst ausschließlich mit Beiträgen, die von EUCH in dieser „Corona“-Zeit als Vorschläge hier eingegangen sind – und zwar für die Mittwochs-Beiträge und für das Morgenlob im Besonderen.

Das ist wieder unser Gottesdienst, das ist unser gemeinsamer Dienst vor Gott.

Den Beginn macht Ida. Sie zündet heute noch einmal für uns die Jesus-Kerze gleich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft an, wo sie auch immer wieder hilft, die Glocke am Mittag und am Abend zu läuten – nämlich in der Kapelle im Heckenbacher Ortsteil  Beilstein:

 

 

Ihr ahnt es schon wieder… richtig? Jedenfalls hat nicht die Glocke aus Niederheckenbach geläutet.

Wir haben die Glocken der Kirche in Kesseling gehört und als Eingangslied den „Hochzeitsmarsch“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Was ist los?

Haltet Euch fest!

Dorchen und Günter Klein aus Kesseling

haben in dieser Woche das Fest der

„Juwelen-Hochzeit“ gefeiert, sie sind 55 Jahre verheiratet!

 

Foto - Mohn - Herz DN

Foto: Dr. Detlef Naumann

 

Liebes Dorchen, lieber Günter,

Diese Kerze ist nur für Euch in der Kirche in Kesseling, auf die Ihr sogar von zuhause aus schauen könnt, von lieben Kirchencafélern angezündet worden.

Die Flamme weist nach oben zu Gott.  Ein schönes Symbol. Denn auch Ihr richtet Euer Leben immer mit Blick auf IHN aus.

 

Foto - Kerze f Juwelenhochzeit Dorchen und Günter Klein

Foto: Rosi und Erich Gemein

 

im Namen aller Kirchencaféler überbringe ich Euch – als regelmäßigen, fröhlichen und „treuen“ Mitfeiernden des Morgenlobes vor Ort und auch hier auf dieser Plattform – mit GROßER Freude die herzlichsten Glückwünsche zu diesem besonderen Anlass!

Loben wir Gott, dass er Euch so viele gemeinsame Ehejahre geschenkt hat. Mögen noch viele hinzu kommen!

GL 386 Laudate omnes gentes

(Gesang: Laura und Sabine Marienfeld, Orgel: Monika Bojanowski)

 

 

Und dann möchten wir noch eine Kerze entzünden. Der Anlass ist trauriger.

Brigitte Orth geb. Klafke, Denntalstraße 42, Ahrbrück 

ist am vergangenen Mittwochabend, den 03.06.2020, plötzlich verstorben.

Sie war eine regelmäßig Mitfeiernde in unserem Kirchencafé vor Ort in Heckenbach. Unser Mitgefühl geht an Reinhard Klafke und seine liebe Frau Annemie.

Denn Brigitte Orth ist Reinhards Schwester.

Lieber Reinhard, liebe Annemie,

es schmerzt sehr, ein enges Familienmitglied gehen lassen zu müssen. Wir denken an Euch und fühlen tröstend mit, die Ihr uns so liebe Freunde in unserer Gemeinschaft geworden seid und hoffentlich immer bleibt. Seid herzlich umarmt. Danke für Euer Vertrauen, uns hier gemeinsam verabschieden zu dürfen.

Für Eure liebe Schwester und Schwägerin

möchten wir das Glockengeläut erklingen lassen, das ihr in ihrem Leben so vertraut war, es soll sie auf ihrem Weg nach Hause begleiten.

 

Foto - Auch unebene Wege haben Schönes

Foto: Anne Gemein

 

Das Licht der Kerze soll ihr auf diesem Weg leuchten und ihr Wärme schenken.

 

Gute Reise, liebe Brigitte Orth …

 

Hören wir zum Abschied das

Glockengeläut der Rochuskapelle im Denntal in Ahrbrück

(bitte Audio-Datei starten)

 

Lied „Näher mein Gott zu Dir“

(Gesang: Sabine Marienfeld, Orgel: Monika Bojanowski, bitte Audio-Dateien starten)

 

 

Dadurch, dass Pfarrer Jan Opiéla, der uns die letzten Wochen mit seinen Sonntags-Ge-danken so nett unterstützt hat, jetzt erst einmal eine Pause einlegt, neigt man dazu, zu sagen,

„Wir sind jetzt wieder auf uns alleine gestellt“

 

Aber das würde doch gegen alles sprechen, was wir glauben!

Der Heilige Geist weht gewaltig durch unser aller Kirchencafé.

Wie oft habt Ihr das – gerade nach dem letzten Pfingst-Morgenlob – zurückgemeldet.

Er begleitet uns. Wir spüren das.

Eine gewisse Unruhe treibt uns alle an. Ein spannendes Gefühl…

 

 

Mit der Übersendung des heutigen Fotos ihrer Egli-Puppe schrieb Annemie Ulrich:

 

„Passend zur ersten Lesung erschienen am Himmel tolle Wolken. Da gibt es heute mal wieder ein „Outdoor – Foto“. Allerdings nicht vom Berge Sinai, sondern aus Hönningen. Dies regt vielleicht zu einen Transfer in die Gegenwart ein !?“

(Zum Lesen der Lesung bitte den folgenden Link anklicken)

Erste Lesung aus dem Buch Exodus am Dreifaltigkeitssonntag Lesejahr A

 

„Der HERR ist der HERR, ein barmherziger und gnädiger Gott …“

Foto - Szene mit Egli-Puppen von Annemie Ulrich zur 1. Lesung Dreifaltigkeitssonntag Lesejahr A

Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde und warf sich zu Boden. (Foto+Szene: Annemie Ulrich)

 

 

 

 

Liedruf (bitte Audio-Datei starten)

 

Hier nun das sehr kurze Evangelium des Tages: (bitte folgenden Link anklicken)

Evangelium Dreifaltigkeitssonntag Lesejahr A Joh 3,16-18

 

Foto - Also hat Gott

Stefan Neißner, Öl auf Holz, marmoriert Schrifttyp: Fraktur (frei Hand geschrieben) 100×100 cm

 

 

 

Gedanken zum Evangelium

(von Anja Neißner)

 

(zum Hören der Gedanken bitte die folgende Audio-Datei starten)

 

(und/oder nachfolgend zum Lesen)

 

Als unsere Tochter Amrei vier Jahre alt war, machte eine kleine Wunde an ihrem Kopf, die plötzlich nicht mehr klein war, eine Operation nötig. Wir waren natürlich sehr besorgt, obwohl man uns beruhigte. Als sie dann in dem Krankenzimmer, in dem sie lag, zur OP abgeholt wurde und ich hinter ihrem Bettchen, in dem sie zum OP-Saal geschoben wurde, herlief, war ich voller Sorgen und Ängste und habe in diesem Moment zum ersten Mal in meinem Leben BEWUSST gespürt, dass ich einen anderen Menschen mehr liebe, als mich selbst. Ich hätte in dem Augenblick alles getan, um die OP von ihr abzuwenden und dafür die OP statt ihrer auf mich zu nehmen.

 

Foto - Amrei OP

Foto: Anja Neißner

 

Auch wenn wir nach außen etwas anderes suggerieren „sollten“, ist es doch so, dass wir immer versuchen, unsere eigene Haut zuerst zu retten, oder?

Und da werden wir heute konfrontiert mit dem Satz:

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Gott „opfert“ seinen Sohn BEWUSST für unsere Sünden. Er gibt uns nicht einmal die Möglichkeit, nur selbst dafür gerade zu stehen. Wie kann er das aushalten? Wir wissen doch, dass Jesus nicht angstfrei in den Tod gegangen ist. „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Und trotzdem bricht Gott das Ganze, obwohl es ihm möglich gewesen wäre, nicht ab, sondern lässt seinen Sohn Jesus diesen Weg in den grausamen Tod weitergehen, obwohl er von dieser panischen Angst weiß. Jesus ruft nach ihm, seinem Vater im Himmel. „Lass den Kelch an mir vorübergehen“, aber Gott lässt ihn den Weg in den Tod weitergehen. Die Begründung wird uns gleich mitgeliefert –

„Gott hat die Welt so sehr geliebt“

…. und mich lässt er zurück… sprachlos zurück? Schockiert zurück? Fragend zurück? Wie eigentlich?

Verstehe ich es richtig, dass Gott UNS so sehr liebt, wie ich damals unsere Tochter Amrei, als sie in den OP-Saal geschoben wurde? Diese grenzenlose Liebe, die so sehr in mir brannte, dass sie mir so unbeschreiblich weh tat? Dass ER uns so sehr liebt, dass ER deshalb das genaue Gegenteil getan hat, von dem, was wir von einem guten Vater erwarten würden, nämlich seinen Sohn bewusst für UNS zu opfern? Seinen Sohn???

Ich weiß nicht, ob ich meiner Tochter einmal erzählt habe, was ich damals empfunden habe und dass es eine große Schlüsselszene auf meinem Glaubensweg war. Aber wenn sie das jetzt hier (noch einmal) erfährt, darf sie sich doch sehr geliebt fühlen, oder?

Wenn wir jetzt (noch einmal) hören und erfahren, dass GOTT seinen einzigen Sohn für uns hingab, dass er einen Plan hatte und hat, der unser Verstehen komplett übersteigt, dürfen wir uns doch auch – und das, ohne dass dafür eine Gegenleistung von uns erwartet wird – über die Maßen geliebt fühlen, oder?

 

—————

 

AMAZING GRACE

Erstaunliche Gnade, wie süß der Klang, der mich rettete und befreite!

Ich war einst verloren, aber nun bin ich gefunden.

War blind, aber nun sehe ich

 

Es war Gnade, die mein Herz Furcht lehrte,

und Gnade löste meine Ängste;

Wie kostbar erschien diese Gnade in der Stunde, als ich erstmals glaubte!

 

 

Komplette Übersetzung des Liedes „Amazing grace“ – „Erstaunliche Gnade“

 

 

Beten wir das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.

Amen.

 

 

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Wilfried Freischem

 

 

der große bunte vogel

ist der heilige geist

er ist nicht schwarz

er ist nicht blau

er ist nicht rot

er ist nicht gelb

er ist nicht weiß

der heilige geist ist ein bunter vogel

 

er ist da

wo einer den anderen trägt

(…)

 

Foto - Buntspecht mit Kind WF

Foto: Wilfried Freischem

 

der heilige geist ist da

wo die welt bunt ist

wo das denken und reden und leben

gut ist

der heilige geist

lässt sich nicht

einsperren

in katholische käfige

nicht in evangelische käfige

 

Foto - Gemälde SN fliegend

Stefan Neißner, Ölpastell auf Leinwand, 50 x 50 cm

 

der heilige geist ist auch

kein papagei

der nachplappert

was ihm vorgekaut wird

auch keine dogmatische walze

die alles platt walzt

der heilige geist

ist spontan,

er ist bunt

sehr bunt

 

und er duldet keine uniformen

er liebt die phantasie

er liebt das unberechenbare

er ist selbst unberechenbar

 

aus: Wilhelm Wilms, roter faden glück, lichtblicke, 5. Auflage, Kevelaer 1988, 3.2

 

 

„(…)das Bunte hat mich sofort an den Grundgedanken des Kirchencafés erinnert,

schreibt Annemie Ulrich bei der Einsendung dieses wunderbaren Textes.

 

 

Und der evangelische Theologe Dr. Friedrich Weber:

 

„Ein katholischer Priester hat den Text verfasst. Ich musste zweimal lesen. Und es blieb zurück: Da, wo Gottes Geist weht, geht es bunt her, lebendig, phantasievoll und begabt.

Wo Gottes Geist Raum hat, da singen und spielen Menschen, weil sie sich an Gott freuen.

Wo Gottes Geist Raum hat, da haben auch die Begabungen Raum, bilden zusammen ein großes Orchester der Liebe Gottes, da bilden auch die Konfessionen keine Grenze mehr.

Wo Gottes Geist Raum hat, bestimmen nicht mehr die einen über die anderen, weil wir alle dem einen Herrn gehören.

Wo sein Geist Raum hat, sich entfaltet, erlebe ich dankbar und immer neu überrascht, dass sich in den unterschiedlichen Begabungen die Liebe Gottes Raum schafft und zum Weitersagen ermutigt.“

 

Quelle: aus „Fünf Minuten mit Gott“, Hg. Ralf Meister, Landesbischof in Hannover Text von Dr. Friedrich Weber, ev. Theologe, Landesbischof in Braunschweig, +2015 

 

 

WOW!

GENAU DAS IST DOCH DER PUNKT! „Woher kennt er uns?“, denkt man sich.

DAS IST DOCH UNSER KIRCHENCAFÉGEDANKE!

 

Ich war/bin so glücklich: in der vergangenen Woche von letzten Sonntag bis zu diesem Sonntag haben sooooo viele von Euch sich verantwortlich gezeigt;

das ist berührend!!!!

Unaufgefordert wurden Fotos geschickt, aber auch passende Fotos auf Wunsch herausgesucht, Texte hereingereicht, sich über neue Ideen ausgetauscht, ein Hinweis gegeben, dass sich ein Link auf einer Seite nicht öffnen lässt, Musikvorschläge gemacht, Freude über die Herzlichkeit und Kreativität des Kirchencafés ausgedrückt, Fotos und Musik zusammengefügt. So viele haben sich mit den ihnen geschenkten Talenten in dieses Morgenlob eingebracht.

HIER IST DAS WUNDERBARE ERGEBNIS!

 

 Auch bei uns geht es bunt her, lebendig, phantasievoll und begabt.

Auch bei uns singen und spielen Menschen, weil sie sich an Gott freuen.

 

 

GL 346 Atme in uns, Heiliger Geist

(Gesang: Sabine Marienfeld, Orgel: Monika Bojanowski)

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Kirchencafés,

„Wo sein Geist Raum hat, sich entfaltet, erlebe ich dankbar und immer neu überrascht, dass sich in den unterschiedlichen Begabungen die Liebe Gottes Raum schafft und zum Weitersagen ermutigt.“

 

Gott segne uns!

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Ein wirkliches Highlight in der katholischen Kirche war in diesem Jahr der

Segen „Urbi et Orbi“ des Papstes. Hier noch einmal zur Meditation, Erinnerung und als Abschluss unseres Morgenlobes:

 

 

… bevor wir einen Kaffee trinken, stellen wir aber noch unsere

beste Küsterin und meine liebe Schwester, Melanie Welter,

BESONDERS unter den Schutz und Segen Gottes. Sie hat sich gestern nach einem Sturz vom Pferd nämlich das Bein gebrochen und wird heute operiert.

Liebe Melanie, wir denken alle an Dich !!!!!

 

 

GUTE BESSERUNG!!!  Werde schnell wieder gesund!

 

Foto: Wilfried Freischem

 

Jetzt trinken wir aber alle einen Kaffee, der uns hoffentlich so anlächelt, wie dieser und dazu gibt es noch einmal das belebende Orgelstück, das uns letzte Woche schon so froh gemacht hat und das alles aus dem obigen Text „der heilige geist“ mit seiner Dynamik und Fröhlichkeit unterstreicht!

 

Foto - Kaffeetasse RG

Foto: Rosi Gemein

 

 

Liebe Grüße an Jos und Alice nach Ahrbrück!

 

 

Hier geht es wieder bunt weiter am nächsten

Mittwoch, den 10.06.2020 mit EUREN Mittwochs-Beiträgen

Schickt was Schönes 🙂

 

 

Mit den besten Grüßen

für das Team des Kirchencafés Heckenbach

Eure Anja Neißner

Sonntag, 03.05.2020 MORGENLOB

Heute rufen die Glocken der St. Andreas-Kirche aus Ahrbrück uns zum Morgenlob

Video: Monika Bojanowski

 

Sechstes gemeinsames Morgenlob
am 03.05.2020 in unserem virtuellen Kirchencafé

 

 

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir loben Dich, so wie wir sind, mit den Talenten, die Du uns geschenkt hast.

Wir haben uns zum Gebet versammelt,

im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Allen ein HERZLICHES WILLKOMMEN zu unserem heutigen gemeinsamen MORGENLOB

gleichzeitig die HERZLICHE EINLADUNG

sich zuhause für diese Zeit des Gebetes eine Kerze anzuzünden.

Kerze

 

Ihr wisst es inzwischen schon…

wenn sonntags nicht die „Haus“-Glocke des Kirchencafés (die Glocke der Pfarrkirche in Niederheckenbach) läutet, dann hat das einen Grund ..

heute lassen wir sogar ZWEI verschiedene GLOCKEN läuten.

Eine zu Beginn und eine zum Abschluss des Morgenlobes.

Zwei Menschen,

die vielen von uns liebenswerte und langjährige Wegbegleiter und Wegbegleiterin waren,

sind verstorben

und uns somit vorausgegangen zu Gott.

Wegen „Corona“ dürfen die Beisetzungen nur im engsten Kreis stattfinden. Daher ist es umso wichtiger, dass wir sie jetzt in unsere Mitte nehmen und dass wir die Möglichkeit haben, uns hier zu verabschieden.

Zu Beginn haben wir die Glocke der St. Andreas-Kirche in Ahrbrück läuten lassen, denn

 

am 28.04.2020 ist

 

PFARRER HORST COMES,

 

der viele Jahre Pfarrer des Seelsorgebereichs Ahrbrück war, verstorben.

Wir begrüßen alle, die heute hier um Pfarrer Comes trauern, in unserer Mitte,

besonders seine Brüder Ludwin und Heribert Comes, seine Familie und Freunde.

Vielen in unserer Pfarreiengemeinschaft galt er als

motivierender und inspirierender Seelsorger,

der bereits damals den Kindern und Jugendlichen, die teils heute noch als Erwachsene aktiv das Kirchenleben mitgestalten, nahe gebracht hat, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen und an der Weitergabe des Glaubens mitzuwirken.

Es ist bestimmt kein Zufall, dass das Evangelium des heutigen Tages, das des

„Guten Hirten“

ist.

Eine langjährige Freundin – von Pfarrer Comes und seiner Haushälterin –

ist Maria Theisen aus Hönningen, die in der vergangenen Woche noch mit ihm telefoniert hat.

Sie hat in tiefer Freundschaft eine Kerze für ihn in der Kirche in Hönningen für sein Gedenken in diesem Morgenlob angezündet:

 

Sabine Marienfeld, als Messdienerin in seiner Wirkenszeit (er hatte sich dafür eingesetzt, dass auch Mädchen diesen Dienst übernehmen dürfen!) und Monika Bojanowski, die er in ihren jungen Jahren vorausschauend dazu motivierte, das Orgelspielen zu erlernen (was heute für uns ein Segen ist!), haben zum Abschied das folgende Lied für ihn aufgenommen.

„Meine Seele ist stille in dir“.

Wer mitsingen möchte, findet es im Gotteslob unter Lied Nr. 835:

 

 

 

Und dann möchten wir heute auch ganz besonders an die Tierärztin

 

Frau DR. (FRIEDE)RIKE FRENTZEN

 

denken, die am 24.04.2020 verstorben ist,

die ihre Praxis in Spessart hatte und in Brenk wohnte.

Wir begrüßen mitfühlend und von Herzen alle, die heute hier um sie trauern, in unserer Mitte,

ganz besonders ihren Ehemann Klaus Stark und Ihre (Stief-) Tochter Jenny Herrmann,

aber auch ihr liebes Praxis-Team, Tatjana Nett, Caro Schonung, Chantal Altmann und – zugleich aus unserer Kirchencafé-Runde – Nina Welter

sowie Verwandte, Nachbarn und Freunde.

Frau Dr. Frentzen war die Anlaufstelle für viele von uns, wenn unsere geliebten Tiere krank waren. Sie war Tierärztin aus Leidenschaft und hat damit Gottes Schöpfung wertgeschätzt, sie war kernig in ihrer Art und hatte einen eigenen liebenswerten Humor.

Sie und ihre Fürsorge für unsere Tiere werden uns sehr fehlen …

Es ist bestimmt kein Zufall, dass das Evangelium des heutigen Tages, das der

„Guten Hirtin“

ist.

Leider ist sie nun viel zu jung, aufgrund einer Krankheit, im Alter von nur 58 Jahren verstorben.

Das Praxisteam hat eine Kerze für sie angezündet.

Foto - Kerze für Rike

Foto: Praxis-Team Dr. Friederike Frentzen

 

Audio-Datei starten (Air; Bach): Laura Marienfeld, Klarinette, Monika Bojanowski, Orgel

 

Jetzt besteht die Möglichkeit, das Evangelium des Tages zu hören und/oder (mit-) zu lesen:

Liedruf vor dem Evangelium (Audio-Datei starten)

 

Bitte zum (Mit-) Hören des Evangeliums die folgende Audio-Datei starten:

Zum (Mit-) Lesen des Evangeliums den folgenden Link anklicken:

Evangelium des Tages: Johannes 10, 1-10 Der gute Hirt

 

Liedruf nach dem Evangelium: (Audio-Datei starten)

 

Hier besteht nun die Möglichkeit,

die Sonntags-Ge-danken von Pfarrer Jan Opiéla zum Evangelium zu lesen

dafür bitte den folgenden Link anklicken:

Sonntags-Ge-danken zum Evangelium von Pfarrer Jan Opiéla 03052020

 

Foto - Szene zum Evangelium mit Egli-Puppen von Annemie Ulrich - Die gute Hirtin

Szene zum Evangelium mit Egli-Puppen von Annemie Ulrich – Die gute Hirtin

 

Ja, Ihr habt richtig gesehen:

Der gute Hirt ist diesmal eine gute Hirtin.

Mir gefällt das, es tut mir gut.

Gott ist Vater und Mutter,

Hirtin und Hirt.

Er lässt sich für mich nicht auf ein Geschlecht reduzieren.

ER ist ALLES

und nur so für mich

umfassend.

Um seinen besonderen Auftrag zu erfüllen,

hat er

Frauen und Männer

gleichermaßen erwählt.“

 

(Annemie Ulrich)

 

(Audio-Datei anklicken: GL 456 – Herr, du bist mein Leben, Herr du bist mein Weg)

 

My beautiful picture

Foto: Wilfried Freischem

 

Beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.

Amen.

 

Liebe Familie, FreundInnen und WeggefährtInnen von Pfarrer Horst Comes,

liebe Familie, FreundInnen und WeggefährtInnen von Frau Dr. (Friede)Rike Frentzen,

wir bedanken uns auch bei Ihnen von Herzen für das uns entgegengebrachte Vertrauen und damit die Möglichkeit,

uns von den lieben Verstorbenen, die auch uns Wegbegleiter und Wegbegleiterin waren, verabschieden zu können. Das wird uns allen Trost sein, der nachklingt und -wirkt …

Wir wünschen Ihnen/Euch für die kommende Zeit viel Kraft und den Glauben daran,

dass Sie sich einmal wiedersehen.

GOTT, der gute Hirt und die gute Hirtin, segne uns.

 

Mögen wir immer wieder Wege finden, die Botschaft Jesu spürbar werden zu lassen –

durch gegenseitige persönliche Zuwendung und Freundlichkeit….

… vertrauen wir nur den Hirtinnen und Hirten, die – gemäß des heutigen Evangeliums –

das Wort GOTTES mit Liebe und Wertschätzung für ALLE MENSCHEN verkünden

– und nicht nur für sich selbst oder aus irgendwelchen anderen Gründen.

 

Gott sei Dank

und einem wunderbaren kreativen Team …

… von vielen Frauen und Männern, Hirtinnen und Hirten.

 

Wie bestärkend und auch tröstend kann doch gemeinsam glauben sein!

 

Auferstandener Christus, ganz ruhig sagst du zu uns, Warum macht Ihr Euch Sorgen?

Nur eines ist nötig: Ein Herz, das auf das Evangeiium und auf den Heiligen Geist hört.

(Frère Roger, Taizé)

 

Hören wir nun zur Verabschiedung von Frau Dr. (Friede)Rike Frentzen das Glockengeläut der Kirche St. Silvester aus ihrem Heimatort Brenk.

Die ihr vertrauten Klänge mögen sie auf ihrem Weg begleiten…

 

Das Licht, der für unsere beiden Verstorbenen so persönlich angezündeten Kerzen, wird ihnen den Weg leuchten…

jetzt und auch in Ewigkeit.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Foto - Auch unebene Wege haben Schönes

Anne Gemein

 

Mit den besten Grüßen, auch von Pfarrer Jan Opiéla,

für das Team des Kirchencafés Heckenbach,

Eure Anja Neißner

 

Möge die Straße uns (immer wieder) zusammenführen …

 

 

————

 

Und jetzt trinken wir wie gewohnt gemeinsam unseren Kaffee … bei Orgelmusik

mit ganz, ganz lieben Grüßen an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau.

 

Foto KaffeeMA2

Foto und Kaffee: Martina Arendt

 

 

 

Der nächste Blog im Kirchencafé Heckenbach mit Euren Beiträgen kommt am Mittwoch!

Bis dahin lohnt es sich, immer mal wieder in die von Euch allen – so wunderbaren Beiträge seit Beginn der Corona-Zeit – zu schauen und sie zu genießen.

Aber nicht nur die Beiträge – auch Ihr – seid wunderbar!

Ein herzlicher Mai-Gruß

 

Foto - Gott in meiner Mitte

GOTT in meiner Mitte – Foto: Anja Neißner

Sonntag, 26.04.2020 MORGENLOB …

Die Glocken der Kirche St. Margerita aus Heckenbach OT Blasweiler rufen heute zum Morgenlob

Video: Stefan Schlesiger

 

 

Fünftes gemeinsames Morgenlob
am 26.04.2020 in unserem virtuellen Kirchencafé

März 2019

 

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt,

im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Allen ein HERZLICHES WILLKOMMEN zu unserem heutigen gemeinsamen MORGENLOB

gleichzeitig die HERZLICHE EINLADUNG sich zuhause für diese Zeit des Gebetes eine Kerze anzuzünden.

 

 

 

Ihr habt vielleicht schon bemerkt, dass heute nicht – wie sonst üblich am Sonntag – die Glocke der Kirche in Niederheckenbach geläutet hat, sondern die Glocke der Kirche in Blasweiler. Warum? Unsere liebe Freundin aus dem Kirchencafé Heckenbach

 

HILDE STUMM

aus Blasweiler

 

ist am vergangenen Sonntag, den 19.04.2020 verstorben.

 

Wir möchten heute ganz besonders an sie denken.

Wir begrüßen ihre Familie, ihre Freunde, Nachbarn und Bekannten hier in unserer Mitte.

Die beiden Familien der Söhne von Hilde und Siegfried Stumm haben auf liebevolle Art und Weise persönlich Kerzen für ihre Mutter und Oma angezündet

 

Video: Familie Ulrich Stumm

 

Leider ist es in diesen Zeiten von Corona so, dass nur wenige Personen an der Beisetzung teilnehmen dürfen. Von Pfarrer Bach, der diese Beisetzung in Heimersheim geleitet hat, stellen wir deshalb nachstehend den Link zur Verfügung, unter dem alle, die das möchten, seine Ansprache mit der Andacht nachlesen können.

(zum Nachlesen bitte den folgenden Link anklicken)

Bestattungsrede Pfarrer Bach zur Beisetzung von Hilde Stumm am 24.04.2020

Hilde Stumm hat viele Jahre mit uns zusammen hier in der Gemeinde Heckenbach gewohnt.

Wir singen (fast) bei allen Beerdigungen zum Schluss das Lied

„Näher mein Gott zu Dir“,

das einmal aus dem Ermland mit hier in die Eifel gebracht wurde.

 

Wir schätzen es auch inhaltlich sehr und stellen es heute zum

Zeichen der Verbundenheit unserer Gemeinschaft mit Hilde Stumm,

und mit ihrem lieben Mann, Siegfried Stumm,

der ganzen Familie und mit allen, die um sie trauern, hier ein.

Gesungen wird es von Sabine Marienfeld begleitet von Monika Bojanowski an der Orgel  und allen, die mitsingen möchten.

(zum Hören des Liedes die folgende Audio-Datei starten/anklicken)

 

Näher, mein Gott, zu Dir, näher zu Dir.
Selige Ungeduld, wer stillt sie mir?
Wer sonst, O Gott, als Du?
Du Leben, Licht und Ruh.
Näher, mein Gott, zu Dir, näher zu Dir.

Wie der gehetzte Hirsch, lechzt nach dem Trunk,
schmachtet mein Geist nach Dir, du Sättigung.
Die große Leere hier, Du füllst sie aus in mir.
Näher, mein Gott, zu Dir, näher zu Dir.

Wie zu dem Strand das Meer, wogt mit Begier,
so flutet ruhelos mein Herz zu Dir.
Sehnsücht’ge Seele, du, wall deinem Ufer zu,
bis hin, mein Gott, zu Dir, bis hin zu Dir.

O dunkle Nacht um mich, wann weichst du hier?
O ew’ges Morgenrot, wann scheinst du mir?
Wenn strahlend einst Dein Licht
dir Todesnacht durchbricht,
dann zieh mich, Gott, zu Dir, ganz nah zu Dir!

 

Foto Kerze für Hilde Stumm

Foto und Entzünden der Kerze: Familie Holger Stumm

 

Jetzt besteht die Möglichkeit, das Evangelium des Tages zu hören und/oder (mit-) zu lesen:

 

Liedruf vor dem Evangelium:

(Zum Hören des Evangeliums bitte die folgende Audio-Datei starten/anklicken)

(Zum (Mit-) Lesen bitte den folgenden Link anklicken)

Die Erscheinung Jesu am See von Tiberias Joh 21,1-14

 

Szene zum Evangelium mit Egli-Puppen von Annemie Ulrich

Szene zum Evangelium mit Egli-Puppen von Annemie Ulrich

 

Liedruf nach dem Evangelium:

(Zum Lesen der Gedanken zum Evangelium bitte den folgenden Link anklicken)

Sonntags-Ge-danken von Pfarrer Jan Opiéla zum 3. Sonntag der Osterzeit 26042020

 

Hilde Stumm war immer sehr offen für Neues, heißt es bei der Verabschiedung – lasst uns deshalb auch im Zusammenhang mit dem Evangelium des heutigen Tages beten:

 

Wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.

Ich möchte offen sein für deinen Ruf und dein Wort.

Ich möchte auch einmal unkonventionelle Wege wagen.

Ich möchte beflügelt sein, wenn ich Neues anpacke.

Guter Gott, du Netz, das mich trägt.

 

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Zum Abschluss wieder ein Lied für alle Sinne, das ein Zusammenspiel VIELER Talente aus unseren Reihen ist … Wenn ein Mensch auf Gott sein Leben baut

 

 

Liebe Freunde des Kirchencafés Heckenbach, liebe Familie Stumm!

Es ist (wieder) schön, sich im Gebet hier mit allen verbunden zu fühlen.

Ein Dank geht an Familie Stumm für das uns entgegengebrachte Vertrauen und damit die Möglichkeit, uns hier von Hilde Stumm verabschieden zu können.

Wir wünschen Ihnen/Euch viel Kraft für die kommende Zeit.

 

Gott segne uns – mögen wir uns alle gegenseitig Segen sein.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir wollen auch an die Tierärztin Frau Dr. Friederike Frentzen aus Spessart denken, die vorgestern verstorben ist …

 

Foto Frühstück Lantershofen

Foto: Amrei Neißner

 

Mit den besten Grüßen, auch von Pfarrer Jan Opiéla,

für das Team des Kirchencafés Heckenbach,

Eure Anja Neißner

 

Und jetzt trinken wir gemeinsam unseren Kaffee …

 

Foto KaffeeMA1

Foto: Martina Arendt

 

In unserem Kirchencafé vor Ort in Heckenbach trinken wir diesen Kaffee bei Gesprächen und Orgelmusik von Jos van Son. Das ist leider zurzeit nicht möglich. Deshalb haben wir einen Organisten herausgesucht, der auch „Jos van …“ heißt.

Mit lieben Grüßen an unseren Jos!!!

 

P.S. Großer Dank an alle, die heute Lebensmittel nach Niederheckenbach gebracht haben bzw. bringen. Von 11-12 Uhr ist das am heutigen Sonntag, den 26.04.2020 möglich. Wir geben diese haltbaren Lebensmittel Pfarrer Jan Opiéla für seine Schützlinge, Roma und Sinti, mit, die sie dringend brauchen. Geld spenden für diesen Zweck sind möglich auf das unter „Termine“ genannte Konto. Dieses Geld erhält ebenfalls Pfarrer Opiéla.