Kalender – Schlusswort

Liebe Tür(chen) – Öffner*Innen,

wir haben nun 37 Tage miteinander verbracht. Das schweißt zusammen. Menschen haben sich verletzlich gemacht und sich vertrauensvoll für uns geöffnet. Wehmut liegt in der Luft.

Was als spontane Idee um die Ecke kam, ist gestern zu Ende gegangen:

Der Advents- / Weihnachts- / Brückentage- / Unterwegs- Kalender

gefüllt mit Beiträgen von wunderbaren Menschen.

Immer ist zu hören:

„Ich habe inzwischen das Gefühl, ich kenne die Menschen aus den Tür(chen), obwohl ich sie noch nie gesehen habe.“

250 bis 600 mal wurden die Türen täglich geöffnet.

Auch im Namen des Teams des virtuellen Kalenders möchte ich mich von Herzen

für Euer Dabeibleiben, für Eure Offenheit, für Eure unglaubliche Kreativität,

Euer Vertrauen (!),

Euer Mitmachen, die Vielfalt, die lieben Weihnachtskarten (Foto oben), die immer wieder lieben Rückmeldungen, die ständiger Antrieb waren, bedanken. Es hat unsere Gemeinschaft wieder einmal unglaublich LEBENDIG und BUNT gemacht!

Mein Schrank war so stolz, dass er täglich aufs Neue, bei den Ankündigungen der Beiträge, knarren und quietschen, und einmal sogar „zuknallen“ durfte,

stellvertretend für alle Eure eingesandten Türen!

Es war eine ganz besondere Zeit für mich.

Ein Kraft-Akt –

wobei ich diese Kraft viel mehr als geschenkt empfunden habe, als dass ich das Gefühl gehabt hätte, dass sie mir genommen worden wäre. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit, habe Weihnachten selten inhaltlich so intensiv erlebt und es war mir eine große Freude – dank EUCH!

Was hätte ich/was hätten wir eigentlich gemacht, wenn niemand etwas geschickt hätte?

Wir wissen es nicht…. müssen es auch nicht wissen, denn stattdessen war es sogar möglich, in jedem Tür(chen) einen Text- UND einen Musikbeitrag vorzufinden, wobei sich Text und Musik gegenseitig geehrt haben.

Ich hoffe, ich konnte alle eingesandten Beiträge, bei denen es keine Sorge wegen der Nutzungsrechte gab, berücksichtigen. Sollte dem nicht so sein, wäre es ein Versehen meinerseits gewesen und ganz bestimmt nicht, weil es der Beitrag nicht wert gewesen wäre! In dem Fall gebt mir bitte einen kleinen Hinweis; ich verwende den Beitrag dann sehr gerne bei anderer Gelegenheit.

Der Engel, der mir in unserer Kalender-Zeit in meinem Heimat-Wald im Heckenbacher Ortsteil Beilstein „erschienen“ ist, soll Euch, zusammen mit dem passenden Text von Katharina Barth-Duran, für die kommende Zeit Begleiter und Inspiration sein.; zum einen selbst einmal Engel für jemanden zu sein, zum anderen in der Natur Ausschau zu halten, wo sich Gott zeigt.

Text von Katharina Barth-Duran / gesprochen von Anja Neißner

Während der Kalender mit allen 37 Tür(chen) auf der Seite des Kirchencafés unter dem Link  „Adventskalender“

Bitte hier klicken um noch einmal zum Adventskalender zu gelangen

weiterhin einseh- und aufrufbar bleibt, verabschiede ich mich und Euch im Namen des Teams des virtuellen Kirchencafés von Herzen mit einem, sicher einigen von Euch bekannten Lied von Willy Astor, den ich einmal persönlich kennenlernen konnte, mit seinem wunderbaren Lied

„Einfach sein“

Dieses Lied mag uns Vieles in unserem Leben noch einmal überdenken lassen.

Eure Anja Neißner

Wie geht es hier weiter?

Wir legen jetzt erst einmal nach den 37 Tagen Dauereinsatz eine kleine Pause ein,

ab Februar feiern wir die Morgenlobe wie zu der Zeit, als sie noch vor Ort in Heckenbach stattgefunden hatten, nämlich jeweils am 3. Sonntag im Monat

hier auf dieser Plattform.

Somit ist das nächste Morgenlob am 

21. Februar 2021

Es werden aber zwischendurch immer mal kleine Impulse eingestellt werden, auf die ich auch über den üblichen Verteiler hinweisen werde und bei denen Ihr immer mal wieder herzlich eingeladen werdet, Euch einzubringen. Lasst Euch überraschen!

Bis bald!!!