MORGENLOB – 16.05.2021

Habt Ihr etwas Zeit mitgebracht?

Dann möchten wir Euch gegebenenfalls heute einladen, ganz bewusst inne zu halten, dieses Morgenlob schweigend, schauend und hörend zu beginnen, Euch auf diese Weise zu sammeln und auf dieses Morgenlob, das wir Gott entgegenbringen möchten, mit der folgenden und besonderen, instrumentalen Musik einzustimmen, bevor wir dann die Glocken läuten lassen.

Den kleinen meditativen Text könnt Ihr während des Musikvideos oder danach hören.

(Wem das alles zu lang ist, setzt einfach an der Stelle im Morgenlob an, die für ihn/sie die richtige Stelle ist …)

Kleine Einstiegsmeditation / gesprochen von Anja Neißner

Video: Paul Schier / Läuten der Glocken St. Pankratius in Niederheckenbach

Einundvierzigstes

gemeinsames Morgen- (Abend-/Allzeit-) Lob 

in Zeiten von Corona

Gott, wir sind da. Wir loben Dich. Gott, Du bist da.

Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können.

Wir haben uns zum Gebet versammelt.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liebe Kirchencafé-ler,

wir freuen uns sehr, wieder ein Morgenlob mit Euch feiern zu dürfen! Viele haben wieder mit ihren Talenten dazu beigetragen, dass es entstanden ist und immer, wenn es fertig ist, wird mir aufs Neue bewusst, wie wichtig unser Gebet in der Gemeinschaft ist.

Unvorstellbar, ausschließlich alleine zu beten. Es braucht diese Zeiten, zu denen wir uns treffen können, selbst, wenn es zurzeit weiterhin noch nur virtuell ist.

Trotzdem ist es eine Verabredung,

heute oder vielleicht morgen hier einmal vorbeizuschauen, sich gegenseitig wahrzunehmen, sich einzufinden und dadurch wertzuschätzen,

sich vorzunehmen, unsere Energie in die gemeinsame Aufgabe zu stecken.

Lasst uns Gott nun loben mit dem Lied „Wie lieblich ist der Maien“, wo es unter anderem heißt: „Herr, Dir sei Lob und Ehre“.

Monika Bojanowski hat eine schöne Version für uns gefunden:

Hier findet Ihr bei Interesse den Text zum Lied „Wie lieblich ist der Maien“

 

Heute werden wir uns einmal nicht mit dem Evangeliumstext des Tages, sondern mit dem Text der 1. Lesung, die für diesen Tag vorgesehen ist, beschäftigen.

Diese Lesung ist ein Text aus der Apostelgeschichte (Apg 1,15-26)

Kommunionkind Ida liest uns diesen Text vor, den wir in einfacher Sprache gefunden haben. Vorher hat Ida aber noch zur Ehre Gottes feierlich ihre Kerze, die sie in Vorbereitung auf ihre erste heilige Kommunion am 3. Juli gestaltet hat, für uns alle entzündet.

Wer mag, kann sich zuhause auch eine Kerze anzünden.

LESUNG AUS DER APOSTELGESCHICHTE

Liedruf „Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu“ / Gesang: Sabine Marienfeld
Kommunionkind Ida liest aus der Apostelgeschichte

Hier findet Ihr beim ersten Lied den Liedtext zu vorstehendem Lied „Zu der Apostel Zahl“

Hierzu hat sich Pfarrer Jan Opiéla die folgenden Gedanken gemacht:

Annemie Ulrich hat die Lesung aus der Apostelgeschichte auch sehr angesprochen. Sie ist selbst langjährige Matthiaspilgerin. Das Grab unseres Bistumspatrons Matthias befindet sich in Trier in der Benediktinerabtei St. Matthias.

Die Figurenszenen zeigen den möglichen Hergang nach Annemies Vorstellung;

Kristina Rosenbaum hat sie wieder für uns fotografiert:

Jesus ist im Kreis der Jünger nicht mehr leibhaftig anwesend. Doch nicht nur er fehlt. Auch in der Gemeinschaft der Apostel klafft eine Lücke; die vollkommene Zahl 12 muss wieder hergestellt werden. (Bild 1)

Aus der 120-köpfigen Gemeinschaft (10 x 12) kommen zwei Geeignete für die Nachfolge des Judas in Frage: Josef, genannt Barssabbas und Matthias (Bild 2)

Es wird weder gewählt noch bestimmt. Das Los soll entscheiden! Überlässt man das Ganze dem Willen Gottes oder will man nicht offen Stellung für einen der Kandidaten beziehen? Ich stelle mir jedenfalls vor, schreibt Annemie, sie haben vielleicht eine Münze geworfen. Das klappt bei zwei Kandidaten. Kopf oder Zahl? (Bild 3, 4 und 5)

Wie auch immer, Matthias wird per Losentscheid in die Gemeinschaft der Apostel aufgenommen, die Vollkommenheit ist (geschickt) wieder hergestellt. Das hat alle sicherlich gestärkt und sie konnten daraus Mut fassen. (Wir wissen ja, wie es Pfingsten weitergeht) (Bild 6)

Annemie schreibt weiter:

„Vom 9. Mai bis Pfingstmontag, 24. Mai, ist Pilgerzeit. Ich grüße alle MatthiaspilgerInnen nah und fern in der festen Zuversicht, dass wir im nächsten Jahr unseren Pilgerweg wieder unter die Füße nehmen können „Ihr meine Freunde“.“

Gebet „Geheiligt werde Dein Name“ / gesprochen von Anja Neißner
Lied „Vater unser“ / Orgel: Monika Bojanowski / Gesang: Sabine Marienfeld

Friede sei mit uns.

Denken wir heute auch an alle Menschen, die Opfer von Gewalt sind, aktuell auch besonders die Menschen in Nahost.

Gott, segne uns alle.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liebe Kirchencafé-ler,

zum Abschluss möchten wir natürlich wieder einen Kaffee mit Euch trinken. Es war schön, gemeinsam Gottesdienst zu feiern. 

Wir schicken die besten Grüße an unseren Organisten Jos van Son und seine Frau Alice nach Ahrbrück,

das nächste Morgenlob feiern wir hier wieder am 3. Sonntag im Monat, das ist der

20. Juni 2021

zwischendurch gibt es – wie gewohnt – immer mal wieder spontane Impulse, so können wir uns z.B. noch auf weitere kleine Mai(baum)Geschichten freuen,

vor Ort in Niederheckenbach ist jetzt tatsächlich unsere Toilette eingetroffen. Schaut nur! Da, wo sie jetzt steht, bleibt sie natürlich nicht stehen. Hoffentlich kann sie nun auch bald angeschlossen werden, damit wir sie, wenn es wieder los geht „nach Corona“, auch nutzen können.

Ich habe mich jedenfalls riesig gefreut, dass sie da ist, wie das manchmal so ist, bei „einfachen Dingen“ 🙂

herzlich,

für das Team des Kirchencafés

Eure Anja Neißner

Zum gemütlichen Kaffeetrinken bietet sich übrigens auch das Eingangslied noch einmal an!